Deutsche Meeresstiftung und monegassische Fürst Albert II-Stiftung an Bord der boot 2017

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19.01.2017

Erhaltung und Schutz des Lebensraums „Meer“ als Ziel

Emily Penn Botschafterin der boot “love your ocean”-Kampagne

Fürst Albert II als Keynote-Speaker des Meeressymposiums

Der Schutz des einzigartigen Lebensraumes der Weltmeere ist heute weltweit das erstrebenswerte Ziel. Bekenntnisse für ein Mehr an Meer spielen inzwischen sogar schon in erfolgreichen Hollywood-Kinoproduktionen wie dem Nemo-Nachfolger „Findet Dorie“ eine bedeutende Rolle und sprechen damit Milliarden Menschen an. Die boot Düsseldorf als bedeutendste Wassersportmesse der Welt bietet deshalb zum Beispiel der Deutschen Meeresstiftung und der monegassischen Fürst Albert II-Stiftung die Plattform für die Präsentation ihrer Engagements für eine nachhaltige Entwicklung internationaler Gewässer. „Gesunde Meere und Ozeane sind die Grundlage für alles Leben auf unserer Erde und damit auch für den Wassersportler. Wir wollen auf der boot Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen führen, so dass diese gemeinsam ihre Lösungsansätze für einen nachhaltigen Umgang mit unserer Umwelt vorstellen können“, erklärt boot-Director Petros Michelidakis.

Deutsche Meeresstiftung, Fürst Albert II-Stiftung und boot Düsseldorf in einem Boot für den Meeresschutz

Fürst Albert II von Monaco ist seit vielen Jahren u.a. im Meeresschutz aktiv, initiiert und finanziert mit seiner Stiftung wichtige Projekte in der ganzen Welt. Seine Stiftung setzt sich für den Umweltschutz und für die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung ein. Sie ist international aktiv; und mobilisiert gleichermaßen Bürger, Politiker, Naturwissenschaftler und dem Naturschutz verbundene Ökonomen, um das gemeinsame Erbe der Menschheit zu erhalten. Die Deutsche Meeresstiftung tritt ebenfalls seit vielen Jahren für die Umsetzung der Forderungen der Global Ocean Foundation ein und ist schon seit 1992 dafür mit dem bekannten Forschungs- und Medienschiff Aldebaran erfolgreich in Meeren und Gewässern weltweit im Einsatz.

love your ocean-Stand lädt zum interaktiven Spielen und Mitmachen ein

Auf der boot Düsseldorf – 21. bis 29. Januar 2017 - informiert der „love your ocean“-Stand, organisiert von der Deutschen Meeresstiftung in Zusammenarbeit mit der Messe Düsseldorf, über Meeres- und Gewässerschutz und lädt zum interaktiven Erleben der Forschungsaktionen ein. Frank Schweikert, Vorstand der Deutschen Meeresstiftung: „Ziel unserer Initiative ist es, die Wassersportler als Vorreiter und Botschafter für gesunde Meere und Gewässer zu gewinnen und damit auch den nachhaltigen Ideen in der Wassersportbranche den Rücken zu stärken.“ Im Zentrum des Mitmachstandes zum Schwerpunktthema Recycling in der Halle 4 der boot schwebt als Hingucker die 20 Meter lange Nachbildung eines Pottwals.

Auf 350 Quadratmetern gibt es nachhaltige Mitmachinitiativen auf dem „love your ocean“-Stand und ein informatives Programm auf der Bühne der „Water Pixel World“. Die britische Meeresaktivistin Emily Penn, die als internationale Stimme und Anwältin für die Weltmeere, mit Forschungsseglern gegen die Vermüllung der Ozeane kämpft, stellt als Botschafterin der boot Düsseldorf zum Beispiel interessante Ansätze für ein Mehr an Gewässerschutz vor.

