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Anstriche Teil 3 - welche Farbe ist richtig?

Foto: Anstrich Rumpf
Für die meisten Anwendungsbereiche gibt es zwei Anstrichsysteme: 1-Komponenten-Farben (Conventional) oder 2-Komponenten- Farben (High Performance). Der richtige Bootsanstrich für Ihr Boot sollte sorgfältig ausgewählt werden. Nehmen Sie sich ein wenig Zeit für die Wahl, das kann Ihnen letztendlich viel Geld sparen.
Folgende Faktoren sind von Bedeutung für die Wahl des Bootsanstrichs:
  • Altanstriche: Eine 2-Komponenten-Farbe sollte nie auf eine 1-Komponenten-Farbe aufgetragen werden, während eine 1-Komponenten-Farbe zum Überstreichen von 1-Komponenten und 2-Komponenten-Altfarben geeignet ist. Wenn Sie sich dafür entscheiden, statt einer 1-Komponenten-Farbe eine 2-Komponenten- Farbe zu verwenden, sollten Sie eine unbekannte Altfarbe gründlich entfernen, um jedes Risiko einer Unverträglichkeit zu vermeiden.
  • Untergrund und Flexibilität: Als Hauptregel gilt, dass 2-Komponenten-Systeme nur auf einen Untergrund aufgetragen werden sollten, der minimal “arbeitet”. 2- Komponenten-Systeme sind für Rümpfe aus Holz in Kraweel- oder Klinkerbauweise nicht geeignet, da diese die Flexibilität einer 1-Komponenten- Farbe erfordern.
  • Farbauftrag: Alle Farben müssen vor der Verarbeitung gut aufgerührt werden. Bei 2-Komponenten-Farben muss zusätzlich das angegebene Mischungsverhältnis beachtet werden. Danach kann sie genau wie eine 1-Komponenten- Farbe verarbeitet werden.
  • Verwendung und Haltbarkeit: Was müssen Anstrich und Oberfläche aushalten? Eine 2-Komponenten- Farbe bietet einen weit robusteren Schutz als eine 1-Komponenten- Farbe.
  • Widerstandsfähigkeit: Ein 2-Komponenten-Decklack ist im Durchschnitt doppelt so widerstandsfähig wie ein 1-Komponenten-Lack.

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Sieben Grundregeln für den gelungenen Anstrich:
  1. Vergewissern Sie sich, dass die Oberfläche optimal vorbereitet ist. Dies ist die Voraussetzung für einen gelungenen Anstrich.
  2. Lesen Sie alle Produktetiketten sorgfältig und beachten Sie in jedem Fall die Schutz- und Sicherheitsvorschriften.
  3. Feuchten Sie den Erdboden im Arbeitsbereich an, damit kein Staub aufwirbeln kann.
  4. Rühren Sie die Farbe stets gründlich auf, damit sie sich gut verstreichen lässt. Auch während des Anstrichs mehrmals aufrühren.
  5. Gießen Sie die benötigte Farbmenge für Ihr Vorhaben in einen geeigneten Behälter. Verschließen Sie die Farbdose sorgfältig, um einen Qualitätsverlust zu vermeiden.
  6. Wenn zwei Personen mit dem Anstrich beschäftigt sind, ist es oft von Vorteil, den Arbeitsgang aufzuteilen, so dass eine Person streicht und die andere Person das Oberflächenfinish vornimmt.
  7. Um deutliche Farbkanten zu vermeiden, sollten Sie Abklebeband entfernen, bevor der Anstrich völlig ausgehärtet ist.

Quelle und weitere Infos:
www.vosschemie.de

Lesen Sie auch:
Anstriche richtig ausführen Teil 4 - Farbauftrag und Werkzeuge

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