Anzug, Maske & Co.

Die richtige Tauchausrüstung für Anfänger & Profis

Faktecheck tiv - Foto: © Aqua Lung
Wie in fast jeder Sportart gibt es auch für das Tauchen eine bestimmte Ausrüstung. Viele Dinge bieten sich schon für Anfänger an, einiges wird jedoch erst wichtig, wenn das Tauchen professionell betrieben wird. In der Regel bereits für den ersten Tauchkurs wird eine ABC-Ausrüstung benötigt. Diese besteht aus einer perfekt passenden Tauchmaske (im Laden anprobieren), einem Schnorchel und Flossen.
Die Flossen
Für Anfänger, die im Schwimmbad bzw. Seen oder ruhigen Gewässern tauchen gehen, eignen sich weiche Flossen besser, da sie Fehler in der Beinbewegung leichter verzeihen und durch den geringeren Kraftaufwand auch für untrainierte Schwimmer leichter zu handhaben sind. Härtere Flossen hingegen werden in Bereichen mit Strömung verwendet, da sich die Kraft besser auf sie übertragen lässt. Dafür muss die Beinbewegung perfekt und aureichend Kraft in der Wadenmuskulatur vorhanden sein.

Der richtige Tauchanzug
Grundsätzlich werden drei Arten von Tauchanzügen unterschieden: Der Nassanzug, der Halbtrockenanzug und der Trockenanzug. Der Nassanzug ist meist aus Neopren und liegt eng am Körper an. An Arm- und Beinabschlüssen sowie am Reißverschluss kann dennoch Wasser eintreten, was sich auf Körpertemperatur erwärmt und zwischen Körper und Anzug zirkuliert. Die Isolation eines Nassanzugs ist gut und eignet sich auch für kühlere Gewässer, weniger allerdings für das Kaltwassertauchen. Im Wesentlichen funktioniert der Halbtrockenanzug genauso wie ein Nassanzug, allerdings bietet er an Ärmeln, Füßen und Gesicht einen etwas besseren Schutz vor eintretendem Wasser.
Trockentauchanzüge (als Neoprenanzug mit eigener Wärmeisolierung oder als Überzieher mit einem isolierenden Unterziehanzug) haben angesetzte Füßlinge und feste Armmanschetten, sodass an den Beinabschlüssen und an den Ärmeln kein Wasser eintreten kann. Der Nachteil am Trockentauchanzug ist das erhöhte Luftvolumen zwischen Körper und Anzug, das mit Blei kompensiert werden muss und das zu Problemen beim Ausbalancieren der Schwimmlage führen kann, weil die Luft im Inneren zirkuliert. Zusätzlich zum Anzug braucht man eine Kopfhaube, Handschuhe und Füßlinge, um vor Wärmeverlust zu schützen. 

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Der Atemregler
Der Atemregler ist mit der Pressluftflasche verbunden und ermöglicht das Atmen des in ihr enthaltenden, unter Druck stehenden Atemgases. Dazu reduziert der Atemregler das Atemgas aus der Flasche auf den in der Umgebung herrschenden Druck. Hierfür gibt es zwei Stufen: Stufe Eins reduziert den Druck des Atemgases auf vier bis zwölf bar über dem Umgebungsdruck, Stufe Zwei reduziert diesen Druck noch einmal auf wenig über dem Umgebungsdruck. An der ersten Stufe hängt in der Regel noch der Inflatorschlauch für das Aufblasen bzw. Luftablassen der Tarierweste sowie ein Finimeter, das die verbleibende Menge Atemgas in der Flasche anzeigt. Aus hygienischen Gründen sollte ein Atemregler auf jeden Fall zu der Grundausrüstung eines Tauchers gehören, eine Pressluftflasche kann man sich hingegen in den örtlichen Tauchbasen leihen.

Was der Anfänger zum Tauchen sonst noch so braucht
Bleigewichte
Bleigewichte, die den Auftrieb des Tauchers und seiner Ausrüstung ausgleichen, befinden sich meist in einem separaten Gurt oder in speziellen Taschen in der Tarierweste. Ohne Bleigewichte ist ein Abtrieb des Tauchers kaum möglich, daher gehören sie zur Grundausrüstung.
Foto: In voller Montur
Das Jacket bzw. die Tarierweste
Die Tarierweste wird mit Luft aus der Pressluftflasche gefüllt, um den Taucher ohne Probleme an der Wasseroberfläche halten zu können. Zum Absenken in die Tiefe wird nach und nach die Luft aus der Weste herausgelassen, zum Aufsteigen nach dem Tauchgang wird sie dann wieder mit Luft gefüllt, damit der Taucher wieder nach oben kommt. Außerdem dient die Weste als Tragegestell für die Pressluftflasche. Eine Tarierweste gehört nicht zur grundlegenden Ausrüstung für den Tauchanfänger, sie kann in der Regel an Tauchbasen ausgeliehen werden und sich im Laufe der Zeit angeschafft werden.

Tiefenmesser und Tauchcomputer
Ein Tiefenmesser zeigt dem Taucher seine aktuelle und oft auch seine maximale Tauchtiefe an. Tauchcomputer haben ein integriertes Tiefenmesser und messen zudem die Tauchzeit, um ein Profil des Tauchgangs zu erstellen. So werden Dekompressionsunfälle weitestgehend vermieden. Ein Tiefenmesser sowie eine Dekompressionstabelle (nach der die Berechnungen des Tauchcomputers manuell durchgeführt werden), gehören zur Grundausrüstung. Wer lieber auf den Tauchcomputer vertraut, kann sich einen solchen in der Regel leihen.
Optionale Tauchausrüstung Fortgeschrittene
Tauchkompass
Ein wasser- und druckfester Tauchkompass dient der Orientierung und Navigation unter Wasser, was durch die oft schlechte Sicht ohne Kompass zum Problem wird.

Tauchflagge
Eine Tauchflagge wird als Schutz- bzw. Warnsignal eingesetzt.

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Tauchermesser
Ein Tauchermesser mit rostfreier Klinge, oft mit Säge oder Seilschneider ausgestattet, hilft, den Taucher unter Wasser aus einer Notlage zu befreien. Beispielsweise kann sich der Taucher in Fischernetzen verheddern und diese mit Hilfe eines Messers oder einer Schere durchtrennen.

Taucherlampe

Eine wasserresistente, lichtstarke Taschenlampe mit Halogen-, LED-, oder Xenonlicht hilft dem Taucher bei der Orientierung bei Nacht- oder Höhlentauchgängen oder bei schlechter Sicht auch bei Tagtauchgängen.

Tauchseil
Bei Höhlentauchgängen wird ein Seil genutzt, damit der Rückweg leichter wiedergefunden werden kann. Bei schlechter Sicht wird eine Partnerleine verwendet, damit der Kontakt zum Tauchpartner nicht abbricht.

Tauchlogbuch
Taucher führen in der Regel ein Logbuch, in dem jeder Tauchgang eingetragen wird. Anhand von Daten wie Tauchtiefe, Temperatur, Tauchzeit, verwendeter Ausrüstung und besonderen Ereignissen lässt sich die Erfahrung des Tauchers erkennen. Bei Anmeldungen in Tauchbasen oder zu Tauchkursen wird auf das Logbuch geschaut. Ist es unsauber geführt oder bestehen Zweifel, kann das zur Abweisung des Tauchers führen. Tauchpartner unterzeichnen ihre Logbuch-Einträge in der Regel gegenseitig oder stempeln sie mit individuellen Stempeln ab.

Quelle: www.divepit.com

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