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Extreme Sailing Series
Extreme Sailing Series - bunt, schnell und spektakulär

Foto: JM Liot / OC Events
Die Extreme Sailing Series™ ist eine Profi-Regattaserie auf 40 Fuß (gut zwölf Meter) langen, baugleichen Rennkatamaranen. Mit 100 Quadratmetern Segelfläche am Wind und einem 78-Quadratmeter-Gennaker. Bei einer Masthöhe von 19 Metern sind die acht Meter breiten, 1.250 Kilogramm leichten Zweirümpfer ausgereizte Hightech-Sportgeräte. Geschwindigkeiten von mehr als 40 Knoten (rund 70 km/h) direkt unter Land sorgen stets für ein hohes Zuschauer- und Medieninteresse. „Das Boot ist nicht so einfach zu segeln. Es verlangt eine Kombination aus segeltechnischem Know-how, Kraft und ungeheurem Bootsgefühl“, so Oliver Schwall, Geschäftsführer des Sailing Team Germany.
Spektakulär und nervenaufreibend
Selbst Topsegler wie Roman Hagara, zweifacher Olympia-Goldmedaillengewinner 2000 und 2004 im Tornado, sind schon gekentert. Mitch Booth hob mit dem Kat seines slowenischen Projekts The Ocean Racing Club auf dem Solent derart ab, dass das Boot bei der Landung halb auseinander brach und beinahe gesunken wäre. Es ist bei den Rennen in der "Formel 1 des Segelns" also Vorsicht geboten, vor allem bei den engen Wendemanövern. Schon oft musste schnell während eines Rennens nach einem Crash der Rumpf eines teilnehmenden Bootes getaped und in Stand gesetzt werden. Es sind, wie der Name der Rennserie es ankündigt, extreme Rennen mit schnellen Katamaranen.
Erstmals deutsches Profi-Team in 2009 dabei
Im Jahr 2009 ging erstmals ein komplett deutsches Profi-Team in einem eigenen Extreme-40-Katamaran in KIEL.SAILING CITY an den Start um gegen die internationale Segelelite anzutreten. Möglich wurde die deutsche Teilnahme an der Kieler Etappe der damals noch iShares Cup genannten Rennserie durch die großzügige Unterstützung des Sponsors Wirsol Solar AG. Eine junge All-Star-Mannschaft mit den besten Multihull-Seglern Deutschlands wurde unter Skipper Roland Gäbler, der auf zahlreiche Erfolge bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften zurückblicken kann, verpflichtet. Mit einer internationaleren Mannschaft ging es für Wirsol, Marinepool und Roland Gäbler als Team Extreme in 2011 weiter.
Quellen: www.sailing-team-germany.de ; www.extremesailingseries.com













