boot Blogger Benjamin Wiedenhofer

Unser Mann für spannende und persönliche Einblicke in die Trendsportszene

boot Blogger Benjamin Wiedenhofer
Ben begeistert sich vor allem fürs Wakeboarden und Wellenreiten. Er schreibt und fotografiert für unterschiedliche Trendsportmagazine und ist dabei viel mit den Pros der Szene unterwegs, wie ihr auf den Bildern sehen könnt. Neben Tipps zum Einstieg ins Wakeboarden, möchte er hier dazu aufrufen, nicht scheu zu sein und bei Interesse einfach locker auf die Jungs und Mädels an den Wakeboard-Anlagen zuzugehen!
Das bin ich
Benjamin Wiedenhofer, aber eigentlich sagen die meisten Ben. Ich bin in München aufgewachsen, Luftlinie nur 2-3 Kilometer von einem Baggersee, in dem heute ein Wasserskilift mit samt Wakepark steht, entfernt. Leider wurde dieser dort erst einige Jahre nach meinem Wegzug installiert. Über eine Zwischenstation in der Mitte Bayerns, bin ich dann für mein Studium in Würzburg gelandet und dort bis heute geblieben. Meine erste Erfahrung mit dem „hinter einem Boot hinterher ziehen lassen“, habe ich mit 13 oder 14 Jahren auf einem Segeltörn gemacht. Es war Flaute, wir sind mit Motor gefahren und, um ein bisschen Spaß zu haben, wurde einfach ein breiteres Holzbrett an einer Schnur hinter dem Segelboot befestigt.
Mit etwas Übung konnte man da drauf stehen, aber es hatte wirklich nur ganz entfernt etwas mit „Wakeboarden“ zu tun. Dennoch hab ich Spaß gehabt und vielleicht hat es mich auch unbewusst geprägt?! Leider wohne ich heute relativ weit vom nächsten Lift entfernt, so dass ich eindeutig zu selten selbst auf’s Wasser komme. Neben dem Wakeboarden ist meine große Leidenschaft im Winter, Eishockey zu spielen. Somit bin ich sowohl in den warmen, als auch den kalten Monaten mit Wasser verbunden, nur eben in einem anderen Aggregatzustand.

Werde Mitglied im boot.club!

Mitglied im Club der boot Düsseldorf werden und sich damit exklusive Vorteile sichern.
Weiterlesen
Das bringe ich mit
Durch die Kombination von Fotografie und Wakeboarden bin ich 2008 in Kontakt mit thegapmagazin.com gekommen - Zu der Zeit das einzige Magazin im Bereich Cablewakeboarding in Deutschland. Hier habe ich schon während meines Studiums immer wieder von Events in Bild und Text berichtet und so die Szene zunehmend intensiver verfolgt. Heute schreibe ich auch für andere Magazine und bin auf vielen Veranstaltungen in Deutschland und darüber hinaus unterwegs. Wenn auch nicht als aktiver Wettkampf-Teilnehmer auf dem Wasser, so bin ich dennoch extrem nah dran am Geschehen, was das Wakeboarding angeht.
Wakeboardbilder von: © Benjamin Wiedenhofer
Warum Wakeboarding als Wassersport
Nach den ersten Versuchen hinter dem Segelboot in meiner Jugend, bin ich im Herbst 2001 mit einem Freund das erste Mal an einem Wasserskilift gewesen, da ich vom Wakeboarden gehört hatte. Obwohl ich zu der Zeit im Winter noch fleißig in den Alpen beim Skifahren war, haben mich die Wasserski nicht gereizt - diese habe ich bis heute nur ein einziges Mal in Form von Wakeski ausprobiert. Ich wollte sofort auf das Wakeboard. Mein Anfang war richtig schwer, aber auch wenn es ein paar Stunden gedauert hat, bis ich die erste Runde geschafft habe - als Regular-Fahrer hat man es gerade am Anfang an den Liften eher schwerer - war ich sofort begeistert.

