boot-Törnempfehlungen von Mareike Guhr

Unverfälschte Karibik auf der Yacht erleben

Per Yachtcharter zu den Grenadinen und Windward Islands

Grenadinen und Windward Islands




Am südlichen Ende des karibischen Antillenbogen zwischen Grenada und St. Vincent liegt die traumhafte Inselwelt der Grenadines. Hier in den Windward Islands ticken die Uhren noch um vieles langsamer als im nördlichen und von den USA so sehr beeinflussten, stärker kommerzialisierten Gebiet. Bezaubernde Inseln mit schneeweissen Stränden bei stetigen Passatwinden warten auf Sie!















Viele der Inseln werden noch nicht besonders touristisch genutzt, Hotelburgen sind selten und die Bevölkerung ist eher arm. Dadurch sind die Strände noch nicht mit Strandbars übersät und auch Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten und andere Versorgungsmöglichkeiten findet man nicht überall. Allerdings sind Boat Boys mit ihren motorisierten, offenen Fischerbooten unterwegs. Sie haben klingende Namen wie „Jesus“, „Skipper“ oder Rusty“ und bieten den Yacht-Touristen immer wieder Langusten, T-Shirts und Obst an.

Eines der beliebtesten Segelreviere
Es gibt sogar noch unbewohnte Inseln, an deren schneeweissen Stränden man sich am liebsten für immer niederlassen möchte. Die stetigen Passatwinde, gut geschützte Ankerplätze und das tropische Klima machen die Karibik zu einem der beliebtesten Segelreviere weltweit. Und so sind auch hier zahlreiche Yachten unterwegs. Für Chartertörns bietet sich die Vielzahl an Schiffen im französischen Martinique an um in die Grenadines zu starten.

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Chartermöglichkeiten und Flugverbindungen
Wer die etwa 100 Meilen bis in das kleine Inselparadies scheut, kann allerdings auch einige, wenige Schiffe in Grenada oder St. Vincent chartern. Hier sollten aber vor dem buchen des Schiffes auch die Flugverbindungen geprüft werden. Flüge gibt es ab Europa mehrfach täglich nach Martinique und mehrmals wöchentlich nach Grenada. Inselhüpfer sorgen für die weiteren Verbindungen.

Karibische Idylle

Foto: © pixabay
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Zeitzone, Währung und Einklarieren
In der Region der Grenadinen befindet man sich der Zeitzone MESZ - 6 Stunden. Die dortige Währung ist Eastern Caribbean Dollar (EC), aber auch US Dollar werden akzeptiert. Wechselgeld erhält man dann allerdings in EC. Wer von Martinique kommend in St. Lucia halt macht, muss dort ein- und ausklarieren, als nächstes gehören St. Vincent and the Grenadines bis einschliesslich Union Island zusammen. Für die Inseln südwärts inklusive Grenada muss erneut klariert werden.

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Moorings zum Ankern in Buchten
Um Platz zu sparen, den Meeresboden zu schonen, und natürlich als beliebte Einnahmequelle der Bevölkerung, wurden in den meisten Buchten Moorings installiert. Das kostenfreie Ankern wird zunehmend schwieriger. Die Preise für die Moorings variieren, liegen aber durchschnittlich für eine Übernachtung bei etwa 15 Euro. Allerdings empfiehlt es sich, die Mooring nach dem Festmachen sorgfältig zu prüfen. Denn die Tatsache dass dafür bezahlt wurde, garantiert hier keine Qualität.

Inseln - Klein, fein und voller Überraschungen

Längst kein Geheimtipp mehr, aber dennoch wunderschön ist die Insel Mayreau. Sie liegt als idealer Ausgangspunkt für den Trip in die Tobago Cays ziemlich genau in der Mitte der Inselkette. Von der beliebten Salt Whistle Bay, in der sich Karibisches Meer und Atlantischer Ozean nur ein paar Strandmeter voneinander entfernt finden, sind es nur etwa  drei Meilen zu den kleinen vorgelagerten Cays. Dort lohnt es sich mehr als einen Tag zu bleiben. Nicht nur weil die „Cays“ Naturschutzgebiet sind, das Wasser mit diesem unglaublich hellen Türkis-Farbton bezaubert, oder weil auf der Insel Baradal die grossen Iguanas (Echsen) im Unterholz zu finden sind, sondern vor allem weil hier die Schildkröten täglich beim grasen beobachtet werden können. Schnorchelbrille auf und rein!

Ein willkommener Ort um ein bisschen Landleben zu schnuppern, die Bordbestände aufzufüllen, ein Restaurant zu besuchen oder in einer der Seglerbars abzuhängen ist das gemütliche Städtchen Port Elizabeth auf der Insel Bequia. Auf der Insel leben etwa 4300 Menschen deren Vorfahren stark mit dem Walfang verbunden sind. Bequia ist daher einer der ganz wenige Orte weltweit, in denen die Einheimischen nach wie vor bis zu vier Buckelwale jährlich mit traditionellen Fangmethoden erlegen dürfen. Länger schon aber wird von der Genehmigung kein Gebrauch mehr gemacht. Allerdings ist der Bau der traditionellen Walfang-Boote weiterhin beliebt und es gibt sogar ein Walfang-Museum auf der Insel. Oft werden die Grenadines auf das Gebiet auf die Tobago Cays reduziert, tatsächlich aber sind es viel mehr und sehr vielfältige Inseln die hier besegelt werden können!

