Punta Campanella - Im Reich der Sirenen

Am Ziel - Positano

Italien - Foto: Positano
Hat man die Landzunge mit dem bereits erwähnten Torre di Montalto umschifft, erreicht man nach kurzer Fahrt Marina del Cantone, ein lebendiges Touristenzentrum. Hier empfiehlt es sich ganz besonders, eine Mittagspause einzulegen. Die Auswahl an Restaurants ist beachtlich. Nur eine kleine Auswahl: Da ist "Maria Grazia" mit den berühmten Penne alla Maria Grazia, eine köstliche Vereinigung von typischen Käsesorten, gebratenen Zucchini und besten Nudeln aus dem nahe gelegenen Gragnano, der Hochburg italienischer Pasta. Nicht weit entfernt befindet sich "Pappone", bekannt für seinen Fisch. Für die Liebhaber der feinen Küche empfiehlt sich "La Taverna del Capitano", eines der Top-Ten-Restaurants in der Region Kampanien.
Klein aber fein
Wenn Sie es lieber einfacher mögen, müssen Sie lediglich die nächste Bucht aufsuchen, "Recommone" genannt, wo Sie im kleinen Restaurant direkt am Strand frischen Fisch bekommen. In diesen Restaurants werden Sie sicherlich keine Meerdatteln bekommen. Fang, Handel und Verzehr von Meerdatteln sind strengstens verboten. Beim "Ernten" dieser Muschelart werden mit Presslufthämmern ganze Felswände zerstört, wodurch dem Ökosystem des Gebiets schwere und irreparable Schäden zugefügt werden.

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Italien - Foto: Positano
Italien - Foto: © Taverna del Capitano

Taverna del Capitano

Italien - Foto: Mosaik

Fisch in allen Varianten

Italien - Foto: © Recommone

Nachbarbucht Recommone

Isola di Isca
Wir setzen unsere Reise fort und treffen auf das kleine Inselchen Isca. Es besteht aus nur einem Felsen, auf dem oben ein Gebäude auszumachen ist, das den Erben des großen italienischen Bühnen-Dramatikers Eduardo De Filippo gehört. Er genoss hier häufig Ferien in absoluter Ruhe. Vor dem Felsen befindet sich eine kleine Bucht, die Fiordo di Crapolla. Die kleine Kirche in der Nähe des Strandes ist den Heiligen Petrus und Paulus gewidmet. Am 29. Juni eines jeden Jahres wird den Heiligen mit einer farbenprächtigen Prozession über das Meer die Ehre erwiesen. Nicht weit entfernt gibt es eine Treppe mit ein paar hundert Stufen, die die Bucht mit der Ansiedlung Torca verbindet. Etwas weiter weg entdecken wir einen weiteren Felsen im Meer. Es ist die Felsinsel Vetara. Ihre Felswände fallen mal seicht, mal steil ab und eine einzigartige Unterwasserfauna und -flora hat sich auch hier behauptet. Neben Lippenfischen, Mönchsfischen, Brassen und Rabenfischen fühlen sich hier Tausende von anderen Arten heimisch.

Italien - Foto: Isola di Isca

Die Isola di Isca

Italien - Foto: Blick auf Li Galli

Blick auf Li Galli

Italien - Foto: Li Galli

Li Galli - Blick auf die Hauptinsel

Wo die Sirenen heulten
Eine knappe Meile östlich ragen drei weitere Felsen aus dem Wasser. Der Legende nach lebten hier die Sirenen, die mythischen Vögel in Frauengestalt, die vergeblich versucht hatten, Odysseus anzulocken. Aus Gram über ihre Niederlage übergaben sie ihre Körper den Wellen. Die Felsen waren einst Rückzugsgebiet zweier legendärer russischer Balletttänzer: Massine ließ sich hier sein sehr individuelles Haus errichten, und auch Nurejev verbrachte auf den Eilanden viele freie Tage. Auf der kleinsten Insel, Castelluccia genannt, gibt es noch heute eine Rampe aus der Zeit der Römer, auf der die Boote aus dem Wasser gezogen wurden.
Italien - Foto: Li Galli

Anwesen auf Li Galli

Italien - Foto: Positano

Ortskern von Positano

Mondän und schön
An einer steilen, zerklüfteten Küste entlang führt unser Törn noch an der Landzunge Malacoccola vorbei, wegen einer üppigen mediterranen Pflanzenwelt ein weiterhin bekannter Ort. Dann endet das Naturschutzgebiet. Es folgen einige Buchten. Tordigliano mit ihrem dem Meer abgerungenen rauen Strand ist ein beliebtes Ziel für ein Bad fernab der Massen. Wenige Meilen weiter haben wir das Ziel unserer Fahrt erreicht – die schöne, mondäne Stadt Positano.

Naturparkinformationen
Alle Informationen und Einschränkungen, die Sie für das Befahren oder Tauchen im "Riserva Naturale Marina die Punta Campanella" wissen müssen, erhalten Sie bei der Verwaltung des Schutzgebiets: www.puntacampanella.org.


Autoren: M. Massa, F. Rastrelli



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