Der "Goldene Schnitt"

Fünf Regeln für gute Unterwasseraufnahmen - Teil 4

Unterwasserfotografie - Foto: Quallen
Der Fotograf muss beim Blick durch den Sucher gedanklich alles eliminieren, was ablenkt oder überflüssig ist, damit die Botschaft des Bildes eindeutig wird. Dazu helfen die Regeln der Bildgestaltung. Eine davon ist uralt – aber nach wie vor gültig. Der "Goldene Schnitt" beschreibt das Prinzip, an welchen Stellen im Bild sich das Hauptmotiv befinden soll.
Positionierung des Hauptmotivs
Die Position entsteht, wenn das Aufnahmeformat gedanklich horizontal wie vertikal dreigeteilt wird. Dort, wo sich die Linien schneiden, befindet sich ein Punkt im Goldenen Schnitt (bei einigen Digitalkameras ist dieses Gitternetzfeld sogar einblendbar). An welcher »Kreuzung« das Hauptmotiv positioniert wird, bleibt dem Fotografen überlassen – die Bildmitte scheidet aber grundsätzlich aus.

Linienführung und Abstände
Zusätzlich sollte eine durchdachte Linienführung den Betrachter auf bildwichtige Gegenstände lenken und ihn durch das Bild führen. Waagerechte Linien erwecken den Eindruck von Ruhe. Eine starke Diagonale erzeugt Spannung und Dynamik. Speziell Fische können entlang der Bilddiagonalen fotografiert werden. Wenn ein Fisch nach rechts schaut, sollte sich dort auch der größte Abstand zum Bildrand befinden.

Lesen Sie weiter:
Fünf Regeln für gute Unterwasseraufnahmen Teil 5 - Die Perspektive

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