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Pirat - Eine Lebensauffassung

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Pirat - Eine Lebensauffassung


Der Pirat wurde im Winter 1937/1938 auf Initiative des Deutschen Seglerverbandes und der Zeitschrift Yacht von Carl Martens gezeichnet. Ziel war ein einfach zu segelndes Boot für Jugendliche. Bis 1941 erlebte der Pirat seine erste Blüte.

Das Nachkriegsboot
Nach dem Krieg wurde der Pirat zu dem Boot schlechthin in Deutschland. Einfach in Holz zu bauen und technisch streng reglementiert wurden viele Boote gebaut. Die Regattafelder erreichten Meldezahlen bis zu 120 Booten. Mit der Weiterentwicklung der Bautechniken kamen neue Bootstypen und die Kunststoffbauweise. Diese Entwicklung wurde etwas verschlafen, der Niedergang war die Folge, die Jugendlichen bevorzugten modernere Jollen. Mit Gründung einer Klassenvereinigung Anfang der siebziger Jahre nahmen engagierte Piratensegler die Initiative selbst in die Hand. Der Spinnaker Mitte der sechziger Jahre war der Anfang einer grundlegenden Wandlung des Schiffes. Sandwichbauweise, Aluminiumrigg und Doppelboden waren Veränderungen, die das Boot zu einem modernen Regattaschiff werden ließen. Die weiterhin sehr stabile Bauweise war für Vereine ein Grund, sich wieder verstärkt dem Piraten zuzuwenden. Die Jugendlichen kehrten zurück.



Anfänger und Profis - eine große Fangemeinde
Parallel wurde der internationale Vergleich wiederbelebt. Für den Anfänger ist es leicht, im Pirat die Segelei zu entdecken, da die Sicherheitsreserven sehr hoch sind. Auch größere Fehler werden gutmütig verziehen. Auf der anderen Seite ist der Trimm so anspruchsvoll, dass neben seglerischem Können auch viel technisches Feingefühl zum Erfolg hinzugehört. Die Verbreitung des Piraten ist, auch aufgrund seiner hohen Bauzahlen, sehr groß. In Gesamtdeutschland sind ca. 6.000 Einheiten gebaut worden. Ein Grund, dass der Pirat heute noch so lebendig ist, ist der Zusammenhalt der Segler untereinander und die Organisationsstruktur der Klassenvereinigung. Pirat kann eine Lebensauffassung werden. - Wieder als Jugendklasse bestätigt, ist der Pirat eines der vier Jugendboote des DSV Gegen einige Widerstände hat sich die Idee eines wertbeständigen Bootes, dass auch von Anfängern leicht zu segeln ist, durchgesetzt.

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