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Es geht rund - Der Törn um die Insel Fünen </09.05>
Nord- & Ostsee
Es geht rund - Der Törn um die Insel Fünen

Rund Fünen ist so etwas wie der Standardtörn in Dänemark und deshalb sind die Gewässer rund um die Insel das am häufigsten befahrene Revier des Landes. So zählt man Sommer für Sommer in den Häfen der zweitgrößten dänischen Ostseeinsel fast 200.000 Boote, deren Crews in einen der Inselhäfen festgemacht hatten, um dort zu übernachten.
"Reise ohne Rückfahrt"
Diejenigen, die zum ersten Mal den Kurs ihres Segelbootes so festlegen, dass nach ein oder zwei gemütlichen Wochen an Bord die Umrundung der Insel abgeschlossen ist, haben das Gefühl, ein fernes Ziel erreicht zu haben. Und das macht sie aus, die Faszination Inselumrundungen: Es sind Reisen ohne Rückfahrt. Es geht immer vorwärts. Wer gemütlich um Fünen segelt und den einen oder anderen Abstecher zu Nachbarinseln macht, hat am Ende des Törns gerade einmal 200 Meilen auf der Logge. Die Reise führt jedoch durch eines der abwechslungsreichsten Wassersportreviere Europas.

Törntipp
Alte Hasen in Sachen rund Fünen legen den Kurs mit gutem Grund so fest, dass die Insel im Uhrzeigersinn umsegelt wird. Im Norden schippert man durch das offene Kattegat, und bei den vorherrschenden westlichen Winden - zumal wenn sie einmal etwas kräftiger wehen - ist jeder Skipper froh, ablaufen zu können, anstatt gegenan kreuzen zu müssen. Der Törn beginnt deshalb in der Regel am Südeingang des Kleinen Belts.
Der Kleine Belt
Dieser für die Berufsschifffahrt gut ausgetonnte Teil der Ostsee zwischen Jütland und Fünen ist durch seine vielen gut geschützten Ankerbuchten, seine kleinen Inseln und vielen alten und neuen Häfen ein Gebiet, in dem so manch ein Bootseigner schon seinen gesamten Urlaub verbracht hat. Die beliebtesten Häfen sind Aarösund-Marina, Assens und die neue Marina von Middelfart. Wer lieber ankern will, wird sich beim Blick auf die Seekarten nur schwer entscheiden können. Es gibt zu viele Möglichkeiten. Nur drei Beispiele: Agernäs in der Helnäs Bugt, der Gamborg Fjord und der Ausgang des Kolding Fjords. Diese ruhigen Ankerplätze liegen abseits der Rund-Fünen-Route, auf der sich die meisten Inselumrunder bewegen.
Zum zweiten Teil:
Der Törn um die Insel Fünen