Das Gefühl über spiegelglattes Wasser gezogen zu werden, ist einfach fantastisch! Durch die Entwicklung in den letzten zehn Jahren, hat der Sport zudem nochmal eine ganz neue Facette bekommen. Heute gibt es quasi an jedem Lift einen Park mit den verschiedensten Features (Hindernissen), wodurch es noch abwechslungsreicher geworden ist. Man kann so schon sehr schnell tolle Erfolge erzielen. Zudem ist man am Wakeboardlift, oder wenn man in der glücklichen Lage ist, einen Kumpel mit einem Wakeboardboot zu haben, immer unter Gleichgesinnten. Gute Stimmung ist da garantiert. Probiert es aus und freut euch auf den Muskelkater danach!
Ben im Interview mit Clint Liddy auf der boot Düsseldorf
Was ich noch mag
Da mich das Element Wasser begeistert, verfolge ich heute auch Wellenreiten recht interessiert. Selbst ausprobieren konnte ich es leider noch nie so wirklich. Im Sommer paddle ich ab und an auch mal gerne auf dem SUP über den See. Am Anfang habe ich das ehrlicherweise ja belächelt, aber ich muss sagen, dass es echt Spaß macht und der Muskelkater danach kann fast mit dem nach den ersten Wakeboard-Sessions im Frühling mithalten. (Bild: Im Interview mit Clint Liddy auf der boot)
Was braucht man zum Wakeboarden
Der Einstieg ist denkbar einfach. Man schnappt sich eine Boardshort - bitte keine knappe Badehose - oder wenn man besonders „trendy“ sein will, eine abgeschnittene Jeans, sowie ein Handtuch und sucht sich den nächsten Wasserskilift in der Nähe. Dort bekommt man für den Anfang das komplette Material geliehen: Ein Board mit Bindung, Schwimmweste und einen Helm. Ich empfehle auch gerne, einen Anfängerkurs zu besuchen, denn dort werden einem die Basics gezeigt. Wenn man in den Genuss kommt, an einer Zwei-Mast-Anlage die ersten Meter zu erlernen, geht es noch leichter. Sobald die ersten Runden klappen, werdet ihr vermutlich auch vom Wakeboard-Virus infiziert sein und dann ist es sicher kein weiter Weg mehr, bis ihr eigenes Material habt und die ersten Sprünge am Kicker und ähnliches macht. Ach ja, ein Tipp noch: Falls ihr überhaupt nicht wisst, mit welchem Fuß ihr vorne stehen wollt, probiert es mal mit dem Rechten. Das erleichtert einem den Start an den meisten Liften ungemein, denn die Mehrzahl dreht gegen den Uhrzeigersinn. Ich habe es schmerzlich selbst erfahren! ;)
Wakeboardbilder von: © Benjamin Wiedenhofer
Wakeboardbilder von: © Benjamin Wiedenhofer
Wakeboardbilder von: © Benjamin Wiedenhofer
Wakeboardbilder von: © Benjamin Wiedenhofer
Und sonst? Was mir noch am Herzen liegt
Ich habe schon von vielen gehört, dass ihnen der erste Kontakt mit dem Wakeboarden schwer fällt, weil dort immer alle so „cool“ sind. Ich kann das nicht bestätigen, denn auch wenn der Style meist lässig ist und die Leute vielleicht dadurch unnahbar erscheinen, so ist die Wakeboard-Community doch sehr offen und herzlich. Wenn man sich traut, ist man schnell selbst integriert, bekommt einen neuen Freundeskreis und trifft auch an anderen Cables immer wieder bekannte Gesichter. Meine Bitte daher auch an die Locals: Seid offen für neue Mädels und Jungs an Euren Homespots! Schließlich sind sie gerade dabei das kennenzulernen, was ihr schon so sehr liebt. Sharing is caring! Und was ist besser, als sich einen Mitnehmer mit einer Doppelleine zu teilen?!

Welchem anderen Blogger würdest Du gerne Wakeboarding näher bringen?
Ich würde gerne mal bei Michael hinter dem Segelboot hängen, denn das wäre für mich ja quasi „back to the roots“! ;) Wenn er mir zeigt, wie ich sein Boot richtig durch den Wind jage, bin ich sicher, dass er auch mutig genug wäre, sich mal hinten dran zu hängen. Und wenn der Wind dann nachlässt und Michaels Arme lang sind, ist ja vielleicht noch Sören an Bord, der mir zeigt, wie man in fischreichen Gewässern, die Michael sonst nur zum Segeln nutzt, den richtigen Fang macht!

Worauf freust Du Dich bei der boot 2017 besonders?
Auf den Januar in Düsseldorf freue ich mich, da ich dort für die boot schon seit einigen Jahren als Social-Media-Reporter während der Messe aus den Trendsport-Hallen berichte. Leider hab' ich bis heute noch keine Welle selbst bezwungen, wie ich oben schon erwähnt habe. Deswegen freue ich mich besonders auf THE WAVE, wo ich vielleicht ja meine ersten Erfahrungen in der Welle sammeln kann. Zudem ist die boot auch das große Zusammenkommen der Wakeboardszene im Winter. Es ist immer super, viele bekannte Gesichter zu treffen, häufig zum einzigen Mal in der kalten Jahreszeit. Außerdem sind natürlich auch noch die neuen Produkte am Start, die ich dort meist zum ersten Mal live begutachten kann. Genügend Punkte also, die die Messe in Düsseldorf zu einem ersten Highlight des Jahres machen!
Unsere boot Blogger:

Segeln: Michael Walther
Tauchen: Bettina Winert
Trendsport: Ben Wiedenhofer
Angeln: Sören Burmester

Erlebe Trendsport auf der boot

Die Beach World mit großem Wasserbecken in Halle 1 ist der "Place to be" für Trendsportler.
Weiterlesen

Der boot.club

boot.club Mitglied werden und viele Vorteile sichern!
Weiterlesen

Vorschau boot 2017

Erfahre, welche Highlights dich auf der boot erwarten.
Weiterlesen

Besucher Service

Alle Informationen zur Planung deines boot-Besuchs.
Weiterlesen