Ruderboote

Klassen und Bauweisen

Ruderboote - Klassen - Bauweisen - Foto: © pixabay.com - RonPorter
Generell unterscheidet man zwischen erstens Rennbooten, die eher schmal, lang und leicht sind, Innenkiel und Flosse, Waschbord und Wellenbrecher, Luftkästen im Bug und Heck, Kielsprung und Flossensteuer haben und zweitens sogenannten Gigs (Übungsbooten), die breiter, kürzer und schwerer sind und über Außen- und Innenkiel, durchgehende Dollbordplanke, offenen Bootsraum, Decksprung, sowie ein Hecksteuer verfügen.
Unterschiedliche Antriebsweisen
Innerhalb beider Arten wird entsprechend ihrer Antriebsweise unterschieden. Bei Skullbooten hat der Ruderer zwei Skulls in den Händen - der Antrieb ist also doppelseitig durch zwei Ruder. Bei Riemenbooten ist der Antrieb einseitig durch ein Ruder (Riemen), das mit beiden Händen gefasst wird. Ein Skiff (Einer) kann also beim Rudern nur ein Skullboot sein.
Bauweise
Rennboote unterliegen Sicherheitsbestimmungen (Bugball, Ruderblätter, Stemmbretter), die in den allgemeinen Wettkampfbestimmungen des Deutschen Ruderverbands festgehalten sind. Bei einem Gig kann man zwischen geklinkerten Booten und Booten mit glatter Außenhaut unterschieden. In der Regel werden die Boote aus Holz, gebogenem oder formverleimten Sperrholz und zunehmend auch aus faserverstärkten Kunststoffen (GFK) hergestellt.

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Ruderboote bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften
Bereits seit 1896 gehört das Männerrudern zum Programm der Olympischen Spiele. Das Frauenrudern wurde 1976 aufgenommen und seit 1996 gibt es auch Wettkämpfe in Leichtgewichtsklassen (Lgw). Der Weltverband im Rudern FISA organisiert seit 1962 Weltmeisterschaften. Diese fanden zunächst alle vier Jahre statt, seit 1974 werden sie jährlich ausgetragen. Bootsklassen im Wettkampfsport reichen vom Einer (1x) mit einer Länge von 7,78 m, der 14 kg wiegt, bis hin zum Doppelachter mit Steuermann (8x+) mit einer Länge von 17 m und 100 kg Bootsgewicht.
Olympisches Rudern - © DRV
Weitere Ruderboot-Arten
Es gibt auch Vorwärts-Ruderboote. Im Gegensatz zu einem 'normalen' Ruderboot sitzt man in solchen Booten in Fahrtrichtung. Die Kraft wird über verzahnte Gelenke mit der normalen Ruderbewegung umgesetzt, um voranzukommen. Eine weitere Entwicklung sind Rollausleger-Boote, die keinen herkömmlichen Rollsitz mehr haben, was das Stampfen des Bootes verringert. Diese Bootstypen sind allerdings vom Weltruderverband FISA für Wettkämpfe nicht zugelassen. Auf Küstengewässern kann man auch auf sogenannte Seegigs treffen - Boote, die breiter sind, wodurch man seitlich zueinander versetzt rudern kann. Die Riemen werden dann auf der dem jeweiligen Ruderplatz gegenüberliegenden Bordwand eingehängt. So ist ein Seegig weniger anfällig gegen größere Meereswellen.

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