Das interessante Mitmachprogramm auf dem „love your ocean“-Stand lockt große und kleine boot-Fans mit vielseitigen Aktionen:

Im „Research Cockpit“ demonstrieren führende Forschungseinrichtungen und Umweltverbände mit speziell entwickelten Analysegeräten wie sich die fortschreitende Verunreinigung durch Plastik auf unsere Gewässer auswirkt. An drei Forschungsstationen experimentieren Emily Penn und weitere erfahrene Wissenschaftler gemeinsam mit den interessierten Besuchern. Sie können sich hier selbst auf die Suche nach Plastikteilchen im Wasser machen und Proben aus verschiedensten Gewässern im Labor prüfen. Mit dem „Seehamster“ ist auch das erste Aktionsboot am Stand, mit dem Plastik von der Wasseroberfläche abgefischt werden kann. Die neue App „Gewässerretter“ können User direkt auf Wasserverunreinigungen aufmerksam machen.

„Upcycling“ ist der neue Trend in der Wiederverwertung. Im „Recycle Workshop“ lernen Kinder und Jugendliche von erfahrenen Segelmachern wie man aus alten Segelresten kleine Schiffe oder Meerestiere herstellen kann. Sehr kultig präsentiert sich die neue Bademodenkollektion aus recycelten Plastikflaschen.

Elektro-Antriebe sind heutzutage aus dem Wassersport nicht mehr wegzudenken und können faszinierend starke Kräfte entwickeln. In zwei großen Wasserbehältern kann Elektromobilität direkt am Stand getestet werden.

Meeresgeräusche wahrzunehmen ist eine Faszination für die Sinne. Im Pottwalschädel auf dem Stand macht die Ausstellung „Sounds of the Sea“ der Cousteau Society das Thema Schall im Meer auf vielfältige Art und Weise erlebbar. Kopfhörer und Xounts Lautsprecher im Meeresdesign lassen die Besucher in die Welt der Geräusche unter Wasser mit sprechenden Fischen und Korallen eintauchen. Die Aufnahmen sind bei einer Mittelamerika-Expedition des Forschungsschiffes Aldebaran entstanden.

 

Nachhaltige und nachwachsende Rohstoffe wie zum Beispiel Flachs und Kork werden in Zukunft auch in der Bootsbaubranche eine immer größere Rolle spielen. Die Initiative „Green Building“ demonstriert eindrucksvoll die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten dieser Rohstoffe in der Wassersportbranche.

 

boot-Director Petros Michelidakis resümiert: „Auf dem ‚love your ocean‘-Stand wird sicherlich jeder Messebesucher das Bewusstsein für einen nachhaltigen Umgang mit unserer Erde und den Gewässern bekommen. Ich bin schon sehr gespannt auf die interessanten Experimente und spannenden Erlebnisse.“

 

Daten aller Ozeane liefert der große Touchscreen auf dem „love your ocean“-Stand und wer selbst einmal unter die Meeresforscher gehen möchte, kann sich hier für eine Expedition mit der SeaDragon und Emily Penn beim bundesweiten Meereswettbewerb der Deutschen Meeresstiftung bewerben.

 

Höhepunkt der Aktivitäten für mehr Nachhaltigkeit in Meeren und Gewässern ist das Meeressymposium am 24. Januar im Congress Center Düsseldorf CCD.Süd. Unter dem gemeinsamen Dach von Deutscher Meeresstiftung, der Fürst Albert II-Stiftung sowie Wirtschaft, Wissenschaft und Wassersportverbänden und zeigt es Flagge für den nachhaltigen Bootsbau und innovative, umweltgerechte Schiffsantriebe. Fürst Albert II von Monaco wird am 24. Januar als Keynote-Speaker des Symposiums persönlich in Düsseldorf sein.

