Barrierefreies Tauchen

Gelebte Inklusion - Spaß am Tauchen mit Handicap




Inklusion heißt Zugehörigkeit, also das Gegenteil von Ausgrenzung. Wenn jeder Mensch – mit oder ohne Behinderung – überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit, dann ist das gelungene Inklusion. Besonders gut gelingt Inklusion meist unter Wasser.














Beim Tauchen spielt es keine Rolle, ob jemand über Wasser eingeschränkt ist. Zum einen, weil im Grunde alle Menschen ungeeignet sind auch nur eine Stunde unter Wasser zu bleiben, also per se gehandicapped sind, zum anderen, weil man unter Wasser nahezu schwerelos ist und sich so die meisten Behinderungen unter Wasser kaum auswirken. Viele Betroffene haben die Erfahrung gemacht, dass eine Stunde Tauchen meist besser ist, als drei Stunden Physiotherapie, weshalb für viele Betroffene das regelmäßige Tauchtraining elementar wichtig ist.

Verbände wie beispielweise die IDDA (International Disabled Divers Association), der DRS (Deutscher Rollstuhlverband) und der VDST (Verband Deutscher Sporttaucher) und Vereine wie der FBTD (Förderverein des Behindertentauchens in Deutschland e.V.) engagieren sich seit Jahren in diesem Bereich und fördern durch Ihre Angebote und viel persönlichen Einsatz die Barrierefreiheit im Tauchsport. Die Ansprechpartner dieser Organisationen helfen gerne dabei, einen Termine zum Ausprobieren zu finden und beantworten auch gern Fragen die in diesem Zusammenhang auftreten.
 

Zielsetzung, Ausbildung & Planung



Förderverein des Behinderten- tauchens in Deutschland e.V. Foto: © http://www.fbtd.de

Tauchsport für höhere Ziele

Durch Integration in einen rehabilitativen oder präventiven Prozess verliert der Tauchsport seinen Selbstzweck und wird höheren Zielen unterstellt. Es gibt mittlerweile die unterschiedlichsten Programme und Organisationen, die den Tauchsport mit therapeutischen Zielsetzungen verbinden. Außer im Bereich der Körperbehinderungen wird Tauchen als Therapie, zur Kriminalprävention, Resozialisierung chronisch erkrankter Menschen, Erlebnispädagogik für Gehörlose und Blinde, uvm. eingesetzt.
Zielesetzung des Handicapped-Tauchens in Detail

Ausbildung

Es gibt anerkannte Organisation deren Hauptziel es ist, behinderten Menschen den Tauchsport zu ermöglichen. Von der HSA (Handicapped Scuba Association), IAHD (International Association for Handicapped Divers) und IDA/CMAS (International Divers Association in Zusammenarbeit mit der Confédération Mondiale des Activités Subaquatiques) bestehen ausgearbeitete Ausbildungsrichtlinien sowohl für den Taucher selbst, als auch für dessen Begleiter und Tauchlehrer.
Informationen zur Ausbildung im Detail
Förderverein des Behinderten- tauchens in Deutschland e.V. Foto: © www.fbtd.de
Förderverein des Behinderten- tauchens in Deutschland e.V. Foto: © www.fbtd.de
Förderverein des Behinderten- tauchens in Deutschland e.V. Foto: © www.fbtd.de

Inklusion auf der boot

Handicapped-Tauchen auf der boot / © MD, ctillmann
 
Inklusion wird auch bei der Messe Düsseldorf großgeschrieben. Auf der boot Düsseldorf wird speziell dem Tauchen seit jeher viel Platz eingeräumt. Auf dem Erlebnis-Areal rund um die Bühne und den Tauchturm in der Messe Halle 3 finden jährlich während der boot mehrere attraktive Aktionen - auch zum Mitmachen - speziell zum Thema Inklusion und Handicapped-Tauchen statt.
So lädt die boot mit freundlicher Unterstützung des FBTD (Förderverein des Behindertentauchens in Deutschland e. V.) mindestens einmal während der Laufzeit zum kostenlosen Handicapped-Schnuppertauchen für Interessierte und Handicapped-Tauchen für Fortgeschrittene ein. Außerdem bietet die den Verbänden und Vereinen auf der Bühne am Tauchturm ein Forum für das Handicapped-Tauchen. So konnten die Messebesucher 2017 beispielsweise erfahren, was das Tauchen und Tauchen und der Radsport gemeinsam haben und Sportgrößen der paralympischen Spiele 2016 in Rio auf der Bühne in Halle 3 erleben.

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Foto: © Messe Düsseldorf / C. Tillmann
Foto: © Messe Düsseldorf / C. Tillmann
Foto: © Messe Düsseldorf / C. Tillmann
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Checkliste zur Planung & Ausbildungsstufen



Förderverein des Behinderten- tauchens in Deutschland e.V. Foto: © http://www.fbtd.de

Für ein überwältigendes Erlebnis


Für einen gelähmten oder behinderten Taucher stellt ein Tauchgang meist ein überwältigendes Erlebnis dar, in dem die verloren geglaubte Freiheit – zumindest vorübergehend – zurückerlangt werden kann. Zur sicheren Ausübung des Tauchsports bei eingeschränkter Leistungsfähigkeit und zum Erreichen der gesteckten Ziele gehören viel Zeitaufwand, Know How, viel Verantwortungsbewusstsein und ein starkes Engagement aller Beteiligten. Die hier vorliegende Checkliste ist eine extrem sinnvoll Hilfestellung zur Vorbereitung und Durchführung der notwendigen Logistik, die die sichere Durchführung solcher Tauchgänge unabdingbar erfordert!
Förderverein des Behinderten- tauchens in Deutschland e.V. Foto: © www.fbtd.de
Förderverein des Behinderten- tauchens in Deutschland e.V. Foto: © www.fbtd.de
Förderverein des Behinderten- tauchens in Deutschland e.V. Foto: © www.fbtd.de

Fotos mit freundlicher Genehmigung vom:

Förderverein des Behindertentauchens in Deutschland e.V.

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