Zahl des Tages: 80.100 Besucher kamen am ersten Wochenende zur boot Düsseldorf

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24.01.2016

Der einzige Stau, den er mag

Michael Groschek, NRW-Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr, zählte den Countdown herunter, und exakt um 9.47 Uhr am Samstagmorgen zerschnitt er gemeinsam mit Messechef Werner M. Dornscheidt, Düsseldorfs OB Thomas Geisel und Robert E. Marx, dem Präsidenten der boot, das blaue Band. Die boot 2016, diesmal mit 1800 Ausstellern aus 60 Ländern, war damit offiziell eröffnet. Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel schwärmte in seiner Ansprache von dem „faszinierenden Ereignis boot“. Düsseldorf, betonte er, sei der perfekte Standort für die weltgrößte Wassersportmesse: „Unsere Stadt liegt zwar nicht am Meer. Aber es ist eine Stadt am Wasser, in der unzählige Wassersportfreunde leben.“ Robert E. Marx, der Präsident der boot, hob in seiner Ansprache die Vielfalt der Wassersportmesse hervor. Es sei es schwer, sich jedes Jahr neu zu erfinden. „Aber die boot schafft es immer wieder, neue Impulse zu setzen.“ Auch NRW-Bau- und Verkehrsminister Michael Groschek hieß das Publikum „Willkommen an Bord der boot“ und erzählte: „Der Stau Richtung Messegelände ist der einzige, den ich mag!“ Er bezeichnete den Rhein als „das heimische Weltmeer vor der Haustür“ und Düsseldorf als idealen Gastgeber für Besucher aus aller Welt: „Die boot Düsseldorf zeigt, dass NRW weltoffen ist und bleibt.“


Riesen-Stimmung in den boot-Hallen

„Das erste Wochenende der boot war einfach riesig. In den Messehallen herrschte eine tolle Atmosphäre. Besucher und Aussteller waren bester Stimmung“, freut sich boot-Chef Goetz Ulf Jungmichel am Sonntagabend. Insgesamt 80.120 boot-Fans strömten an den ersten beiden Messetagen in die 17 Messehallen und ließen sich vom Motto der boot Düsseldorf „360° Wassersport erleben“ inspirieren und in ferne Wasserwelten entführen. Luxus- und Segelyachten, Motorboote in allen Kategorien sowie die Mitmach-Aktionen beim Tauchen, Kiten, Wake- und Skimboarden, Segeln, Fischen und Kanufahren begeisterten die Besucher. Die boot Düsseldorf ist noch bis zum Sonntag, 31. Januar, geöffnet. Eintrittskarten gibt es im online-Ticketshop unter www.boot.de zum Preis von 16 Euro.


Yachtdesign trifft Bond-Fahrzeug

James Bond rast in seinem weißen Lotus über einen Pier, hebt ab, landet im Wasser – und geht unter. Doch 007 bleibt ganz cool. Die Reifen des Bond-Wagens klappen sich ein und das Fahrzeug verwandelt sich elegant in ein U-Boot. Dann drückt der Agent auf einen Knopf, jagt eine Rakete vom Grund des Wassers in die Luft und schießt damit den feindlichen Helikopter am Himmel ab. Den original Lotus Esprit aus dieser legendären 1977er Filmszene aus dem Streifen „Der Spion, der mich liebte“ mit Roger Moore als James Bond können die Besucher der boot auf dem Stand der Superyacht-Designfirma „beiderbeck designs“ bestaunen. Am Filmset taufte die Crew das Bond-Auto liebevoll „Wet Nellie“. „Wir finden, das Bond-Fahrzeug passt perfekt zu uns. Schließlich sollen auch unsere Kunden sich fühlen wie James Bond“, sagt beiderbeck-Designer Martin Jezdinsky. Mit einer Ausnahme: „An Bord unserer Yachten gibt es keine Waffen – wir sind durch und durch menschenfreundlich!“ Die weiße, schnittige Waffe auf vier Rädern ist gut vier Meter lang und der absolute Eyecatcher auf dem Stand. Sogar das original Kennzeichen „PPW 306R“ schmückt die Front. „Wir sind froh, dass wir die ,Wet Nellie’ hier zeigen dürfen“, erzählt Jezdinsky. Anfassen oder gar hineinsetzen ist leider nicht erlaubt. Dennoch ist die „Wet Nellie“ ein begehrtes Fotomotiv.

