Tauchpraxis

Berufe im Tauchsport - Karrierechance Tauchlehrer

Traumberuf Tauchlehrer - Foto: © Subgear
Ihr Büro steht auf den Malediven, an den Traumstränden Indonesiens oder an Bord eines Kreuzfahrtschiffes: Tauchlehrer arbeiten dort, wo andere Urlaub machen. Dabei vergisst man schnell, dass Tauchlehrer ein ernst zu nehmender Beruf ist – mit Aufstiegschancen, die derzeit hervorragend sind. Noch immer haftet dem Beruf des Tauchlehrers der Ruf des Aussteigers an. Menschen, die sich eine Auszeit nehmen; Menschen, die fern der Heimat eine Art bezahlten Urlaub verbringen. Dieses Bild wurde über Jahre geprägt – und könnte in der Gegenwart falscher nicht sein
Enthusiasmus und Professionalität sind gefragt
 „Was wir brauchen sind Einsteiger, keine Aussteiger“, sagt Otmar Schmitz von den Extra Divers. „Frauen und Männer also, die mit einer Mischung aus Enthusiasmus und Professionalität begeistern. Die den Beruf ernst nehmen und vorhaben, ihn langfristig auszuüben. Wer diese Eigenschaften mitbringt, kann es in der Branche weit bringen.“ Denn eines ist klar: Der wortkarge und knurrige Tauchlehrer vergangener Tage, der die Tauchbasis als persönliches Herrschaftsgebiet betrachtet, hat ausgedient.
Dienstleister und Ansprechpartner im Urlaub
Gefragt sind jetzt Menschen, die sich als Dienstleister sehen. Die verstanden haben, dass Gäste von ihrem Tauchcenter mehr erwarten als die Bereitstellung von Pressluftflasche und Blei.Oftmals ist der Tauchlehrer der erste Ansprechpartner im Urlaub. Er muss Probleme erkennen und Lösungsmöglichkeiten anbieten können. Fremdsprachenkenntnisse sind von Vorteil, ebenso das Beherrschen der gängigen Office-Programme. Geduld und Empathie sind gefragt, rhetorische Fähigkeiten ebenso wichtig wie die taucherischen. Keine Frage: Der Beruf ist in den letzten Jahren deutlich komplexer geworden.

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Suche nach qualifizierten Mitarbeitern (m/w)
Doch es sind nicht nur die Anforderungen, die gestiegen sind, sondern auch die Karriereaussichten. Nahezu alle großen Tauchbasenketten suchen derzeit qualifizierte Mitarbeiter. „Noch nie“, ist sich Ronny Kain, Mitarbeiter einer der großen Ausbildungsorganisationen sicher, „waren die Aufstiegschancen besser als jetzt!“ Oftmals dauert es nicht lange, bis den wirklich Guten die Leitung einer Basis angeboten wird: Damit führen sie dann ein Unternehmen mit zehn oder zwanzig Mitarbeitern, die oftmals aus mehreren Nationen stammen. Das ist dann schon mittleres Management – und wird auch dementsprechend bezahlt.

Auch der Quereinstieg ist möglich
Neben dem klassischen Weg - Menschen also, die begeistert tauchen gehen und ihr Hobby irgendwann zum Beruf machen möchten - sind auch Quereinsteiger gesucht: Wer zuvor beispielsweise in der Gastronomie oder Hotellerie gearbeitet hat und den Umgang mit Gästen gewohnt ist, bringt meist schon viel von dem mit, was gefragt ist. Die Voraussetzungen stimmen also; das nötige Fachwissen, welches ein Tauchlehrer zwingend besitzen muss, können die Tauchbasen dem Bewerber dagegen selbst vermitteln.
Beruf Tauchlehrer - Foto: © tiv
Unbegründete Zukunftsängste
Der Hauptgrund, warum viele potentielle Interessenten die scheinbare Sicherheit eines Jobs im Büro dem Sprung in das meist gar nicht so kalte Wasser vorziehen, liegt in der Angst vor dem, was im Alter sein wird. Zukunftsängste, die sich häufig in der Frage manifestieren, was denn werden soll, wenn man aus körperlichen Gründen den Anforderungen des Berufs nicht mehr gewachsen ist. „Wer im Ausland einen guten Job gemacht hat“, sagt Werner Lau, Besitzer einer der etabliertesten Tauchbasenketten, „muss sich später keine Gedanken vor dem Sprung zurück nach Deutschland machen. Er kann im heimischen Office des Unternehmens anfangen, bei der Tauchsportindustrie oder den diversen Ausbildungsorganisationen.“

Auslandserfahrung und soziale Kompetenz
Gute Leute, die bereits in der Branche gearbeitet haben und dann wechseln wollen, finden leicht ein neues Aufgabengebiet. Zumal sie im Ausland Erfahrungen gemacht haben, die ihnen später keiner mehr nehmen kann und die von Unternehmen händeringend gesucht werden. Als Tauchlehrer arbeitet man tagtäglich mit Menschen, lernt andere Länder und Kulturen kennen, erhöht seine soziale Kompetenz und lernt, lösungsorientiert vorzugehen. Die Erlebnisse, die man dabei über wie unter Wasser sammelt, sind sowieso unbezahlbar – und sicher eines der stärksten Argumente für das Berufsbild Tauchlehrer.
Viele offene Stellenangebote
Es gibt nicht viele Berufe, bei denen der Spruch „damit steht einem die Welt offen“, so zutrifft wie bei Tauchlehrern. Ob Die paradiesische Abgeschiedenheit eines Maledivenatolls: Wer sich auf einschlägigen Jobbörsen oder direkt bei den Tauchbasen erkundet, wird feststellen, dass das Stellenangebot derzeit fast einer „Wünsch-dir-was“-Veranstaltung gleicht.

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Kontakte knüpfen auf der boot Düsseldorf
Die beste Möglichkeit jedoch, sich unverbindlich zu informieren, stellt die weltweit größte Wassersportmesse „boot“ in Düsseldorf dar, die vom 23.01. bis zum 31.01.2016 ihre Tore öffnet. Nahezu alle Unternehmen aus der Tauchsportbranche sind dort in Halle 3 versammelt und freuen sich über Ihr Interesse. Und so könnte ein Besuch der „boot“ gleichzeitig auch der erste Schritt in ein neues, aufregendes Leben sein!

Quelle: www.tauchsportindustrieverband.de

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