Istrien - Größte Halbinsel der nördlichen Adria

Kroatien - Inseln wie Sand am Meer Teil II

Kroatien Rovinj - Foto: pixabay
Istrien, die größte Halbinsel der nördlichen Adria, liegt zwischen dem Golf von Triest und der Kvarner Bucht vor Rijeka. Die meisten Segler nutzen den leicht erreichbaren Standort als Absprungplatz für ihren Törn in südlichere Regionen - zur Inselwelt der Kornaten oder gleich nach Dalmatien. Der Fremdenverkehr an der Küste hat eine bis ins 19. Jahrhundert zurückreichende Tradition.
Besonders schön in der Nebensaison
Genau dies ist der Grund weshalb es die meisten Segler fort zieht: weiter im Süden geht es weniger touristisch zu, vor allem in der Hochsaison. Dabei sind die istrischen Hafenstädte Rovinj und Porec zauberhafte Orte, vor allem in der Vor- und Nachsaison. Im Frühjahr und Herbst gibt es in der nördlichen Adria auch mehr segelfüllende Brisen als in den oft flauen Hochsommer-Monaten Juli und August.
Viele Marinas
Die Küste ist tief gegliedert, einige Meeresarme wie der Limfjord zwischen Vrsar und Rovinj oder die Bucht von Plomin reichen tief ins Innenland und haben fjordähnlichen Charakter. Zentrum und größte Stadt Istriens ist die Hafenstadt Pula mit ihren großen Marinas wie Marina Veruda und ACI-Marina. Bekannte Küstenorte mit Häfen bzw. Marinas sind Medulin, Rovinj, Porec, Icici, Lovran, Medveja, Moscenicka Draga, Opatija und Umag im kroatischen, sowie Koper, Portoroz, Piran und Izola im slowenischen Teil.

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Istrien Rovinj - Foto: pixabay
Istrien Porec - Foto: pixabay
Ausgangshäfen
Mit dem alten malerischen Fischerstädtchen Izola mit venezianischer Vergangenheit und dem "Rosenhafen" Portoroz, mit einer Marina der Superlative, hat man zwei alternative Ausgangshäfen für einen Törn in der Nordadria an der Grenze Italiens. Krk ist die größte Insel Kroatiens und liegt vor der Küste im nördlichsten Teil der Kvarner Bucht. Eine Brücke verbindet Krk mit dem Festland, der Flughafen Rijeka liegt nördlich von Krk. An der Südwest- und Westküste gibt es mehr sichere Häfen wie dieMarina Punat, wenn im Norden die Bora tobt.

Reviertipps für Istrien

Kroatien Istrien - Foto: pixabay
Kroatien - Foto: pixabay
Istrien Fazna - Foto: pixabay
  • Wind & Wetter: Das Revier ist im Hochsommer schwachwindig bei Temperaturen teilweise über 30°, in der Vor- und Nachsaison ist es abwechslungsreicher: mehr Wind, aber auch mehr Niederschlag.
  • Beste Segelzeit: Frühjahr und Juli bis Anfang September
  • Schwierigkeitsgrad: Einfach im Sommer wenn der Nordwestwind Mistral weht. Im Frühjahr und Spätsommer mittel - die Bora stürzt aus Nordost von den Bergen über Istrien auf Meer.
  • Navigation: Vor der Küste liegen einige Felsen und kleine Eilande, die aufmerksame Navigation erfordern. Der Tidenhub ist in der Nordadria größer als im Süden und kann bei Springtiden schon mal einen Meter betragen. Insbesondere in Durchfahrten und an Kaps können die üblichen maximalen Strömungen von 0,5 Knoten in solchen Fällen deutlich überschritten werden.
Kroatien - Foto: croatia.hr
Istrien - Foto: © croatia.hr
  • Häfen und Ankerplätze: Die Törnplanung ist problemlos, denn die Häfen liegen dicht beieinander. Voll ist es in der Hochsaison - die Liegeplätze an den preiswerten Stadtpiers sind dann meist schon belegt. Achtung: nicht überall wird zwischen Hoch- und Nebensaison unterschieden. Es gibt jedoch auch viele Ankerplätze; bei starkem Westwind sind allerdings nicht alle sicher.
  • Vorschriften: Der Skipper sollte einen "Amtlichen Führerschein für Yachten mit Küstennavigation" besitzen. Zusätzlich ist ein amtliches "Betriebszeugnis für Funker" (Skipper oder ein Crewmitglied) erforderlich. Ein kroatisches Funkzeugnis kann man nach einer Prüfung bei der jeweiligen Hafenbehörde erwerben, es hat allerdings nur in Kroatien Gültigkeit.
  • Anreise: Entweder mit dem Auto oder per Flugzeug von München, Stuttgart, Köln, Hannover oder Leipzig nach Rijeka ( der Flughafen liegt auf der Insel Krk)

Weitere Infos bei der Kroatischen Zentrale für Tourismus: croatia.hr

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