Die Schlei

Ostseefjord in reizvoller Landschaft

Rapsblüte an der Schlei - Foto: © Ostseefjord Schlei GmbH
Vor gut 1000 Jahren waren es Wikingerschiffe, die auf der Schlei fuhren und Handelsgüter aller Art mit sich führten. Der Umschlagplatz für diese Waren war Haithabu, eine von Wikingern gegründete Handelsstadt am äußersten Ende der Schlei, tief im Inneren des Binnenlandes, nicht weit von der heutigen Stadt Schleswig. Heute kann jeder Segler die Schlei auf den Spuren der Wikinger durchfahren.
Reizvolle Landschaft
Die enge Förde schlängelt sich durch die reizvollen Landschaften zwischen Angeln und Schwansen auf dem Weg von Schleswig zur Ostsee. Aber nicht nur die abwechslungsreiche Szenerie aus weitflächigen Feldern und dichten Laubwäldern machen die Schlei sehens- und entdeckenswert, sondern auch die Mischung aus Küstengewässer, flussähnlichen, kurvenreichen Engen und relativ großem Binnengewässer mit windgeschützten Buchten ist sowohl etwas für Anfänger als auch für den erfahrenen Segler.
Viel Kultur
Schleswigs Sehenswürdigkeiten bieten mehr als einen Grund für einen ausgiebigen Landgang: das bekannte Landesmuseum Schloss Gottorf bietet eine sehenswerte Kunstsammlung in der Dauerausstellung und attraktive Wechselausstellungen. Ein Besuch des Schleswiger Doms und der historischen Fischersiedlung am Holm sind ein Muss für einen Landausflug in die Domstadt. Und was die Wikinger angeht, bietet das Haithabu-Museum eine umfangreiche und sehr anschauliche Ausstellung über die Geschichte und Lebensweise der Nordmänner. Eine spektakuläre Ausstellung ist im Museum zu sehen, im historischen Freigelände laden sieben Wikingerhäuser und eine Landebrücke dazu ein, das Wikingerleben mit allen Sinnen zu erfahren.

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Foto: Blick auf den Schleswiger Dom
Vom geschützten Binnenrevier bis zur freien Ostsee
Wer sich noch nicht ganz bis zur Ostsee traut, kann seine ersten Segelerfahrungen auf der Kleinen oder Großen Breite östlich von Schleswig, dem Gunnebyer Noor oder der Breite zwischen Lindaunis und Arnis machen, die meist windreich sind, aber nicht die starke Dünung der Ostsee aufweisen. Für den erfahrenen Segler jedoch ist es eine Herausforderung, die kurvenreiche Schlei zu durchfahren und sich dabei auf das Zusammenspiel von Wind und sich windendem Fahrwasser einzulassen. Schleimünde stellt dabei das Tor zur Ostsee dar: von hier aus öffnet sich dem Segler die Welt des Baltikums, die Kieler Förde oder die Lübecker Bucht, die Flensburger Förde, die Dänische Südsee oder das Kattegatt.

Anlegen und Ankern
Entlang beider Ufer der Schlei gibt es zahlreiche Liegemöglichkeiten, die zum Teil jedoch nur für Boote mit geringem Tiefgang geeignet sind. Ein genauer Blick auf die Tiefenangaben der Schleikarte für die einzelnen Häfen ist dabei unerlässlich. Für größere Boote empfehlen sich die Häfen in den Ortschaften Schleswig, Missunde, Arnis, Kappeln und Maasholm. Viele geschützte Buchten links und rechts des Hauptfahrwassers laden zum Ankern ein und eröffnen den Blick auf idyllisch gelegene Gutshöfe, Mühlen, Reetdachhäuser, Weiden, dichte Waldstücke und sogar Steilküsten.

Quelle: www.charterboot.net

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