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Seehundstation Friedrichskoog will Attraktivität weiter steigern

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Seehundstation Friedrichskoog will Attraktivität weiter steigern

30.01.2004

Friedrichskoog (dpa) - Die Seehundstation Friedrichskoog im Kreis Dithmarschen will ihre Attraktivität in diesem Jahr mit Neuheiten auf dem Gelände und einem neu gestalteten Kinderbereich steigern. "Wir nutzen Winter und Frühjahr, um unsere Ausstellung zu aktualisieren und unseren regelmäßigen Gästen Neues bieten zu können", sagte die Leiterin der Seehundstation, Tanja Rosenberger. "Bei uns kann man Seehunde anders erleben und mehr über sie erfahren als in einem Tier- oder Freizeitpark", sagte die Biologin.

Sieben Dauergäste im Seehundsbecken
Dieses Konzept hätten im vergangenen Jahr 171 000 zahlende Besucher "belohnt". Das sei zwar im Vergleich zu 2002 ein Rückgang von rund 9000 Gästen. "Angesichts der äußerst kurzen Feriensaison, eines extrem guten Badesommers und des neu eröffneten Konkurrenzbeckens in St. Peter Ording sind wir trotzdem zufrieden", erklärte Rosenberger. Die Seehundstation hat zur Zeit sieben Dauergäste. "Die Beckenkapazität ist für die Tiere ausreichend", sagte Rosenberger. Seehunde sind Einzelgänger. "In der Freiheit nutzen sie den Schutz der Gruppe, leben aber für sich alleine", erklärte die Leiterin. Das sei auch in Friedrichskoog möglich: "Platz ist für sie genügend vorhanden."



Frisches Nordseewasser
280 000 Liter frisches Nordseewasser haben die Seehunde zum Schwimmen und Tauchen. Im Sommer muss das Wasser wöchentlich gewechselt werden, in den Wintermonaten seltener. Zusätzlich sorgt - wie in einem Aquarium - rund um die Uhr eine große Filteranlage für die notwendige Wasserhygiene. "Damit die Tiere gesund bleiben - sie nutzen ihr Becken unter anderem als Klo", erklärt Rosenberger. Gefiltert wird ebenfalls für eine ausreichende Sichttiefe im Dauerhaltungsbecken: "Damit die Besucher gut gucken können."

Aufzucht von Heulern
In Friedrichskoog werden jährlich rund drei Dutzend von den Muttertieren verlassene Junge - so genannte Heuler - aufgepäppelt. Im vergangenen Jahr wurden 42 Heuler erfolgreich aufgezogen und wieder ausgewildert. In der Station arbeiten drei fest angestellte Mitarbeiter und mehrere ehrenamtliche Helfer. Zu den Aufgaben gehören neben der Aufzucht der "Heuler" wissenschaftliche Forschung und Informationen über Seehunde. Seit 1996 finanziert sich die Station ohne staatliche Zuschüsse nur durch Spenden und Eintrittskarten. Jedes Jahr müssen für die festen Kosten mindestens 300 000 Euro eingenommen werden.

Seehundstation Friedrichskoog

 
 
 

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