Großbarschangeln

Tipps aus Babs Kijewskis Angel Blog

Wo findet man Großbarsche
Um wirklich kapitale Barsche zu fangen sind meist größere Seen und Flüsse von Nöten. In kleineren Gewässern verbutten die Barschbestände sehr schnell. In Deutschland sind es vor allem die Stauseen, wie der Edersee, und die großen Flüsse wie der Rhein, die regelmäßig kapitale Barsche produzieren. Großbarsche stehen dabei ein bis zwei Etagen tiefer als Ihre kleinen Artgenossen. Barsche leben in Schwärmen. Wer einen Schwarm mittlerer Barsche um die 30cm gefunden hat, ist auf dem richtigen Weg. Häufig sind einige Meter hinter bzw. unter den Schwärmen in Grundnähe die Standplätze von größeren Barschen.

Kannibalismus bei Barschen
Meine ersten kapitalen Barsche habe ich beim Köderfischangeln gefangen. Als Köder dienten mir kleinere Barsche. Ich war verwundert wie aggressiv sich die großen Räuber ihre kleineren Artgenossen schnappen. Gibt es keine ausgeprägten Renken oder Weißfischbestände sind Kunstköder in Barschdesign immer eine gute Wahl. Ich glaube sogar, dass sich über den Barschköder die Größe der Barsche etwas selektieren lässt, da nicht alle Barsche den Schritt zu den Kannibalen wagen.

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Große Köder
Gerne fische ich mit ca. 12,5 cm großen Ködern. Es beißen zwar wesentlich weniger, dafür aber die echten Prachtbarsche. Außerdem werden die stark befischten Stellen von den meisten Großbarschen gemieden. Um weiter zu fischen als die anderen Angler nutze ich eine Wathose sowie eine Rolle mit einem großen Spulendurchmesser und einer ganz dünnen geflochtenen Schnurr (0,06mm). Diese dünnen Schüre haben sowohl beim Werfen in der Luft, wie auch beim einholen im Wasser einen geringeren Widerstand. So werden Schnurbögen minimiert und die Köder können etwas leichter und tiefer gefischt werden.
© Foto: babs-angeln.de
Große Haken
Großbarsche haben ein poröses Maul. Es ist nicht nur schwer große Barsche zum Biss zu verleiten, auch der Drill verlangt dem Angler viel ab. Die Mäuler von Barschen sind sehr porös und bieten kleinen Haken wenig Angriffsfläche. Größere Haken schaffen hier Abhilfe.

Köder mit Duft
Seit einigen Jahren gibt es eine Vielzahl neuer Kunstköder auf dem Markt. Eine der meiner Meinung nach besten Entwicklungen, sind Kunstköder mit Geruch und Geschmack. Der Zeitpunkt bis der Fisch dem Köder auf die Schliche kommt wird dadurch verlängert.

Fluocarbon verwenden
Barsche können sehr gut sehen und sind durch Ihr hohes Alter sehr schlau. Fluorcarbon ist unumgänglich wenn man an Gewässern mit klarem Wasser regelmäßig Großbarsche fangen möchte. Meist verwende ich Fluocarbon in den Stärken 0,25 mm bis 0,35 mm. Bei kleineren Gummifischen wähle ich eher die dünnere Variante. Beim Texasrig durchaus auch mal 0,35 mm. Das mag auf den ersten Blick etwas stark für Barsche aussehen, aber wir haben es ja auch auf die Großen abgesehen.

Futterneid schüren
Fast jeder Angler kennt es. Während man einen Barsch drillt, folgen aggressiv weitere Barsche. Darum an die geflochtene Hauptschnur einen kleinen Wirbel binden. An diesen Wirbel kommen zwei Fluocarbon Vorfächer. Eines von 1 Meter und eine von 1,5 Meter. An das kürzere Vorfach kommt ein kleinerer Gummifisch, an das Längere ein Größerer. Beißt nun auf den kleinen Gummifisch ein kleiner Barsch. Finden die anderen Barsche beim verfolgen noch einen weiteren Beutefisch vor. Durch den Futterneid verlieren selbst die scheuesten Großbarsche ihre Vorsicht. Zusätzlich lassen sich zwei Barschköder weiter werfen, als ein Barschköder, so können wieder ein paar mehr Meter Wurfweite gewonnen werden.

Diesen und viele weitere Berichte mit tollen Fotos und Videos findet ihr auf babs-angeln.de

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