 

Folgende Akteure gestalten gemeinsam den „love your ocean“-Gemeinschaftsstand: Alfred-Wegener-Institut (Bremerhaven, DEU); Aqua Lung GmbH (Singen, DE); Aqueis e.V. in Zusammenarbeit mit Blueocean.world (Kiel, DEU); Bundesverband Meeresmüll e.V. (Hamburg, DEU); Bundesverband Wassersportwirtschaft e.V. (Köln, DEU); Carl Zeiss Microscopy GmbH (Jena, DEU); Clownsails Segelmacherei (Hamburg, DEU); Deutsche Meeresstiftung (Hamburg, DEU); Deutscher Kanu-Verband e.V. (Duisburg, DEU); Deutscher Segler-Verband e.V. (Hamburg, DEU); Emily Penn – Pangaea Exploration (UK); EUCC - Die Küsten Union Deutschland e.V. (Rostock, DEU); Forschungs- & Medienschiff ALDEBARAN (Hamburg, DEU); GreenBoats (Bremen, DEU); Greenpeace e.V. (Hamburg, DEU); Hochschule Bremen (Bremen, DEU); Hochschule Magdeburg (Magdeburg, DEU); Mercator Ocean (Ramonville Saint-Agne, FRA); Moving Adventures Medien GmbH - Ocean Film Tour (München, DEU); Musée Océanographique In Verbindung mit der Prince Albert 2 of Monaco Foundation (Monaco, MC); NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V. (Berlin, DEU); One Earth - One Ocean e.V. (München, DEU); Sea Shepherd Deutschland e. V. (Bremen, DEU); Sennheiser Electronic GmbH & Co. KG (Wedemark, DEU); Surfrider Foundation Norddeutschland (Hamburg, DEU); The Cousteau Society (Paris, FRA); Torqeedo GmbH (München, DEU); Universität Bayreuth (Bayreuth, DEU); Universität Lüneburg (Lüneburg, DEU); Universität Oldenburg (Oldenburg, DEU); Verband Deutscher Sporttaucher e.V. (Offenbach, DEU); XOUNTS Hamburg GmbH (Hamburg, DEU); Yaqu Pacha e.V. (Nürnberg, DEU).

Über die Deutsche Meeresstiftung: Als Dialogplattform für Meeresakteure aus allen Sektoren fördert die Deutsche Meeresstiftung den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit für den Schutz und eine nachhaltige Entwicklung der Meere. Die Stiftung will Ozeanakteure und deren Projekte identifizieren und Wissen um Nutzung und Schutz der Ozeane vermitteln, um so ein neues Ozeanbewusstsein zu schaffen. Insbesondere setzt sich die Stiftung dafür ein das Meer in allen Bildungsbereichen verankern, um insbesondere junge Menschen zu erreichen.

Über die Fürst Albert-Stiftung: Im Juni 2006 hat Fürst Albert II von Monaco die Prince Albert II of Monaco Foundation gegründet, um auf die alarmierenden Gefahren für unsere Umwelt hinzuweisen. Die Stiftung setzt sich für den Umweltschutz und für die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung ein. Sie ist international aktiv; und mobilisiert gleichermaßen Bürger, Politiker, Naturwissenschaftler und dem Naturschutz verbundene Ökonomen, um das gemeinsame Erbe der Menschheit zu erhalten. Zur Erweiterung und Unterstützung ihres Aktionsradius unterhält die Stiftung Verbindungsbüros in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, in der Schweiz, in Singapur und in den USA.

Aufgaben der Stiftung sind die Durchführung von Projekten in ihren vorrangigen Aufgabenfeldern, die Weckung des Bewusstseins der Öffentlichkeit und von Behörden hinsichtlich der Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Natur sowie die Ermutigung zu umweltfreundlichem Verhalten und die Vergabe von Preisen und Stipendien mit dem Ziel der Förderung außerordentlicher Initiativen und neuartiger Lösungen. Geographische Schwerpunkte der Stiftung sind der Mittelmeerraum (bedingt durch die Lage von des Fürstentums Monaco), die Polarregionen als Indikatoren für Klimaänderungen und Entwicklungsländer (im Sinn der Definition der Vereinten Nationen), die von Auswirkungen des Klimawandels, vom Verlust der Artenvielfalt und von Wasserknappheit besonders stark betroffen sind. Die Stiftung konzentriert sich auf drei vorrangige Aufgabenfelder die Begrenzung der Auswirkungen des Klimawandels und die Förderung erneuerbarer Energien, die Wahrung der Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen sowie der Schutz von Wasserressourcen und die Bekämpfung von Versteppung.

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