05.12.2014

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e-cooking - Elektroherde für Yachten

Austauschherd für Serienyachten

Auf Yachten werden heute fast ausschließlich Gas- oder Petroleumherde zum Kochen verwendet. Dieses bedeutet neben der Verbrennung fossiler Brennstoffe zum einen eine ständige Brand- und im Falle von Gas auch Explosionsgefahr, zum anderen natürlich auch einen entsprechenden Kostenfaktor für den Anwender. Weiterhin müssen die Gasanlagen alle 2 Jahre überprüft und gewartet werden.


Unsere neuentwickelten Elektroherde für Yachten arbeiten mit 230 V Wechselspannung als Energiequelle, welcher entweder per Generator oder Inverter bzw. über den Landanschluß der Yacht zur Verfügung gestellt wird. Die Nutzung mit einem Inverter ermöglich es, den Strom aus Photovoltaikanlagen, Wind- und Hydrogeneratoren direkt zum Kochen zu nutzen. So ist eine kostenneutrale, autarke und vor allem umweltfreundliche Alternative gegeben, die für viele Yachteigner interessant ist.


Die Herde bestehen aus einer Kombination von Induktionskochfeld, Mikrowellenofen und Wasserkocher in einem Gerät mit kardanischer Aufhängung – Sonderlösungen bei besonderen Platzsituationen sind jederzeit realisierbar. Alle Geräte werden aus rostfreiem Edelstahl (V4A) gefertigt. Folgende Vorteile ergeben sich für den Anwender:


Beim Induktionskochfeld werden nur die Töpfe, nicht der Herd erwärmt. Das Kochumfeld bleibt daher handwarm, Verbrennung am Herd sind wesentlich unwahrscheinlicher.Beim Herunternehmen oder Herunterfallen des Topfes schaltet sich der Herd sofort ab.Durch Zugluft kann keine Flamme erlöschen; man kann ungestört lüften.Die Kochzeiten sind erheblich kürzer als mit Gas oder herkömmlichen Stromplatten.Die Kochfelder lassen sich sowohl in ihrer Leistung als auch abgegebenen Temperatur und der Einschaltdauer einfach per Tastendruck regulieren.Sowohl die Kochfelder als auch der Kombiofen verfügen über automatische und zeitprogrammierbare Abschaltungen sowie interne Lüfter, welche die Temperatur des gesamten Gehäuses regeln.Durch die Verwendung von 230 Volt sind zum einen die Kabelquerschnitte geringer und die Verkabelung damit sicherer, und es steht auch für die gesamte Yacht und die Pantry Wechselspannung zur Verfügung.Die Umschaltung zwischen Land- und Bordstromversorgung erfolgt manuell, auf Wunsch auch automatisch.Bei Unterspannung warnt der Inverter zuerst, bevor er aus Sicherheitsgründen den Herd komplett abschaltet.


Unsere Tests haben ergeben, dass die tägliche durchschnittliche Kochzeit auf einer Yacht in Fahrt nur maximal 40 Minuten beträgt (frühmorgens 10 Minuten zum Kaffeekochen, mittags dto., Rest fürs Abendessen), vor Anker oder im Hafen etwas mehr, da man hier erfahrungsgemäß mehr kocht. Dazu kommt das Brotbacken auf Langfahrt, für alle diese Tätigkeiten müssen die Anlagen ausgelegt werden. Eine besondere Herausforderung war die Steuerelektronik der einzelnen Komponenten, welche keine Spannungsschwankungen verträgt und reinen Sinusstrom benötigt. Durch spezielle Inverter konnte dieses realisiert werden.


Für die herkömmlichen Herde auf Segelyachten (zweiflammig, 50 cm breit) wird ein Austauschherd mit einem Kochfeld für unterschiedliche Topfgrößen mit Autoerkennung, einer Umluftherd-Grill-Mikrowellenkombination und einem leistungsstarken Wasserkocher zum Kaffee- und Teekochen, auf Wunsch zusammen mit einem passenden Sinusinverter mit Umschalter, angeboten. Nach Einbau der Verkabelung wird der Herd einfach gegen den Gasherd ausgetauscht, wobei die Aufhängungen übernommen werden können. Tom Logisch bietet auch hier, wie für alle seine angebotenen Ausrüstungen, einen weitreichenden europaweiten Montageservice an.


Kochen mit Induktionskochfeldern


Bei der Benutzung sind nur geringe Umstellungen oder Änderungen gegenüber dem Kochen mit Gasherden nötig. Durch die kürzeren Garzeiten kocht man am Besten zuerst Fleisch, Soßen und Kartoffeln oder Nudeln hintereinander, wobei die zuerst fertige Zutat im Ofen warm bleibt (er muss dazu nicht eingeschaltet werden). Wenn die Beilagen fertig sind, kann man den Ofen kurz einschalten und erwärmen (2 Minuten reichen vollkommen aus). Beim Backen benutzt man eine spezielle Silikonbackform, wodurch sich auch knusprige Brote backen lassen. Brötchen werden wie gehabt auf einem Teller mit einer Silikonunterlage gebacken. Man arbeitet hier mit Umluft, wodurch die Backtemperaturen durchschnittlich 20 Grad geringer ausfallen können. Das spart Energie. Zum Grillen und Überbacken verfügt der Herd über eine Grillfunktion.


Technische Daten:
Inverter: 12 oder 24 V zu 230 V, Sinuswechselspannung, 3,0 kW Dauerleistung, 5,0 kW Spitzenleistung
Umluftofen: 1,3 kW
Grill: 1,2 kW
Mikrowelle: 0,8 kW Mikrowellenleistung bei max. 1,2 kW Leistungsaufnahme
Kochfeld: 2,0 kW
Wasserkocher: 1,6 kW, Edelstahlkanne


Der Inverter benötigt bei maximaler Leistung (Kochfeld 2 kW) ca. 180 bis 200 A, weshalb entsprechende AGM- oder Solarbatterien vorzusehen sind, welche zum einen die Tiefentladung verkraften, zum anderen auch die angebotene Energie bei Sonnenschein oder durch Hydrogeneratoren (diese können bis zu 600 W liefern), schnell genug aufnehmen können.


Da der Herd flacher ist als der Gasherd, ergibt sich darunter ein weiterer Stauraum für die Töpfe. Hierfür sollte man nur hochwertige Induktionskochtöpfe mit dickem Boden benutzen, weil diese die Energie besser aufnehmen und verteilen. Seine alten Töpfe kann man im Rahmen einer Umtauschaktion, die namhafte Hersteller und viele Möbelhäuser oft anbieten, gegen dann rabattierte Induktions-Topfsets umtauschen.


Das freiwerdende Gasflaschenfach ergibt einen schönen zusätzlichen Stauraum – zum Beispiel für große 5 l Wasserflaschen o.ä..


 


Ausstellerdatenblatt