Infos für Einsteiger

Welches Revier für Charter-Einsteiger?

Foto: Küste im indischen Ozean
Für den ersten Chartertörn empfehlen sich einfach Gebiete, die nicht aus Riffgewässer oder aus zu flachem Wasser bestehen. Auch Reviere mit starkem Strom oder großem Tidenhub eignen sich nicht gut für den ersten Törn. Generell sollten Reviere mit im Schnitt besserem Wetter, guter Sicht und (sofern Sie auf Segel angewiesen sind) moderatem Segelwind präferiert werden. Windstille Reviere könnten dem Segler den Spaß vermiesen.
Einfache Charterreviere für Anfänger
Besonders einfach zu befahren sind die Gewässer der Balearen, der Côte d'Azur, des Golfs von Neapel, des Ionischen Meeres und der US Virgin Islands. In allen fünf Gebieten (besonders um die Balearen herum) herrscht ausreichend bis mäßiger Wind, ansonsten gibt es keine Schwierigkeiten oder Probleme mit diesen Gewässern. Sie weisen kaum Tidenhub auf, haben angenehme Stromverhältnisse, eine gute Betonnung und es gibt ausreichend Ankerplätze und Häfen, sodass nicht zwingend über Nacht gefahren werden muss bzw. sodass die einzelnen Abschnitte kurz genug sind.

Einfache Charterreviere für Fortgeschrittene
Zu den einfachen Charterrevieren zählen die Gewässer der Costa Brava, von Korsika, von den Äolischen Inseln, von Malta, von Kroatien, von den Dänischen Inseln bis hinab zu der Kieler und der Mecklenburger Bucht, von Brasilien, von Florida und der British Virgin Islands. Hieran etwas kniffliger ist meist das unbeständigere Wetter in Deutschland und die kräftigeren Winde an der Costa Brava, um Korsika und Kroatien. Zum Teil gibt es Probleme mit der Betonnung (Malta), mit ausreichend Ankerbuchten und Häfen (Costa Brava, Korsika, Äolische Inseln), mit Riffen (Florida, Korsika, Malta, Deutschland) und den Stromverhältnissen in Deutschland.
Schwierigere Reviere für Erfahrene
Die schwierigeren Reviere sind zwar auch noch keine gefährlichen oder wirklich kniffligen Reviere, erfordern aber dennoch schon ein paar mehr Kenntnisse. Hierzu zählen die Gewässer vom Golfe du Lyon, von Sardinien, von Sizilien, der nördlichen Adria, der Ägäis, der türkischen West- und Südküste, von Zypern, der schwedischen Schären, der norwegischen Westküste, der englischen Südküste, der Algarve, der Kanaren, von Kuba, der Spanish Virgin Islands, der Leeward und Windward Islands, der Seychellen, von Malaysia und von Baja California

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Hier ragen besonders die schwierigeren Windverhältnisse (vor allem im Golfe du Lyon, in der Ägäis, an der türkischen Westküste, an der norwegischen Westküste und bei den Kanaren) heraus. Auch sind die Gewässer der Türkei, von Kuba, der Spanish Virgin Islands, der Leeward und der Windward Islands, der Seychellen, von Baja California und von Malaysia in der Regel schlechter betonnt. Die schwedischen Schären, Kuba, die Spanish Virgin Islands, die Leeward und die Windward Islands und die Seychellen sind durch ihre vielen Riffe und Flachwasserabschnitte besonders kompliziert zu befahren. Gleiches gilt für das südliche England und die nördliche Adria. Besonders wenige Häfen und Marinas (dadurch z.T. sehr lange Streckenabschnitte) könnten ein Problem in Kuba, auf den Spanish Virgin Islands, auf den Leeward und Windward Islands, bei den Seychellen und bei der Baja California darstellen.
Foto: © Yacht in den Seychellen
Schwierigere Reviere für Profis
Nicht gleich für die ersten Törns eigenen sich das Marmarameer, die Gewässer um Irland, die der Nordwest-Karibik, der Bahamas, von Neuseeland, von Tonga und von Thailand. Vor allem im Marmarameer (Binnenmeer des Mittelmeers, Türkei) kann es zu unangenehmen Stromverhältnissen kommen, die Fahrwasserrinnen sind schlecht betonnt und viele Streckenabschnitte sind aufgrund fehlender Häfen, Marinas und geschützter Ankerbuchten relativ lang, sodass es vorkommen kann, dass Strecken in der Dämmerung oder über Nacht befahren werden müssen. In Irland hingegen stört vor allem das unbeständige Wetter und der teils kräftige Wind die Beschaulichkeit eines Törns. Auch gilt es hier einen stärkeren Tidenhub und die Problematik der Riffgewässer zu beachten. Das Gebiet um Neuseeland ist aufgrund der schwierigen Windverhältnisse und des Tidenhubs nicht einfach. Aufgrund fehlender oder schlechter Betonnung und aufgrund vieler Riffgewässer sind die Reviere der Nordwest-Karibik, der Bahamas, von Tonga und von Thailand nicht einfach zu befahren. Diese Gebieten sollten nicht die Ziele der ersten Törns sein.

Quelle: charterboot.net

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