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America's Cup 2010

Aufwendige Technik zur Übertragung der Rennen

 
 

Wegen der Größe des Regattakurses ist es während der 33. Auflage des AC eine besondere Herausforderung Live-TV-Bilder eines Rennens in Gänze zu übertragen, wenn es statt findet. Es wird erwartet, dass die beiden gigantischen Mehrrümpfer USA und Alinghi 5 Geschwindigkeiten über 30 Knoten erreichen können. Es ist möglich, dass die beiden Kontrahenten in einer Entfernung von bis zu 20 Meilen zueinander segeln. Dies erfordert ein entsprechend neues Level für die Technologie, um die Live-Bilder von der Rennstrecke an das weltweite Publikum zu senden.

Helikopter und ein Flugzeug
“Die Entfernung der Rennen zur Küste zu überbrücken, schlimmstenfalls 40 Meilen, war die größte Herausforderung“, erklärt Kevin Orwin, Technischer Direktor, in Valencia, “technisch ist es einfach Bilder vom Horizont, wie wir ihn sehen können, zurück zu senden, überschreitet man aber diese visuelle Grenze, entstehen diverse technische Probleme, einschließlich der Kommunikation unserer eigenen Teams miteinander und zum Land. Anstatt das wir unser Signal nun von den Helikoptern direkt an Land senden, wie wir es beim letzten Cup gemacht haben, senden wir es diesmal an ein eigens für uns eingerichtetes Flugzeug, das beim 33.AC auf 27.000 Fuss (ca. 8.200 m) kreisen wird“.



Viele mobile Kameras
Neben den Kameras der Helikopter, sind auch Kameras auf Begleitbooten, einem Rib und auf dem Komitee-Boot. Auf der Rennstrecke sind 5 Kameras unterwegs, die beiden Helikopter mit gezählt. Und abgerundet wird das Bild von den beiden Panorama-Kameras an Land. Falls es Probleme gibt, steht ein dritter Helikopter auf Stand by, der ebenfalls vollständig ausgestattet ist, um im Zweifel einspringen und überbrücken zu können. Das Kamerateam besteht aus den besten Segelspezialisten weltweit, die alle über Americas Cup Erfahrung verfügen und auch schon zahlreiche Weltumsegelungen gefilmt haben.

Miterleben, was an Bord passiert
Auf den konkurrierenden Yachten sind auch Mikrophone installiert, um alle Effekte und O-Töne festzuhalten. Diese Audio-Signale werden an die Helikopter weitergeleitet. Die Kamerabilder und die Audio-Töne werden dann zusammen an die Basis auf dem Dach des Foredeck Club transferiert. Auf jedem Boot sind außerdem zwei feste Kameras installiert und nach den Rennen wird das aufgezeichnete Material für die Zusammenfassung der Highlights genutzt.

Quelle: americascup.com

 
 

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