Kanus - Kajak oder Canadier

Was ist der Unterschied? Welches Kanu passt zu mir?

Verschiedene Kanutypen / © paddeln-macht-spass.de
Die Entscheidung für den passenden Bootstyp richtet sich danach, für welchen Zweck das Boot eingesetzt werden soll. Grundsätzlich wird bei Kanus zwischen Kajaks und Canadiern unterschieden. Hinzu kommen unterschiedliche Materialien aus denen das Kanu gefertigt sein kann und, ob man alleine im Einer oder mit mehreren Leuten im Kanu paddeln möchte.
Canadier
Dieser Kanutyp stammt aus Nordamerika und wurde von den dortigen Indianern zum Transport, zur Jagd und zum Fischfang genutzt. Die heutigen Wandercanadier eignen sich hervorragend für längere Touren auf Seen oder ruhigeren Flüssen, auch mit viel Gepäck. Canadier sind nach oben offen mit umlaufendem Süllrand und werden sitzend oder kniend mit einem Stechpaddel gefahren, meist von mehreren Personen. Deshalb werden sie auch gerne von Familien genutzt.

Kajaks
Kajaks haben ihren Ursprung bei den Eskimos. Es sind geschlossene Boote mit einer Sitzluke, deutlich flacher und schmaler als Canadier. Kajak-Fahrer sitzen in ihrem Boot und bewegen das Boot mit einem Doppelpaddel vorwärts. Kajaks gibt es als Einzel- oder Doppelsitzer. Für Wanderfahrten gibt es Kajaks, in denen speziell für das Gepäck Stauraum vorgesehen ist. Der Kajak ist der "Allround- Bootstyp" im Kanusport und wird in allen Bereichen verwendet – vom Seekajak für Großgewässer bis hin zum Wildwasserkajak.
Vor- und Nachteile
Mit einem Kajak kommt man in der Regel schneller voran als mit einem Canadier. Dafür bieten Canadier mehr Zugladungsmöglichkeiten für Gepäck, das sich einfacher verstauen lässt als in einem Kajak. Kajaks lassen sich sportlicher fahren, auch im Wildwasser. Man kann mit ihnen "eskimotieren", sprich eine Rolle durchs Wasser machen und sofort weiterfahren. Canadier wiederum sind auf ruhigeren Gewässern kippstabiler als Kajaks.

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Kanus auf der boot entdecken / © MD, ctillmann
Materialien und ihre Vorzüge
Die wichtigsten Materialien für Kanus sind: Polyethylen (PE), ein robustes, relativ weiches Material, das vor allem bei Wildwasserbooten eingestzt wird, sowie glasfaserverstärkter Kunststoff (GfK), ein Material, das leicht, hart, aber relativ empfindlich ist. Es gibt darüber hinaus auch Kanus im klassischen Stil aus Holz, als besonders widerstandsfähige Variante aus Aluminium, gewichtsreduziert im Verbund mit Carbon, sowie zusammenlegbar mit besonders geringem Packmaß als Faltboot oder aufblasbares Schlauchboot mit einer Gummihaut, bzw. aus Polymermischungen.

Überblick verschaffen
Für die meisten Einsteiger kommen vorrangig Touren- und Allround-Wildwasserkanus in Frage, da sie einen breiten Einsatzbereich abdecken. Wer gerne gemütlich zu zweit, mit Kindern, einem Picknickkorb und dem Hund in einem Boot paddeln möchte, ist mit einem größeren Canadier gut beraten. Für sportliches Paddeln über längere Strecken und an der Küste im Meer, sind Touren- und Seekajaks meist die beste Wahl. Wer ein eigenes Kanu mit passendem Zubehör anschaffen möchte, sollte unbedingt in die World of Paddling der boot Düsseldorf kommen. Dort gibt es einen umfassenden Überblick über die verschiedensten Kanutypen und man kann sich vor dem Kauf persönlich und indiviuell bei verschiedenen Ausstellern beraten lassen.

Quellen:

Der boot.club

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