Skimboarden

Wie funktioniert das?

Skimboarden - © inlandskimgermany.de - David Frauenkron
Dieser Sport bietet Spaß pur, direkt am Ufer, ohne viel Vorbereitung oder Aufwand! Man unterscheidet beim Skimboarden zwischen "Waveskimboarding", was dem Surfen ähnelt, und "Flatlandskimboarding", welches viele Einflüsse vom Skateboardfahren hat. Dabei galt Skimboarden lange Zeit als Zeitvertreib für Surfer an Tagen mit nicht so optimalen Bedingungen. An Tagen mit schlechten Wellen wurde also zum Skimboard gegriffen, um die Wartezeit angenehmer zu gestalten. Das ist jedoch vorbei und Skimboarden ist zu einer ganz eigenen Trendsportart herangewachsen, welche die letzten Jahre stark im Kommen ist und gerade in den USA einen regelrechten Boom erlebt.
Technik und Tricks beim Skimboarden
Auf Geschwindigkeit kommt man beim Skimboarden durch einen guten ,,Take off“. Man läuft mit dem Board in beiden Händen an, oder beim Flatlandskimboarden auf ein Obstacle zu, lässt das Board flach vor sich fallen, so dass es vor einem durch das Wasser gleitet und springt nun von hinten flach auf das Board auf. Durch den so entstehenden Aquaplaning Effekt gleitet man über das flache Wasser und hat eine Vielzahl von Trickmöglichkeiten: Sprünge aus dem Wasser, Rotationen des Boards unter dem Körper so genannte ,,Pop Shuvits“ oder Drehungen des Boards um die Längsachse ,,Kickflip“ genannt. Das Fahren von ,,Obstacles“ (Hindernisse) wie Rails, Kicker, Slider usw. wie man es aus Wakeboardparks kennt macht den Sport vor allem für Zuschauer spektakulär. Viele der gleichnamigen Tricks wurden vom Skaten und Snowboarden abgeschaut.
Skimboarden auf der boot / © MD, ctillmann
Flatlandskimboarden
Beim Flatlandskimboarden geht es um technische Tricks auf dem Skimboard wie man sie vom Skateboarding kennt. Die Tricks werden dabei aus dem flachen, ruhigen Wasser ohne Wellen ausgeführt oder abgesprungen. So benötigt man keine Wellen, starke Brandung oder bestimmte Windverhältnisse und kann den Sport an beinahe jedem See mit Sandstrand ausüben. So genannte ,,Obstacles“ (Hindernisse) wie z.B. Rails, Slider, Kicker wie man sie vom Wakeboarden kennt, ermöglichen eine Vielzahl von Tricks.

Hotspots der Szene
Flatlandskimboarden entwickelte sich in den 90er Jahren in den USA und Kanada wo sich schnell eine eigene Flatlandszene bildete, durch die der Sport bis heute stark beeinflusst wird. So gehören Spots wie Sacramento (USA) oder Vancouver (Kanada) zu den heutigen Hotspots der Szene. Auch in Deutschland gibt es eine Flatlandszene, die seit Jahren wächst und immer mehr Anhänger findet.
Skimboarden - © inlandskimgermany.de
Beim Waveskimboarden geht es darum mit dem Skimboard vom Strand aus in die Welle zu skimmen und die Welle dann zurück zum Strand abzureiten. Die hierzu verwendeten Boards unterscheiden sich stark von Flatlandboards: Sie sind wesentlich länger und breiter und meist aus Polyester oder Epoxy gefertigt (wie Surfboards). Außerdem haben Waveskimboards einen eigenen Auftrieb, um den Fahrer ein Stück weit durch tieferes Wasser zu tragen und so auch etwas weiter vom Strand entfernte Wellen zu erreichen. Mehr Infos übers Skimboarden gibt es auf der boot bei Benjamin Nagel und im Netz auf: inlandskimgermany.de
Skimboarden auf der boot:
In der Beach World in Halle 1 wird während der boot eine eigene Skimboardbahn zum Testen aufgebaut! Die Teamfahrer von Inlandskim Germany helfen Euch dort gerne bei den ersten Versuchen und bei Fragen.

Equipment und Spots zum Skimboarden

Am besten zum Skimboarden geeignet, ist ein flach auslaufender Sandstrand. Als Anfänger benötigt man dabei nicht viel an Material...
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