Kroatiens Küste für Genießer

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26.01.2016

+Bau ein Boot! +Angeln in der Stadt +Segelsport vom Feinsten bei der Travemünder Woche

Kroatiens Küste für Genießer

Seeluft macht hungrig. Doch wo ankern wir heute Abend? Und wo gehen wir essen? Zwei simple Fragen, die über Erfolg und Nicht-Erfolg eines Törns entscheidend sein können. Nautische Genießer werden sich deshalb über den neuen Revierführer „Schlemmertörns in Kroatien“ freuen. Auf der boot Düsseldorf haben die Kroatische Zentrale für Tourismus, der Delius Klasing Verlag und der Adriatic Croatia International Club (ACI) das ebenso appetitliche wie praktische Buch vorgestellt. Die drei Autoren Siegrun Scheiter, Bodo Müller und Jürgen Straßburger waren als Reporter nautischer Zeitschriften seit Anfang der 1990er Jahre an der kroatischen Adria-Küste unterwegs. „Wir haben alle Buchten und deren Restaurants kennen gelernt“, erzählt Straßburger. Und über die Jahre sei die Idee gewachsen, dieses Wissen weiter zu geben. „Entscheidende Kriterien waren die leichte Erreichbarkeit mit dem Boot sowie Qualität und Ambiente der Restaurants.“ Der Restaurant-Guide stellt 66 Restaurants vor und zeigt ein breites gastronomisches Spektrum: von der urigen Konoba bis hin zum 5-Sterne-Gourmet-Tempel. Zu Beginn des Buches werden die Spezialitäten der kroatischen Köche und Winzer erklärt, im Hauptteil stellen die Autoren die Restaurants in kurzen Texten mit schönen Fotos vor, und ein Hafenplan zeigt außerdem, wo man mit dem Boot anlegen kann. Am Ende findet der Leser zusätzlich ein kulinarisches Wörterbuch.

Info:
Kroatische Zentrale für Tourismus, Halle/Stand 13/A33
„Schlemmertörns in Kroatien“, 168 Seiten, 19,90 Euro, ISBN 978-3-667-10433-5, erhältlich im Buchhandel oder unter der Hotline 0521 55 99 55


Bau ein Boot!

Sein erstes selbst gebautes Boot wird kein Mensch jemals wieder vergessen. „Das bleibt eine Liebe fürs Leben“, sagt Morten Olesen. Der dänische Bootsbauer und Schiffsingenieur präsentiert auf der boot Düsseldorf komplette Bootbausätze zum Selberbauen – nur die Farbe müssen sich die Heimwerker noch extra kaufen. „Wir haben rund 45 verschiedene Bausätze entwickelt, beispielsweise Kajaks, Jollen und Segelboote. Auf Wunsch können wir aber auch individuelle Pakete schnüren“, sagt der Geschäftsführer der Firma „boatkits“. Los geht’s bei knapp über 300 Euro, der teuerste Bausatz kostet rund 8000 Euro. Der Klassiker sei eine Multijolle für 819 Euro, die der Kunde wahlweise mit Segel, Rudern oder Motor betreiben könne. Die entsprechenden Sperrholzteile werden dem Kunden fertig zurechtgeschnitten geliefert, eine rund 100 Seiten dicke Anleitung gehört auch dazu. Auf dem Stand können die Messebesucher sich gleich zwei Bootstypen anschauen: das hübsche, blau-weiße „Entlein“, eine 8-Fuß-Jolle für knapp unter 1000 Euro. „Das ist unser kleinster und gleichzeitig der am leichtesten zu bauende Bausatz“, sagt der Bootsbauer. Und ein 13-Fuß-Kanu für 599 Euro. „Um diese Boote zu bauen, braucht man keine Werkstatt und man muss auch kein Handwerker sein“, verspricht Olesen, der sich vor 13 Jahren auf den Versand von Boot-Bausätzen spezialisiert hat. Für das „Entlein“ beispielsweise sollten zwei Personen etwa zwei Wochenenden Arbeitszeit einplanen.

