Praxis Bootsausrüstung

Sicherung von Außenbordmotoren - Diebstahl schwer gemacht

Gravierte Motornummer - Foto: © EK-Bootsmotoren
Jedes Jahr werden in Deutschland zwischen 1000 und 1300 Außenbordmotoren als gestohlen gemeldet. Das zeigt eine Statistik des bei der Wasserschutzpolizei Konstanz angesiedelten Kompetenzzentrums "Bootskriminalität". Oft wird es den Dieben dabei nicht sonderlich schwer gemacht. Im Folgenden ein paar Tipps, wie das Eigentum besser vor Diebstahl geschützt werden kann.

Gravur und Registrierung von Außenbordmotoren
Der Yachtversicherungsspezialist Pantaenius hat zusammen mit der Wasserschutzpolizei Flensburg eine Gravuraktion organisiert. Hierbei werden Außenborder und anderes Bootszubehör durch eine eingravierte Nummer gekennzeichnet und registriert. Wird das Zubehör gestohlen und aufgefunden, können alle Teile eindeutig zugeordnet werden. Es zeigte sich, dass diese Aktion einen präventiven Charakter hatte, denn die Gravuraktion sprach sich in Diebeskreisen herum und diese lassen öfter die Finger von markierten Gegenständen. Dennoch sollten Eigner sich nicht allein auf die abschreckende Wirkung der Gravur verlassen.

Kleine Außenbordmotoren mit guten Schlössern sichern
Um den Versicherungsschutz zu gewährleisten reicht eine Sicherung von kleinen Außenbordmotoren (bis 45 PS), die mit Knebelschrauben am Spiegel befestigt sind, mit einem Bügelschloss. Die Plastik- oder Aluflügel an den Schrauben oder auch das Bügelschloss lassen sich jedoch relativ einfach mit einem Bolzenschneider oder Eisspray knacken.
Um einen Diebstahl deutlich zu erschweren, sollte der Motor mit einem Kappenschloss gesichert werden. Dieses besteht aus hochfestem Edelstahl und umschließt die gesamte Flügelmutter. Alternativ eignet sich auch ein Schienenschloss, das über beide Knebelschrauben geht. Um derartige Schlösser zu knacken braucht es grobes Einbruchswerkzeug und Zeit. Diebe geben jedoch in der Regel nach etwa 20 Minuten auf, wenn sie ihr Ziel nicht erreichen.

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Einen großen Außenbordmotor gegen Diebstahl sichern
Große Außenbordmotoren, die fest mit dem Schiff verbolzt sind, bieten von Natur aus schon einen besseren Diebstahlschutz. Die Durchgangsbolzen führen meist ins Schiffsinnere, daher muss der Dieb erst in das Boot einbrechen, um die Bolzen öffnen zu können. Um die Kontermuttern zu öffnen, bräuchte der Dieb zudem einen Partner. Zusätzlichen Schutz bieten Verschlussbolzen, die nur mit individuellem Werkzeug geöffnet werden können. Das schreckt einen Dieb meist schon ab.

Elektronischer Diebstahlschutz für Außenbordmotoren
Neben mechanischen Lösungen gibt es auch elektronische Lösungen gegen Diebstahl. So kann zum Beispiel eine akustische Alarmanlage eingebaut werden oder ein GPS basiertes Trackingsystem. Letzteres bietet allerdings kaum Schutz gegen den Diebstahl selbst, es ist nur hilfreich, um den gestohlenen Gegenstand aufzuspüren. Von daher sollte auf gute mechanische Schutzsysteme auf keinen Fall verzichtet werden, um einen Diebstahl möglichst zu verhindern.

Quelle: www.pantaenius.de

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