Sie befinden sich hier: News. Archiv.
Archiv
Rennen in der Segel-Arena Trave sind Publikumsmagnet
26.07.2010
Etliche tausend Menschen haben am Wochenende bei der 121. Travemünder Woche die ersten Segelrennen auf der Trave verfolgt. Nach den offiziellen Wettfahrten auf der Lübecker Bucht hatten die schnellen Tornado-Katamarane auf der schmalen Wasserstraße einen begeisternden Auftritt. „Das ist Segeln zum Anfassen pur!“, lautete die einhellige Meinung der Zuschauer und der Aktiven.
Sieg für Gäblers - Ritterschlag für die Show
Bei der Premiere am Sonnabendabend (24. Juli) siegten Roland und Nahid Gäbler aus Tinglev – welch’ verdiente Belohnung für den Mitinitiator und unermüdlichen Kämpfer für die Attraktivität des Segelsports. Der Ritterschlag für die Show in der Segel-Arena Trave kam von höchster Stelle. „Das waren doch bestimmt 30.000 Zuschauer entlang des Rennkurses“, zählte Rolf Bähr (Berlin) als Präsident des Deutschen Segler-Verbands (DSV), „das war eine traumhafte Werbung für unseren Sport.“ Und als wenige Minuten nach dem letzten Zieldurchgang schon die nächste Großfähre die Trave wieder für die Berufsschifffahrt beanspruchte, dankte Mielke allen Behörden für die Genehmigung eines unvergleichlichen Festivalspektakels.

Bis direkt an die Mole heran
Jeden Tag ab etwa 17 Uhr geht es los
Die Rennen in der Segel-Arena Trave sind jeden Tag ab etwa 17 Uhr geplant. Die genaue Startzeit hängt vom Regattaverlauf auf den Außenbahnen und den Durchfahrten der Großschifffahrt ab. Sie wird über Lautsprecher durchgesagt. Nach den Tornados sind am Montag die Hobie Tiger und Wildcat dran, gefolgt von den Asso 99, den Hobie 16 sowie zweimal den Formula18-Katamaranen (Donnerstag/Freitag) und den A-Cats zum Schluss. Eine Wettfahrt dauert nur zirka eine Viertelstunde und wird live kommentiert.
Live & ganz nah
Die Spannung knistert an der Travepromenade, wenn Regattaleiter Walter Mielke über Lautsprecher den Countdown zum Start herunter zählt. Die Boote suchen wenige Meter vor der Mole die günstigste Startposition, um traveeinwärts gut wegzukommen. Schließlich ist die gesamte Strecke nur 1.400 Meter lang. Als das Horn ertönt, schlägt der Puls an Bord und am Kai noch höher. „Das ist ja sensationell, einfach unglaublich gut“, schwärmt ein älterer Herr im Seglervillage, „das hat immer noch gefehlt.“
Quelle: www.travemuender-woche.net
Fotos: MK/Travemünder Woche
Mehr Informationen aus der Regattaszene