Karibische Party-Highlights

Foto: © pixabay

Karneval in Trinidad

Viel nackte Haut, rhythmische Beats aus haushohen Lautsprechern und Kostüme in allen Regenbogenfarben. Nach Rio de Janeiro gilt der Karneval in Trinidad & Tobago als zweitgrösste Veranstaltung der Welt. ...mehr

Die mit reichlich Federboas gekrönten Höhepunkte bilden dabei  Rosenmontag und Faschingsdienstag. Wer zum karibischen Karneval segeln möchte, startet am besten in Grenada. Von dort sind es etwa 95 Seemeilen bis nach Port of Spain, in die Hauptstadt Trinidads. Oder knapp 80 Seemeilen bis ins etwas ruhigere Tobago, von wo die Fähre eine gute Stunde bis nach Trinidad braucht. Nirgendwo klingen die Steeldrums so wild und eindringlich wie im Süden der karibischen Inselkette. Das ganze Jahr über werden jede Menge Wettbewerbe unter den vielzähligen Steelbands Trinidads ausgetragen – aber zum Karneval herrscht dort absolute Hochsaison. Die Instrumente, die ursprünglich aus alten Ölfässer angefertigt wurden, sind mittlerweile wahre Hightech-Trommeln aus brandneuen Fässern. Auf extra angefertigten Wagen montiert werden sie bei den farbenfrohen Umzügen durch die Strassen gefahren. Eine Show der Extraklasse. Allerdings wird nicht nur zu Karnevalszeiten davor gewarnt als Tourist alleine durch die Strassen von Port au Prince zu laufen.
Foto: © www.shirleyheightslookout.com

Green Flash auf Antigua

Shirley Heights auf der karibischen Insel Antigua ist jeden Sonntag das Mecca der Partyfans. Allein der grandiose Blick über English Harbour und das historische Nelsons Dockyard ist einen Ausflug wert. ...mehr

Mit etwas Glück ist das eigene oder gecharterte Schiff unten im Hafen oder vor Anker zu sehen. Am besten lässt man sich bereits kurz vor Sonnenuntergang mit einem Drink in der Hand auf der niedrigen Steinmauer nieder. Denn von hier oben betrachtet wird die tropisch kurze Dämmerung zu einem ganz unvergleichlichen Schauspiel. Nicht selten ist dabei auch der berühmte „green flash“ zu sehen – in der Zehntelsekunde, in der die Sonne endgültig hinter dem Horizont verschwindet.  Genauso sicher wie das Amen in der Kirche findet ganz regelmässig jeden Sonntag die Sunset Party an diesem wunderschönen, historischen Aussichtspunkt statt. Die alten Gemäuer des ehemals militärisch genutzten Aussichtspunktes tragen dabei zur besonderes Atmosphäre dieses magischen Ortes bei. Zum Auftakt  spielt Sonntags jeweils eine Steelband, wobei mit etwas Glück wahre Jam-Sessions entstehen. Als zweiter Act springt dann in der Regel eine Reggae-Band auf die Bühne und heizt für den Rest der Nacht ordentlich ein. Und für das leibliche Wohl ist auch gesorgt, obwohl die Qualität der angebotenen Grill-Spezialitäten mittlerweile nicht mehr in angemessenem Verhältnis zu den immer weiter steigenden Priesen steht. Kamera nicht vergessen!
Weitere Infos & Bilder auf www.shirleyheightslookout.com
Foto: © pixabay

"Full Moon Party"

Wer kann, sollte seinen nächsten Karibik-Törn nach dem Mondkalender ausrichten. Denn eine Party mit Reggae-Klängen, Rum-Punch und den Füssen im seichten Wasser am tropischen Strand  - lässt sich am besten im Vollmondlicht geniessen. Zudem veranstalten einige Inseln wahre Happenings in diesen besonderen Nächten. In Trellis Bay auf der zu den British Virgin Islands zählenden Insel Tortola beispielsweise treten zur „Full Moon Party“ verschiedene Bands und Tänzer auf. Manchmal treten sogar die „Moko Jambies“ auf, die auf ihren mehrere Meter hohen Stelzen wahre Tanzwunder vollbringen. Es gibt kulinarische Köstlichkeiten und die ganze Insel scheint sich zu versammeln. Die Künstler der Bucht zeigen Ihre Werke und im Wasser wird Treibholz in wunderschönen, grossen, geschmiedete Kugeln in Brand gesetzt. Ein Lagerfeuer der besonderen Art. Die „Full Moon Party“ in Trellis Bay gehört mit Recht seit vielen Jahren zu den echten Highlights der Insel. Aber auch andernorts wird diese Idee ausgebaut und entwickelt sich zu einer ganz besonderen Tradition. Don't miss it!

Autorin: Mareike Guhr

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