E10 Biokraftstoff

Hersteller zur Verwendung von E10 Kraftstoff

E10 in Bootsmotoren - Foto: © Tohatsu
Tohatsu - Grundsätzlich sind die Tohatsu Motoren konstruktiv für die Verwendung von E10 Kraftstoff geeignet. Der Hersteller verweist aber ebenso auf mögliche Probleme mit Wasser im Brennstoff und darauf, dass die Peripherie des Kraftstoffsystems nicht mit E 10 kompatibel sein könnte. Es wird daher empfohlen Tanks und Kraftstoffsystem regelmäßig zu reinigen und zu kontrollieren falls E10 Benzin verwendet wird und keinen überlagerten Kraftstoff zu verwenden. Zudem sollte ein Brennstofffilter mit Wasserabscheider verbaut werden.  
Suzuki
Alle Suzuki Außenbordmotoren, ab Produktionsdatum 01.01.1996, können uneingeschränkt mit E10 Benzin betrieben werden, sofern dieser die Norm EN228 erfüllt. Damit ist der größte Teil des Suzuki-Bestands in Deutschland E10 kompatibel. Im Zweifelsfall gibt der Suzuki Marinepartner Auskunft.

Volvo Penta
Volvo Penta Benzinmotoren können mit Kraftstoff betrieben werden, der nicht mehr als 10 Prozent Ethanol enthält und die erforderliche Mindestoktanzahl aufweist. Bei der Verwendung von Kraftstoffen mit Ethanolanteil erfordert die Wartung des Kraftstoffsystems zusätzliche Sorgfalt. Auf die weiteren Problematiken und Gefahren verweist Volvo Penta ebenfalls.
Honda Außenborder - Foto: © Honda
Honda
Alle Honda Außenbordmotoren können mit E10 Kraftstoff betrieben werden. Von Anfang an auf 4-Takt-Motoren setzend, benötigten die Honda Motorgeräte schon immer eine Oktanzahl von mindestens 91. Daher ist der Betrieb der Honda Motorgeräte mit dem Ottokraftstoff E10, der 95 Oktan misst, generell möglich. Honda empfiehlt nur E10-Kraftstoff zu verwenden, der nicht älter ist als 30 Tage ist und in einem zugelassenen Kraftstoffbehälter aufbewahrt wurde.
Yamaha
Der Hersteller gibt an, dass Außenborder ab dem Baujahr 2003 mit E 10 Kraftstoff betreiben werden können. Es wird sehr empfohlen einen Brennstofffilter mit Wasserabscheider (min. 10µ) zwischen Tank und Motor zu montieren und das Benzin nicht länger als 2-3 Wochen im Tank zu lagern.

Mercury-MerCruiser
Der Hersteller erklärt in den Begleitpapieren zu seinen Motoren, dass alle Komponenten des Kraftstoffsystems von Mercury MerCruiser Motoren einem Alkoholgehalt von 10 Prozent standhalten. Der Hersteller verweist aber auch auf die Problematik des Kraftstoffs mit der Einlagerung von Wasser und darauf, dass ein solcher Kraftstoff einen erhöhten Verschleiß von Gummi und Kunststoffteilen, Korrosion von Metallteilen zur Folge haben kann.

Quelle: Wassersport

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