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Aktuelle Berichte zur 121. Travemünder Woche

Erste TW-Titel nach Frankreich, Holland, Kiel und Wiesmoor


MK/Travemünder Woche

Bei den Hobie Cats wurden die ersten Europameister gekürt, darunter Knut Jansen und Anke Delius aus Kiel bei den Hobie 16 Masters. In den beiden anderen Hobie-Disziplinen, die bereits ihre Titelkämpfe beendet haben, schoben dagegen die ausländischen Gäste ihre Rümpfe nach vorn. Bei den Hobie-16-Frauen holte sich die niederländische Crew Marielle Zonneveld/Celine van Dooren die Goldmedaille, während bei die Spi-Hobies die Franzosen für einen kompletten Triumph der Equipe Trikolore auf dem Siegerpodium sorgten, mit Martin Orion/Charlotte Hilliard an der Spitze.

Helen Fischer auf Erfolgskurs
Auf die Vergabe der Trophäen müssen die Crews allerdings noch bis Dienstag, den 27., warten, wenn auch die Hobie Tiger, Wildcats, FX-One und die Jugend ihre Wettkämpfe beendet haben. Bei den 505ern zeigte eine Frau währenddessen der gesamten Flotte das Heck. Helen Fischer (Wiesmoor) fuhr mit Lars Dehne an der Vorschot in sechs Rennen vier Tagessiege und zwei zweite Plätze ein und siegte damit in der Gesamtwertung vor dem deutschen Klassenpräsidenten Jürgen Waldheim (Berlin) mit Thomas Jung.



Grund zum Jubeln für Lübecker Yacht-Club
Reichlich Grund zum Jubeln hatte auch der für den Lübecker Yacht-Club startende Jürgen Klinghardt mit seiner „patent³“-Crew. Denn sowohl in der Wertungsgruppe ORC II als auch in OSC V räumte er das Siegersilber ab und zeigte damit, dass er in Vorbereitung auf die ORC-WM im September vor Flensburg auf dem richtigen Weg ist.

Traumhaftes erstes TW-Wochenende
Ein „traumhaftes“ erstes TW-Wochenende erlebte Seebahn-Chef Jens Kath. „Es war an beiden Tagen perfektes Segeln, am Sonnabend vielleicht mit einer etwas harten Welle, die auch unsere Tonnenleger vor Probleme stellte. Aber es waren tolle Bilder, und wir als Wettfahrtleitung hatten den Logenplatz, als die Yachten auf dem Up-and-Down-Kurs um uns herum fuhren“, hatte Kath seinen Spaß am Geschehen, das mit den geplanten fünf Kurz-Wettfahrten beendet wurde. Am kommenden Freitag geht es dann auf die Mittelstrecke nach Boltenhagen. Die Segler selbst trugen ihren Teil zum perfekten Geschehen bei, denn alle Wertungsgruppen kamen in den fünf Wettfahrten ohne kollektiven Frühstart aus, und boten am Sonntag noch einen optischen Leckerbissen. „20 Boote in einer Linie mit einem Nullstart im Sonnenschein – so etwas sieht man nur selten“, so Kath.

Quelle: www.travemuender-woche.net
Fotos: MK/Travemünder Woche

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