Bodyboarden für Einsteiger

So kommt Ihr mit Leichtigkeit in die Wellen

Liegend ist einfacher als stehend
Die Leichtigkeit mit der die Grundlagen des Sport zu erlernen sind, machen ihn für viele Wassersporteinsteiger besonders reizvoll. Auch diejenigen, die nur wenige Wochen im Jahr Zeit auf dem Wasser zur Verfügung haben, können beim Bodyboarden schnell intensive Erfahrungen in den Wellen machen. Hilfreich dabei ist, dass die Wellen beim Bodyboarden im Liegen, mit dem Brett als Gleitfläche unter sich, abgeritten werden. Beim Surfen muss man erstmal lernen, auf dem Brett zum Stehen zu kommen. Gerade viele Anfänger wählen daher das Bodyboard als erste Option.

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Leichtes Handling von Board & Flossen in der Welle
Beim Bodyboarden können Flossen angezogen werden, mit denen ihr schneller ins Line Up kommt, dem Startpunkt eines Ritts dort, wo sich die Welle bricht. In der Welle helfen die Flossen dann noch einmal, um auf Speed zu kommen und beim Lenken, wenn die Flossen wie Finnen ins Wasser gedrückt werden. Mit dem kleineren Bodyboard fällt Beginnern auch das Durchschwimmen der Brandungswellen und das Handling in der Welle leichter.
Weitere Ausrüstung
Viel mehr als das Board braucht es nicht zum Bodyboarden! Eine "Leash", das ist die Leine zwischen Fahrer und Brett, die beim Bodyboarden am Unter- oder Oberarm festgemacht wird, verhindert, dass das Brett verloren geht, es andere Surfer oder Schwimmer stört oder dass das Board zu weit weg driftet. Ein Neoprenanzug schützt vor Auskühlung und mancher Schramme. Manche Bodyboarder wachsen die Oberseite ihres Boards für einen besseren Grip ein - Geschmackssache und auch vom Obermaterial des Boards abhängig. Dann noch den Sonnenschutz für die Haut und schon geht es ab in die Welle!

Wichtige Grundregeln

Auch zum sicheren Bodyboarden gehören natürlich ein paar einfache Grundregeln des Surfens - vor allem die Spoterkundung, bevor es richtig in die Welle geht: Wo sind Untiefen, Steine, Korallen oder Sandbänke? Wie stark sind Strömungen, Gezeiten und die ankommende Welle? In welchem Rythmus und Muster laufen die Wellen herein? Wo sind andere Surfer? Habe ich genügend Kraft, um sicher wieder ans Ufer zu kommen? Das sind Fragen, die sich jeder stellen sollte, bevor es losgeht, damit dem Spaß und dem ein oder anderen unbeschadeten Waschgang in der Welle nichts im Wege steht. Ein guter Rat ist es immer, vor dem ersten Ritt mit den Einheimischen vor Ort zu sprechen. Keiner kennt die Bedingungen und Besonderheiten der Spots besser als die, die hier regelmäßig boarden. Klar, oder? Und zu zweit oder in der Gruppe macht das Boarden - und alles was sonst noch dazu gehört - nicht nur mehr Spaß, sondern es ist auch immer jemand in der Nähe, wenn es doch mal Schwierigkeiten gibt.
Bodyboarden / © hallokanarischeinseln.com
Technik und Material beim Bodyboarden
Was die Technik und das Material beim Bodyboarden und in Bodyboards selbst angeht, so sollte man den Sport nochmals nicht unterschätzen! Wie in Kite-, Windsurf- und Surfboards, so steckt in den kleinen Brettern aus verschiedenen Kunst- und Schaumstoffen, zum Teil auch zur Verstärkung aus Carbon, viel Know-how und so manche Weiterentwicklung. Die Boards haben, Rockerlines, Channels und Rails und speziell bearbeitete Ober- und Unterseiten, was die individuellen Fahreigenschaften stark beeinflusst. Ein Name, den man als Bodyboarder in diesem Zusammenhang kennen sollte, ist Tom Morey. In den 1970ern stellte er die ersten Bretter aus Kunststoff her, damals unter dem Namen Boogie Board. Welches Board für Euch genau das richtige ist, das erklären Euch am besten unsere Fachaussteller auf der boot Düsseldorf. Rund um die Beach World auf der boot findet ihr eine breites Angebot an Boards und Ausrüstung mit kompetenter Beratung vor Ort.

Die coolsten Moves: Rotations, Backflips oder Airs
Der eigentliche Spaß kommt erst beim Boarden! Was Eure Fahrtechnik beim Bodyboarding angeht, so gibt es nach den ersten erfolgreich abgerittenen Wellen ohne Vollwaschgang noch viele Möglichkeiten, Euch zu steigern: Es gibt Tricks wie Rotations, Backflips oder Airs - auf dem Wasser und über der Welle in der Luft -, die man ausprobieren und üben kann. Eine weitere Möglichkeit, das Board zu fahren, ist in der sogenannten Dropknee Position: Hierbei steht man mit dem Fuß des vorderen, angewinkelten Beins auf dem Board. Mit dem anderen Bein kniet man auf dem hinteren Teil des Bretts. Der Positionswechsel kann bei den ersten Versuchen - wegen der Flossen an den Füßen - etwas problematisch sein. Und auch als Bodyboarder kann man sich natürlich ebenfalls im Tuberiding, also dem Durchfahren des Tunnels innerhalb einer großen, sich brechenden Welle, probieren.
Events, Wettkämpfe & Verbände
Nur einfach Bodyboarden reicht Euch nicht mehr? Dann auf zu Events und Wettkämpfen! Bei Surf Contests gibt es die Disziplinen 'Surfing' und 'Bodyboard' und außerdem auch eigenständige Bodyboard Events: z.B. international die Grand Slam Series, eine World Tour der Männer und Frauen oder die Dropknee World Tour. Um die Interessenvertretung der Bodyboarder kümmert sich der Deutsche Wellenreitverband (DWV) und weltweit die International Bodyboarding Association (IBA).
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