Wakeboarding

Rasante Fahrten und coole Sprünge

Wakeboarden / © pixabay.com
Die Trendsportart Wakeboarden ist als Kombination aus Wellenreiten und Wasserski entstanden und veränderte die Welt des klassischen Wasserski ähnlich rasant wie die Snowboarder die Skipisten vereinnahmten. Durch den größeren Auftrieb kann im Vergleich zum Wasserski langsamer gefahren werden und der Start gelingt auch Anfängern bereits nach einigen Versuchen. Wakeboarden ist leicht zu erlernen - das faszinierende Gefühl des Gleitens kann man so besonders schnell erleben.
Vom Skurfer zum Hyperlite
Ursprünglich entsprang Wakeboarden aus der Idee, sich auf dem Surfbrett von einem Motorboot ziehen zu lassen. Da die normalen Boards aber dafür viel zu lang waren, kamen zunächst so genannte "Skurfer" auf - eine Mischung aus Wasserski und Surfbrett mit Fußschlaufen wie beim Windsurfen. Diese eigneten sich zwar für einen dynamischen Fahrstil, aber nur wirklich toughe Sportler konnten mit den gewichtigen Boards umgehen. 1990 war dann die eigentliche Geburtsstunde des Wakeboards: Herb O'Brien, Besitzer einer Wasserski-Firma, entwarf den Prototyp des Wakeboards, das "Hyperlite". Verglichen mit dem "Skurfer" war es ein extrem flaches Board mit kleinem Volumen, das viel leichter zu kontrollieren war.
Wakeboarding auf der boot / © MD, ctillmann
Tricks in alle Richtungen
Die ursprüngliche Form des "Hyperlites" wurde zum symmetrischen Twin-Tip-Board mit Finnen an beiden Brettenden und zwei Bindungen weiterentwickelt. Die neuen Boards ähneln daher vielmehr einem Freestyle-Snowboard als einem Surfboard. Sie sind kürzer und breiter, um eine optimale Wasserverdrängung zu erreichen, die viele Tricks zulässt und im Gegensatz zum Snowboarder steht der Wakeboarder komplett symmetrisch am Board - d.h. beide Bindungen haben wie beim Kiteboard denselben Winkel nach außen und den gleichen Abstand zu den Enden. Dies gibt den Boardern die Möglichkeit, in beide Richtungen zu fahren und so die Anzahl der Tricks zu erweitern.

Wettkämpfe
Ebenfalls 1990 gründete Jimmy Redmon, der als Guru des Wakeboardens gilt, die World Wake Association (WWA). Zwei Jahre später wurde Wakeboarden mit dem Start der "Pro Wakeboard Series" als offizielle Sportart anerkannt. Diese professionelle Wettbewerbsserie wurde von Jahr zu Jahr umfangreicher und mittlerweile können Profi-Wakeboarder auf der ganzen Welt an verschiedenen Wakeboard-Wettkämpfen teilnehmen. Weitere Infos gibt es beim Deutschen Wasserski- und Wakeboardverband (DWWV): www.wasserski-online.de

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