24/11/2014

Seareq e.K. Sicherheits- und Rettungsequipment

Neues MOB-System MOBOS®

Der MOBOS-Sender im Einsatz - hoch oben auf der Weste

HELP YOURSELF! Neues MOB-System MOBOS® macht Eigenhilfe einfach


Schnelle Rettung dank präziser GPS-Ortung – unabhängig und kostenfrei
Große Entlastung der internationalen Rettungssysteme!


Düsseldorf – Auf der „boot 2014“ wird ein neues Mensch-über-Bord-System präsentiert, das Bewegung in den Markt der Rettungssysteme bringt: MOBOS®, Man-Over-Board-Operating-System.
Es ist ein GPS-gestütztes Rettungssystem, das eine schnelle und präzise Ortung des Verun-fallten ermöglicht; kein Homing-System, keine Anpeilung, sondern eine exakte GPS Ortung informiert den Skipper genau, wo sich die Person in Not befindet.
Das Besondere ist, dass es vollkommen unabhängig von externen Rettungsinstitutionen arbeitet, wie z.B. Küstenwachen und Marine Rescue Coordination Centers (MRCC).
Und: Es benötigt keine zusätzlichen Technologien, wie z.B. das Global Maritime Distress Safety System (GMDSS), Seefunk oder AIS.
MOBOS® besteht aus zwei Einheiten, die beide GPS-gestützt sind: einem Empfänger, der sich an Bord des Schiffes befindet und den Sendern am Mann. Die MOBOS®-Sender sind so kompakt, dass sie sich in fast jede automatische Rettungsweste einbetten lassen und passen sogar in SOLAS-Modelle. Oder sie werden mithilfe einer Tasche an die Feststoffweste angebracht. Wahlweise gibt es den Sender mit manuellem Schalter (für Feststoffwesten) oder mit automatischer Aktivierung, die durch das Sich-Selbst-Aufblasen der automatischen Rettungswesten ausgelöst wird. An Bord, beim Tragen und Arbeiten auf See, fällt der nur 170 Gramm leichte MOBOS®-Sender (inkl. Batterien) nicht ins Gewicht – im wahrsten Sinne des Wortes – und behindert in keiner Weise.


Direkter Alarm an die Crew – ohne zusätzliche Technik und externe Unterstützung
Unmittelbar nach dem Einschalten sendet der MOBOS®-Sender einen ersten Alarm direkt an die Crew, um die direkt über den Notfall zu informieren. Zu diesem Zeitpunkt hat der Sender noch nicht seine GPS-Position. Dann beginnt er automatisch damit seine GPS-Position zu ermitteln, die der Sender ebenfalls direkt an den MOBOS®-Empfänger auf das Schiff sendet.
Aus der eigenen GPS-Position und den vom MOBOS®-Sender empfangenen GPS-Daten errechnet der Empfänger nun die genaue Entfernung und Richtung zum Mann über Bord. Diese lebenswichtige Information zeigt er in einer leicht verständlichen Grafik auf einem Display an. Das macht eine schnelle und eigenverantwortliche Rettung möglich.


Eigenverantwortliche Rettung – kostenlos und lizenzfrei – von jedem Boot aus
MOBOS® ist aber nicht nur unabhängig von externer Unterstützung und Technologie, sondern auch vom Bootstyp: Der MOBOS®-Empfänger ist so handlich, dass er sich sogar im Bei- oder Schlauchboot einsetzen lässt.
Ein weiteres besonderes Merkmale ist die lizenz- und gebührenfreie Funkfrequenz, auf der der MOBOS®-Sender die Daten übermittelt. Sie erfordert kein Funkzeugnis und ruft keine Kosten nach der Rettungsaktion hervor.
Damit stellt das MOBOS®-System auch eine Entlastung für das internationale Notrufsystem auf der 406 MHz Frequenz dar (COSPAS/SARSAT), da keine SAR/MRCC etc. alarmiert werden.
Zehnjährige Erfahrung
Das System ist brandneu und sein Hersteller, die deutsche Firma Seareq e.K. Sicherheits- und Rettungsequipment, erscheint dem Bootssportler ebenfalls neu. Das liegt daran, dass sich das von Dipl.-Ing. Karl Hansmann inhabergeführte Unternehmen bisher ausschließlich auf den Tauchsport konzentriert hat. Hier wiederum ist es seit nunmehr zehn Jahren bekannt als Anbieter für Sicherheitsausrüstung: vom kleinen SOLAS-Reflektor bis hin zu einem elektronischen Notruf- und Ortungssystem, „ENOS®“ genannt.
ENOS® macht eine schnelle und eigenverantwortliche Rettung auf See möglich, um von der Strömung abgetriebene Taucher schnell zu orten. Seit 2006 ist es auf Tauchbasen weltweit im Einsatz. Und kein Schiff das mit dem ENOS®-System ausgerüstet ist, hat noch nicht mal nach den Vermissten suchen müssen, weil die Crews immer exakt wussten, wo genau sich die Taucher an der Wasseroberfläche befanden. Eine Bilanz, auf die man bei Seareq stolz ist.


Auf diese langjährige Erfahrung stützte sich Hansmann, der das ENOS®-System erfunden hat, als er MOBOS® entwickelte. Er griff auf sehr vieles zurück, was sich in den weltweiten Einsätzen bei dem Taucherrettungssystem bewährt hat und was für den Bootssportler ebenfalls relevant ist: allem voran das Prinzip der geschützten Funkempfangs- und GPS-Antennen, die sich im Inneren des robusten Sendergehäuses befinden. Ein Antennenbruch ist damit weitgehend ausgeschlossen, der sensibelste Teil eines Notrufsenders.
Auch dass der MOBOS®-Empfänger wahlweise portabel oder als Festeinbau für den Steuerstand zu haben ist und dass der Sender nach der Aktivierung sofort einen ersten Alarm sendet um die Crew direkt auf den Notfall aufmerksam zu machen, basiert auf seinem langjährigen Knowhow, das er mit Rettungsaktionen auf See hat.


Lebensrettend und bezahlbar
Mit MOBOS® wird dem Bootssportler erstmalig ein Rettungssystem geboten, das sehr viele Vorteile auf einmal bietet und die es weltweit einmalig macht: Es werden GPS und Funk miteinander vereint, es ist lizenz- und gebührenfrei, High-Tech in komfortable kleine Maße verpackt, mit denen auch schnell das Boot gewechselt werden kann und wenn bei schwerer See gleich mehrere Crewmitglieder über Bord gehen, ist der MOBOS®-Empfänger in der Lage, alle eingehenden Notrufe gleichzeitig zu empfangen, auszuwerten und auf seinem Display anzuzeigen!
Bleibt noch die Frage nach dem Preis. Und auch hier fällt das System positiv auf, denn der VK für den MOBOS®-Empfänger liegt bei ca. EUR 1.448,00 und der MOBOS®-Sender kostet ca. EUR 578,00. Es können beliebig viele Sender mit einem Empfänger kombiniert werden – ganz, wie es die Anforderungen von Schiff und Crew verlangen.


Ausstellerdatenblatt