Grundregeln des Tauchens

Sicherheit in der Welt unter Wasser

Foto: Nie ohne Tauchpartner
Anweisungen zum Tauchverhalten, Sicherheitstipps sowie Ratschläge zum Schutz von Pflanzen- und Tierwelt lassen sich gut zu ein paar Grundregeln zusammenfassen, die von jedem Taucher, gleich ob Anfänger oder Profi, eingehalten werden sollten, um Tauchgänge so sicher und angenehm wie möglich werden zu lassen.
Vor dem Tauchen
Tauche nie allein
Tauchgänge sollten immer mindestens zu zweit durchgeführt werden. Der Tauchpartner bzw. Buddy sollte ein vertrauter Partner sein, auf den man sich im Notfall hundertprozentig verlassen kann. Er hilft bei Schwierigkeiten und Wasser, bei Luftmangel oder gesundheitlichen Problemen.

Tauche nie erkältet
Verstopfte Nebenhöhlen verursachen Schmerzen beim Abtauchen und können zu einem Barotrauma führen. Das gleiche gilt für die Verwendung von Nasenspray vor dem Tauchgang, wenn die schleimhautabschwellende Wirkung nachlässt.

Tauche nur, wenn Du Dich fit fühlst
Nur, wenn man sich gesund und fit fühlt, darf man tauchen gehen. Nach einer durchfeierten Nacht, Alkoholkonsum oder bei Krankheiten sollte auf den Tauchgang verzichtet werden.
Ausreichend trinken und keine Verausgabung vor dem Tauchgang
Wer ausreichend trinkt, reduziert das Risiko einer Dekompressionskrankheit. Vor allem bei Hitze sollte einer Austrocknung entgegengewirkt werden. Auch lange Märsche und anstrengende Kletterpartien zum Ufer sollten vermieden werden.

Tauche immer mit Zweitautomat
Fällt der erste Atemregler aus oder gibt es andere Komplikationen kann ein Oktopus Leben retten.

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Während des Tauchens
Rechtzeitiger Druckausgleich
Immer auf einen rechtzeitigen Druckausgleich achten. Zudem sollten Anfänger Dekompressionstauchgänge vermeiden und auch Profis sollten diese nur durchführen, wenn sie sich ihrer Sache absolut sicher sind.

Anstrengung und kaltes Wasser verkürzen Nullzeit
Wer sich stark anstrengt oder durch sehr kaltes Wasser schneller auskühlt, verkürzt seine Nullzeit und muss den Tauchgang schneller beenden oder Dekompressionsstopps durchführen.

Fische und Pflanzen in Ruhe lassen
Verantwortungsvolle Taucher schützen Flora und Fauna und fassen nichts an. Vor allem bei giftigen Fischen kann eine Berührung gefährlich werden.
Foto: Alles OK
Beim Auftauchen
3 Minuten auf 5 Meter
Fünf Meter unter der Wasseroberfläche sollte auch bei Nullzeittauchgängen ein dreiminütiger Dekompressionsstopp eingelegt werden.

Langsam auftauchen und atmen
Durch zu schnelles auftauchen besteht die Gefahr eines Barotraumas oder einer Dekompressionskrankheit. Außerdem muss beim Auftauchen immer normal weitergeatmet werden, andernfalls kann es zu einem Lungenriss kommen.

Immer noch oben schauen
Beim Auftauchen nach oben und möglichst landwärts gucken, um Schiffe und andere Hindernisse frühzeitig zu erkennen.
Nach dem Tauchen
Einmal pro Woche frei
Wer öfter pro Woche taucht, sollte mindestens einen Tag wöchentlich nicht tauchen gehen. Denn auch wer öfter kurz oder nicht so tief taucht, riskiert das Risiko einer Dekompressionskrankheit, da der Körper keine ausreichende Sauerstoffsättigung erhält.

Erst nach 24-48h fliegen
Wer zum Tauchen an einen anderen Ort geflogen ist, sollte je nach Tauchintensität 24 bis 48 Stunden vor dem Rückflug nicht mehr tauchen gehen, da die Sauerstoffsättigung im Körper erst wieder auf einen Normalzustand gebracht werden muss und der Körper durch das Fliegen auch belastet wird.

Quelle: www.sichertauchen.de

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