Ionische Inseln - Unter den Augen des Zeus II

Schwachwindrevier mit regelmäßigen Winden

Ionische Inseln / Bucht auf Ithaka - Foto: pixabay
Bei der Umrundung Ithakas gilt es, die Bucht mit dem schönsten Wasser - türkisfarben - ausfindig zu machen. Ein schweres Unterfangen, denn an der Ostseite der Heimat von Odysseus findet jeder Suchende neue Superlative für die Farbe des Wassers, für das Grün an den Hängen. Erwähnt werden sollten die Anlaufpunkte Phrikes und Kioni. Ein Törn in den Ionischen Inseln bietet in der Tat immer neues "Augenfutter". Anders als in den Kykladen, im Dodekanes oder z.B. in den Kornaten Kroatiens. Zwischen Lefkas und Zakynthos blickt die Crew auf ausgedehnte Pinien und Zypressenhaine, kleinere Anwesen verstecken sich im dichten Grün.
Die Insel des Odysseus
Vathi, Ithakas wichtigster Verkehrs- und Handelsplatz, ist vom großen Touristenrun bisher verschont geblieben, so dass der Ort in angenehmer Weise griechischen Alltag vermittelt. Geankert wird auf gut haltendem Schlick und Sand, es gibt aber auch ausreichend Platz an den Kais. Alle Hafen- und Revierführer warnen vor der Düse zwischen Ithaka und Kefallonia, und in der Tat kann der Nordwest in der nur wenige Seemeilen breiten Meerenge sich kräftig entfalten, und man kreuzt gegen eine recht hohe Welle auf.

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Ionische Inseln / Vathi auf Ithaka
Fischerboot - Foto: pixabay
Ionische Inseln / Vor Anker - Foto: pixabay
Meganissi, Atokos und Kalamos
Gut vorbereitet machte der Ritt bis nach Polis/Westseite Ithaka viel Spaß, der Hafen lädt jedoch nicht zum längeren Verweilen ein. Ganz anders Vasiliki im Südwesten Lefkas. Mit Wind gesegnet der Treffpunkt von Surfern aus aller Welt, die auch das Flair des Ortes entscheidend geprägt haben. Das gilt auch für Vathi auf Meganisi. Ein reizvoller Platz, der sich griechische Ursprünglichkeit bewahrt hat und nicht mit Charteryachten überbelegt ist. Das liegt am Nordwest, der relativ unbedrängt in die Bucht wehen kann, und bis zum frühen Abend für Schwell an der Hafenfront sorgt. Besser ist es, den Nachmittag ausgesprochen ruhig in einer der vorgelagerten Buchten zu verbringen, und sich erst später am Abend einen Platz vor der Hafenfront zu suchen. Nicht auslassen sollte man die Inseln Kalamos und Atokos mit Traumbuchten, die sich in der Regel aber nur als Tagesankerplätze eignen. Einzig Port Kalamos bietet ausreichend Schutz gegen alle Wetterlagen.
Ionische Inseln - Foto: pixabay
Oliven - Foto: pixabay
Kulkinarisches - Foto: pixabay
Die zwei Seiten von Nydris
In vielen Revierführern wird vom Besuch Nydris auf Lefkas regelrecht abgeraten. Zwar hat sich der Ort als Vergnügungszentrum englischer Pauschaltouristen bei Seglern nicht unbedingt einen guten Namen gemacht, doch er bietet eine vielfältige Gastronomie, gute Versorgungsmöglichkeiten - preiswerter als Lefkas - und besten Ankergrund in der vorgelagerten Bucht. Das wissen natürlich auch die Flottillenskipper, so dass man für einen Liegeplatz am allerdings lauten Kai schon früh am Nachmittag einlaufen muss. Und wem es nicht gefällt, der segelt "nur um die Ecke" und hat wieder "sein" Plätzchen für die Nacht mit eigener Badestelle für den Morgen gefunden.

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