Zwillings-Karriere hilft beiden Partnern

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29.01.2016

Sportstiftung lädt am Captain‘s Day zur Sportlerbörse ein

‚Perspektiven für Talente‘, die gab’s anlässlich des ‚Captain‘s Day‘ zu entdecken, den die Sportstiftung NRW im Rahmen der boot im Congress Center Düsseldorf CCD Süd bereits zum fünften Mal ausrichtete. 30 junge Leistungssportler aus einem guten Dutzend Sportarten von Badminton und Beach-Volleyball über Leichtathletik und Schwimmen bis zu Taekwando und Wasserball trafen auf hochrangige Vertreter der Wirtschaft beim gemeinsamen Community Dinner. Ziel dieser „Zwillings-Partnerschaften“: Die Chancen der gemeinsamen Zukunft auszuloten und „den Firmen den Mehrwert von Sportlern als Mitarbeiter beizubringen“, wie es Oskar Deecke auf den Punkt brachte.

Hockey-Nationalspieler Deecke, der mit einem halben Dutzend Welt- und Europameistertiteln sowie dem Olympiagold in London 2012 alles gewonnen hat, was man in seinem Sportlerleben erreichen kann, steht und sprach beispielhaft für das Projekt. „Ohne meine Zwillings-Paten wäre das alles nicht möglich gewesen“, erzählte der 29-Jährige, der durch ein speziell auf ihn zugeschnittenes Arbeitsprogramm bei Thyssen-Krupp gefördert wird. Denn das ist die zugrunde liegende Idee der Zwillings-Karriere: Aufgrund der enormen zeitlichen, körperlichen und mentalen Belastung ist es Leistungssportlern kaum möglich, ‚normale‘ Wege in Ausbildungen oder Berufseinstieg zu beschreiten.

Nach den Begrüßungsworten des Hausherrn, Messe-Chef Werner Matthias Dornscheidt, setzte Hockey-Olympiasiegerin Marion Rodewald aus dem Vorstand der Sportstiftung die Eckpunkte. „Wir suchen bei dieser Sportlerbörse individuelle Lösungen, von denen stets beide Zwillings-Partner profitieren.“ Schließlich hätten die nicht nur talentierten, sondern auch hart trainierenden Spitzensportler schon in jungen Jahren ihre Leistungsfähigkeit, Belastbarkeit und Erfolgswillen bewiesen. „Nach solchen Mitarbeitern sucht doch jedes Unternehmen“, wusste Arnd Schmitt. Der ehemalige Fecht-Weltmeister und Olympiaseiger regte bei seiner launigen Moderation und in den Interviews mit Sportlern und Managern immer wieder die Kommunikation an: „Hier können sie zusammenfinden, hier und heute können sie sich näher kennenlernen.“

Genau wie Schmitt und Rodewald unterstützen eine Vielzahl weiterer früherer Topathleten, -Trainer und anderer Prominente die Initiative der Sportstiftung. Die Hochsprung-Olympiasiegerinnen Ulrike Nasse-Meyfarth und Heike Meier-Henkel, Ruder-Weltmeister Volker Grabow, Schwimm-Weltmeister Christian Keller, Bernhard Peters ‚ Architekt der Hockey-Weltmeister und Olympiasiegerteams, Sportschau-‚Ikone‘ Heribert Faßbender und einige mehr unterstützten die Kontaktbörse persönlich vor Ort..

So wurden erst ein halbes Dutzend Athletinnen und Athleten samt ihren Gedanken und Wünschen für ihre berufliche Zukunft präsentiert, die auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio im August 2016 hin trainieren. Anschließend durfte die nächste Generation, deren Ziel Tokio 2020 heißt, darlegen, wie sie ihre Olympia-Ambitionen mit einer Ausbildung zu vereinbaren hoffen. „Ein Beruf ist als zweites Standbein unverzichtbar“, sagte Lukas Bellmann, Junioren-Weltmeister im Fechten, „schließlich kann das Thema Sport bei einer Verletzung ganz schnell vorbei sein.“

So wurde das anschließende Get-together „beim Nachtisch“, wie Arnd Schmitt formulierte, zum intensiven Austausch und kennenlernen genutzt. „Eine tolle und ungeheuer wichtige Veranstaltung“, lautete das einhellige Resümee.

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