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America's Cup 2010
Stürmischer Layday in Valencia - Stress für die BMW-Oracle Crew

Unser 'Segel Journal'-Korrespondent in Valencia ist Hans-Harald Schack. Der Berliner Journalist war Redakteur einer Segelzeitschrift, als die Lexcen-Konstruktion "Australia" den Amerikanern 1983 den Cup entführte, und Co-Autor eines Buches über den America's Cup, als Dennis Conner die Kanne mit seinem Starrflügel-Kat verteidigte.
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"13.20 Uhr +++ Es ist sonnig und kalt und kachelt mit mehr als 30 Knoten aus Nordwest. Sandschleier wehen über die Uferpromenade. Hafentag! Ich jogge ein Stündchen, bevor ich zum Pressezentrum spaziere. Für die BMW-Oracle-Leute bedeutet dieses Wetter Stress, denn der 68 Meter hohe Wing ist ziemlich eigenwillig. "Es ist viel Bewegung im Boot", erzählt Bugmann Matt Mason, "wir hatten am Masttopp Böen bis 55 Knoten." Mit Powerbooten wird die Mooring-Crew unterstützt, das Boot im Wind zu halten. Man hätte den Wing natürlich legen können, aber das hätte frühzeitig geschehen müssen, denn dazu muss es relativ schwachwindig sein. Und kriegt man ihn dann rechtzeitig wieder gestellt, wenn gestartet werden soll?"

Sorge um kontrollierten Crash
Auf dem BMW-Oracle Boatyard ist natürlich ständig eine Mooring-Crew an Bord, eine Landcrew steht zur Verstärkung bereit. Wenn Alarm ist, eilen auch die Segler herbei. Kürzlich wurde im Team diskutiert, was man eigentlich bei einem echten Sturm machen soll, wenn das Boot an der Mooring nicht mehr zu kontrollieren ist und losfährt. Die unschönste Möglichkeit wäre, einen kontrollierten Crash zu bauen bzw. zu stranden. Es überwog aber die Meinung, dass man aufs Meer rausfahren und versuchen würde, das Schiff irgendwie durchzubringen.
Hans-Harald Schack
Neuer Termin für das erste Rennen: Freitag, 12.Februar - 10:06
Quellen: segeljournal.com, americascup.com