Halle/Stand 9/B02


Angeln in der Stadt

Eric Otten ist jung, lebt in Hamburg und liebt das Spinnfischen. Für geplante und aufwändige Angeltrips fehlt dem 22-Jährigen meist die Zeit. „Also angele ich dort, wo ich gerade bin: direkt in der City“, erzählt er. Streetfishing nennt sich diese moderne und dynamische Art des Angelns. Ein Trend, der sich rasend schnell aus Paris und anderen Metropolen ausgebreitet hat. Dort sitzen die Angler auf Brücken und an Kanälen, während um sie herum die Autos fahren und Passanten ihre Einkaufstüten durch die Stadt schleppen. Mittlerweile gibt es sogar internationale Festivals, zu denen oft hunderte Angler kommen. Im Sportfischer Center stellt Eric während der boot sein Hobby vor. „Streetfishing ist eine eigene Szene“, sagt er. „Meist junge Leute, viele Studenten, die spontan und ungeplant mit ihrer Angel losziehen.“ Entsprechend leicht und klein ist das Gepäck, denn auf dem Rad oder in der U-Bahn ist kaum Platz. Das urbane Angeln selbst lasse sich mit dem Angeln in der Natur kaum vergleichen. „Wir können uns bei der Fischsuche nicht an der Natur orientieren, denn an städtischen Gewässern gibt es wenig Grün und kaum Insekten.“ Also suchen sich die jungen Spinnfischer andere Anhaltspunkte, etwa Poller oder versunkene Einkaufswagen. Barsche sind die Hauptfische der Stadtangler. „Sie leben fast überall, selbst im dreckigsten Kanal.“ Grundsätzlich, sagt er, fangen Angler in der Stadt eher viele als große Fische. Und noch einen wesentlichen Unterschied gibt es zum Angeln in der Natur: Beim Streetfishing darf man nicht menschenscheu sein. „Wer Ruhe und Einsamkeit sucht, bekommt Probleme!“, sagt Eric. Denn natürlich wird ein Angler, der mitten in der Stadt auf einer Brücke steht, ständig angesprochen. „Meist kommen Fragen wie ,Ist das überhaupt erlaubt?’ oder ,Sind die Fische denn echt?’ – das ist schon witzig.“

Sportfischer Center, Halle 12, Mi., 27.1., 11.30 Uhr, Do., 28.1., 14.30 Uhr, Fr., 29.1., 13.30 Uhr, So., 31.1., 15.30 Uhr


Segelsport vom Feinsten bei der Travemünder Woche

Eine unvergleichliche Mischung aus Segelsport und Festival bietet die Travemünder Woche. Den Startschuss zu diesem traditionsreichen Event feierten die Organisatoren auf der boot Düsseldorf: Sie enthüllten das Plakat für die mittlerweile 127. Auflage der Travemünder Woche vom 22. bis zum 31. Juli 2016. „Heute beginnt offiziell die Travemünder Woche“, sagte die Vorsitzende des Lübecker Yacht-Clubs, Andrea Varner-Tümmler, vor zahlreichen Gästen und hochrangigen Vertretern der Segelsportszene. Auch 2016 haben die Veranstalter wieder ein spektakuläres Programm auf die Beine gestellt. Bei Europa- und Weltmeisterschaften sowie Deutschen Meisterschaften und zahlreichen weiteren Klassen werden rund 1500 Athleten in 800 Booten erwartet. Die Veranstalter gehen zudem von etwa einer Million Besucher aus. Wichtiger Unterstützer der Travemünder Woche ist die boot Düsseldorf. boot-Director Goetz-Ulf Jungmichel lobte den „partnerschaftlichen Umgang und die gute Kooperation mit den Organisatoren“. Auch deshalb wurde die Zusammenarbeit gerade um fünf Jahre verlängert, wie Frank Schärffe, Geschäftsführer der Travemünder Woche gGmbH, während des Empfangs verkündete.

Halle/Stand 14/E41

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