Halle/Stand 7a/G27


Weltmeister wird „Surfer of the Year“

Sein dritter Weltmeistertitel wurde 2015 zur Zitterpartie. Den Titel „Surfer of the Year“ holte sich Philip Köster jedoch mit einem souveränen Vorsprung. Rund 1500 Leser des Windsportmagazins „surf“ haben im vergangenen Jahr online abgestimmt und den 21-jährigen Ausnahmesurfer auf Platz eins gewählt. Seit neun Jahren wird die Auszeichnung „Surfer of the Year“ gemeinsam von Europas größtem Windsurfmagazin und der boot Düsseldorf verliehen. Philip Köster holte sich die begehrte Auszeichnung nun schon zum siebten Mal. „Ich freue mich riesig, dieser Titel ist der perfekte Abschluss für ein tolles und erfolgreiches Jahr 2015. Es könnte aktuell nicht besser sein“, teilte Köster seinen Fans per Videobotschaft mit. Denn leider konnte er sich den Acht-Kilo-Preis nicht persönlich bei der boot abholen. „Ich bin gerade in Australien zum Fotoshooting“, erzählte er grinsend und braun gebrannt. „Ich habe hier viel Spaß, aber trainiere auch viel. Ich kann mich also nicht beklagen!“ Er kündigte aber bereits jetzt an, dass er beim Surf-Festival im Mai auf Fehmarn dabei sind will. „Dann werden wir ihm den Preis einfach dort überreichen“, sagte Andreas Erbe. Der „surf“-Chefredakteur freute sich, dass sich erneut so viele Leser an der Abstimmung beteiligt hatten. Insgesamt standen neun deutsche Surfer und eine Surferin aus allen Disziplinen zur Wahl. Alle zehn Nominierten seien Top-Wassersportler. Dennoch hob Andreas Erbe einen von ihnen besonders hervor, den sechstplatzierten Nico Prien. Der 20-Jährige wurde 2013 das „boot Düsseldorf Windsurf-Talent des Jahres“. „Wir haben damals also ein extrem gutes Näschen bewiesen“, sagte Andreas Erbe, „und freuen uns, dass Nico diese Vorschusslorbeeren mit Top-Leistungen zurückgibt.“

Beach World, Halle 3


Sir Ben Ainslie will den Cup in die Heimat holen

Die boot 2016 war gerade mal 90 Minuten alt, da präsentierte sich schon der erste Mega-Star auf der Bühne. Sir Ben Ainslie, der beste Segler der Welt, war zu Gast im Segel Center. Dort erzählte der vierfache Olympiasieger und America’s Cup-Gewinner von seinen neuen Plänen: Beim kommenden America’s Cup 2017 will der Brite als Skipper des Teams „Land Rover BAR“ die legendäre Trophäe endlich wieder in ihre ursprüngliche Heimat, nach Großbritannien, holen. „Wir sind in unserem Team 90 Leute, darunter auch Auto-Ingenieure von Land Rover“, erzählte er. „Aus dieser Partnerschaft ergeben sich großartige Synergien.“ Ainslie freut sich auf die Rennen bei der weltweit bekanntesten Regatta, die längst auch ein riesiges Medienspektakel ist. „Wir wollen gewinnen. Das wollen natürlich alle sechs Teams. Dennoch ist die Atmosphäre zwischen uns Seglern von Kameradschaft und großem Respekt geprägt.“ Der britische Automobilbauer Land Rover engagiert sich bereits seit einigen Jahren im Segelsport, das Team um Skipper Ben Ainslie gibt es aber erst seit 2014. „Natürlich war das ein sehr ambitioniertes Projekt“, sagt der Segler. „Aber wir haben die besten Leute im Team und glauben fest an uns!“ Außerdem gibt es sogar royalen Beistand: Die Duchess of Cambridge, besser bekannt als Herzogin Kate und Ehefrau von Prinz William, steht voll hinter dem Team.

Segel Center, Halle 15
Cathrin Imkampe
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