Angelgewässer erkunden

Tipps aus Babs Kijewskis Angel Blog - Niedrigwasserstände

Besondere Gegebenheiten nutzen
Alle paar Jahre ergeben sich besondere Gegebenheiten an unseren Gewässern. Besonders an Flüssen, den anliegenden Häfen und grundwassergespeisten Seen kommt es in regelmäßigen Abständen zu starken Wasserstandsschwankungen. Im Folgenden möchte ich Euch besondere Stellen aufzeigen, die lohnenswert sind, genau bei Niedrigwasser betrachtet zu werden:
Steinpackungen
Bei Niedrigwasser kann man sich ein genaues Bild machen, wohin man später seinen Köder werfen sollte und ab wann man ihn schnell einkurbeln muss, um in Zukunft keinen Hänger mehr zu bekommen. Schaut Euch die Steinpackungen genau an: Wie weit gehen sie in den Fluss? Wie wirbelt das Wasser zurück? Dieses Wissen spart Euch in der Zukunft bares Geld.

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Ausläufe
Fische lieben solche Standorte. Meist stehen sie an ruhigen Stellen hinter der Steinwand und warten auf vorbeiziehende Beute. Ausläufe sind Sammelplatz von vielen kleinen Fischen. Somit ist der Jäger nicht weit. Also schaut genau hin: Wie enden die Ausläufe unter Wasser? Wie ist der genaue Verlauf des ausströmenden Wassers? Was befindet sich direkt vor dem Auslauf? Die meisten Ausläufe sind sehr bekannte und beliebte Angelplätze, allerdings gibt es sehr viele die unterirdisch ins Gewässer fließen. Solch ein Auslauf ist meistens kaum oder gar nicht bekannt. Ein Garant für regelmäßige Fänge!
Gewässererkundung fürs Angeln / © Foto: babs-angeln.de
Buhnen
Wer kennt es nicht? Zum Teil gibt es über 15 Buhnen lang keinen Biss und dann folgt in einer ein Biss auf den anderen. Und dass, obwohl die Buhnen augenscheinlich alle gleich aussehen. Die Besonderheiten innerhalb der Buhnen, welche für die Fische von Interesse sind, gilt es bei Niedrigwasser zu entdecken. Wenn in einer Buhne trotz Niedrigwasser noch viel Wasser steht, deutet dieses auf eine besonders tiefe Stelle hin, die häufig voll mit Fisch ist. Vielleicht gibt es auch nur einen anderen Gewässerboden. Hier gilt es genau hinzuschauen.

Hänger
Bei niedrigen Wasserständen erklären sich schnell ärgerliche Vorfälle aus der Vergangenheit. Vielleicht finden sich sogar bei früheren Angeltouren verloren gegangene Köder wieder. Merkt Euch solche Stellen im Wasser genau für kommende Ausflüge an den Angelspot. Das erspart Euch gegebenenfalls Geld und Ärger.

Muschelbänke
Eine Muschelbank ist ein absoluter Hotspot. In einem Fluss hat der standorttreue Fisch nicht viele Möglichkeiten zu fressen, seine Beute schwimmt entweder an ihm vorbei oder er hat einen Futterplatz: Die Muschelbank. Da wimmelt es von Nahrung. Wenn Ihr den Verlauf solcher Muschelbänke genau ausmachen könnt, werdet Ihr in Zukunft erfolgreicher am Wasser sein.

Informationen sammeln
Wichtig bei dieser Erkundungstour ist es, einen Fotoapparat und einen Notizblock dabei zu haben. Sobald Ihr ein geeignetes Plätzchen zum angeln gefunden habt, macht Bilder und schreibt eine kurze Notiz über diesen Platz. Nutzt umstehende Bäume, Schilder oder Häuser als Markierungspunkte um den genauen Platz später auch sicher wieder zu finden.

Diesen und viele weitere Berichte mit tollen Fotos und Videos findet ihr auf babs-angeln.de

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