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Eixendorfer Stausee - Ein Gewässer voller bissiger Räuber </07.05>

Angelreviere in Deutschland

Eixendorfer Stausee - Ein Gewässer voller bissiger Räuber


landete im Kescher: Pracht-Hecht
von 27 Pfund und 123 Zentimetern

Die kristallklare Schwarzach speist dieses 183 Hektar große top Raubfischgewässer: den Eixendorfer Stausee! Der Fluss wurde zwischen 1972 und 1976 durch eine 130 Meter lange und bis zu 28 Meter hohe Mauer auf sechs Kilometern aufgestaut. An manchen Stellen bis 15 Meter tief und 700 Meter breit, schmiegt sich das herrliche Naherholungsziel heute harmonisch in den Oberpfälzer Wald.

Bayerisches Angelmekka
Die Schwarzach bringt das saubere Wasser mit und der örtliche Verein, der Fischereiverein e.V. Neunburg vorm Wald sorgt dafür, dass der Stausee neben vielen Raubfischarten wie Hecht, Zander, Waller, Aal und Rapfen auch mit Bach-, Regenbogenforellen, Äschen, Nasen, Barben, Karpfen und Schleien besetzt wird. Also, die gesamte Fischpalette ist in diesem Gewässer versammelt - einfach ein sehr vielseitiges bayerisches Angelmekka.

Räuber-Stau
Hier stehen die Räuber Schlange - große Hechte bis 40 Pfund und Zander über 20 Pfund wurden schon gefangen. In diesem Jahr landete ein Pracht-Hecht von 27 Pfund und 123 Zentimetern Länge im Kescher. Ein Stachelritter von sage und schreibe 23 Pfund schnappte sich im Jahre 2001 einen Köderfisch, der kurz über Grund angeboten wurde. Die Durchschnittsgewichte der beiden Hauptraubfischarten Hecht und Zander sind auf jeden Fall beträchtlich.

Rapfen-Raubzug
Besonders positiv hat sich der Rapfenbestand entwickelt, im Sommer 2002 wurden etliche Exemplare zwischen acht und elf Pfund gefangen. Der Vereinsvorsitzende Hans- Jürgen Meller ist sich sicher, dass auch Exemplare bis 14 Pfund im See auf Rapfen-Raubzug gehen. Vereinzelt besteht die Chance auf kapitale Waller. Es ist aber sehr schwierig, die gewaltigen Bartelträger gezielt zu beangeln, meistens gehen sie als Beifang beim Hecht- oder Zanderangeln an den Haken.


Die kristallklare Schwarzach speist dieses 183 Hektar große
top Raubfischgewässer: den Eixendorfer Stausee


Köder-Wahl
Eines vorweg: Bootsangeln ist hier nicht gestattet! Deshalb sollte man beim Angeln mit Köderfischen eine Segelpose einsetzen, wenn es weit raus gehen soll. Bei Kunstködern kommen vor allem Wobbler, Twister, Gummifische und Mepps-Spinner zum Einsatz. Diese Farbe läuft im Eixendorfer See besonders gut: Rot-Weiß! Die besten Fangaussichten für Hecht und Zander liegen direkt nach der Schonzeit (1. Januar bis 30. Juni) im Frühsommer und dann wieder im Spätherbst. Friedfischangler müssen damit leben, dass nicht angefüttert werden darf. Schade, denn es gibt einen guten Bestand an Karpfen, Schleien und Weißfischarten. Dass es auch ohne Anfüttern geht, beweist ein 19-pfündiger Spiegler aus dem letzten Jahr.

Plätze an der Raubfisch-Sonne
Die größte Palette unterschiedlicher Arten kann man im Vorbecken oder Vorstau fangen. Hecht, Zander und auch Waller werden regelmäßig bei Gütenland gefangen. Zum Herbst und Winter ziehen die meisten Räuber ins tiefere Wasser in Richtung Staudamm. Ein guter Zanderplatz liegt am Ostufer des Sees oberhalb der großen Straßenbrücke. Karpfen und Schleien halten sich eher in den flacheren Bereichen und Buchten auf. Gute Infos zum Gewässer erhalten Sie in Angelika's Angelparadies und beim örtlichen Angelverein (siehe Infokasten). Versuchen Sie Ihr Glück doch einfach mal im Oberpfälzer Räuber-Meer - es lohnt sich!

 
 



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Info:
  • Anfahrt/Norden:
    A93 Weiden-Regensburg, Ausfahrt Schwarzenfeld-Neunburg.
  • Anfahrt/Süden/Westen:
    A6 Nürnberg, Ausfahrt Amberg über Schwarzenfeld nach Neunburg.
  • Angelkarten:
    Tageskarten kosten acht Euro, Wochenkarten 31 Euro und die Monatskarte 80 Euro.
  • Ausgabestellen, Angeltipps und Gewässerkarten:
    Angelika's Angelparadies, Dorrerstraße 2, 92431 Neunburg, Tel./Fax (09672) 5146 oder Anglerparadies Schwandorf, Wackersdorfer Straße 22, 92421 Schwandorf, Tel. (09431) 960028, Fax (09431) 960027. Fischereiverein e.V. Neunburg, Kröblitzer Straße 18, 29 431 Neunburg v. W, Tel. (09672) 91278.
  • Bestimmungen:
    Geangelt werden darf mit zwei Ruten, davon eine auf Raubfisch. Die Angelzeit geht von einer Stunde vor Sonnenaufgang bis eineinhalb Stunden nach Sonnenuntergang. Auf Aal, Quappe und Waller darf im Sommer bis ein Uhr geangelt werden. Anfüttern, Bootsangeln und Eisangeln ist untersagt.
  • Fangbegrenzung bei Hecht und Zander:
    jeweils ein maßiger Fisch pro Tag.
  • Saison:
    15. März bis 31. Dezember
  • Allgemeine Infos und Unterkünfte:
    Tourist-Information Neunburg vorm Wald, Schrannenplatz 3, 92431 Neunburg v. W., Tel. (09672) 9208421, Fax (09672) 9208466
  • E-Mail: tourist-info.stadt@neunburg.de
  • www.neunburg.de
  • Schonzeiten und Mindestmaße:
    Hecht und Zander vom 1. Januar bis 30. Juni (65 cm, 50 cm),
    Karpfen und Schleien 16. Oktober bis 14. März (35 cm, 26 cm),
    Bachforelle und Äsche vom 1. Oktober bis 30. April (26
    cm, 35 cm),
    Regenbogenforelle vom 15. Dezember bis 30. April (26 cm).
    Waller haben keine Fangbeschränkung.

    Quelle: Rute & Rolle

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