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Jet-Ski, Jet-Boot, Aquabike, Waverunner oder Wassermotorrad?

Aquabike - Foto: © Sea-Doo
Ob als Begleiter bei Wassersport-Events, selbst für Sport genutzt, oder als Einsatzfahrzeug - Wassermotorräder sind universell einsetzbar und bieten dabei enormes Spaßpotential. Doch etwas verwirrend sind die vielen verschiedenen Möglichkeiten dieses Wassersportgefährt zu benennen: Jet-Ski, Jet-Boot, Aquabike, Jetbike, Waverunner oder doch Wassermotorrad? Eigentlich weiß man, was gemeint ist - aber woher kommt die Namensvielfalt?
In jedem Fall ist bezeichnend, dass diese Art Wasserfahrzeug generell weniger als 4 Meter lang ist, keine Bordwand hat, einen Wasserstrahl-Antrieb, bzw. Strahlpumpenantrieb über einen Impeller (auch zum Steuern), sowie einen Verbrennungsmotor. Und dass man eben nicht in, sondern auf dem Gefährt sitzt, kniet oder steht. Da man vom Wassermotorrad auch mal herunterfallen kann, sind Quick Stop Systeme in Deutschland Vorschrift: Der Fahrer ist hierbei über ein Kabel am Handgelenk mit der Maschine verbunden, so dass sich bei einem Abwurf automatisch der Motor abschaltet und dadurch das Wassermotorrad stehen bleibt - niemanden überfahren kann.
Erklärung für die Namensvielfalt
Nachdem in den 1970er Jahre die Nachfrage erstarkte, gaben einige Hersteller ihren neuen Produkten einen Namen und ließen sich diesen auch als Markenzeichen schützen. So steht der Begriff "Jet-Ski" eigentlich für Maschinen von Kawasaki, "Waverunner" sind genau genommen von Yamaha und bei Honda gab es "AquaTrax". Um markenunabhängige Namen zu verwenden, wurden die Begriffe "Wassermotorrad" und "Jet-Boot" eingeführt.

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Aquabikes im Sport
Untereinander unterscheidet man bei Wassermotorrädern übrigens auch noch einmal zwischen dem sogenannten 'Steher' für eine Person und dem 'Sitzer', auf dessen Bank auch mehrere Beifahrer hintereinander Platz finden. Im Wettkampfbetrieb werden diese beiden Grundmodelle wiederum 'Ski' und 'Runabout' genannt. Der Wettkampfsport wird von der Union Internationale Motonautique (UIM) organisiert, in Deutschland durch den DMYV (Deutscher Motoryachtverband) als nationalem Verband vertreten. Wer sich für das internationale Sportgeschehen interessiert, wird übrigens am ehesten über den Begriff Aquabike oder Jetbike fündig.
Jet-Ski - Foto: © Yamaha
Voraussetzungen zum Fahren eines Jetski
Aquabikes dürfen in Deutschland auf vielen Wasserstraßen gefahren werden. Genau aufgeführt sind die Bereiche im "Elektronischen Wasserstraßen-Informationsservice" der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes auf "elwis.de". Rennen und das sogenannte Figurenfahren dürfen nur auf ausgewiesenen Strecken erfolgen. Atemberaubend ist, ähnlich wie bei den Motorrad-Akrobaten an Land, was Freestyler bei Wettkämpfen mit ihren Maschinen so alles anstellen können. Einen Sportbootführerschein braucht man wegen der starken Motorisierung der Gefährte in Deutschland allerdings, um aufsteigen zu dürfen.

Quellen: sea-doo.com, yamaha-motor.de, wikipedia.org, boot.de
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