Hauptinhalt dieser Seite

Sprungmarken zu den verschiedenen Informationsbereichen der Seite:

Links zur Messe Düsseldorf

Sie befinden sich hier: Angeln. Angelreviere & Reisen. Angelreviere in Deutschland.

Der Neckar - Gutes bei Guttenbach </09.05>

Angelreviere in Deutschland

Der Neckar - Gutes bei Guttenbach

Dieser Fluss machte mit einem gewaltigen Fisch Schlagzeilen - der legendäre 50-pfündige Mega-Karpfen "Big Ben" stammte nämlich aus dem Neckar. Ob er dort noch heute sein Unwesen treibt, ist nicht überliefert. Andere, ebenfalls kapitale Artgenossen, haben seine Position längst übernommen. Der Neckar- Abschnitt zwischen Eberbach und Mosbach am Fuße des Odenwaldes steht aber nicht nur im Zeichen großer Karpfen, sondern ist auch ein Top-Revier für starke Döbel, Rapfen, Zander, Barsche und dicke Brassen - oder ganz einfach: Gutes gibt's bei Guttenbach!

 
 



Anzeige

 
 

Wer kapitale Karpfen angeln will,
muss die richtigen Gewässer kennen.
Hier ein 26-pfünder.

Herrscher im Fluss
Auf seiner Reise durchs Neckartal wird der Fluss in Guttenbach durch eine mächtige Schleuse aufgestaut, um danach mit mäßiger Strömung in Richtung Heidelberg weiterzufließen. Der Neckar hat hier eine Breite von gut 100 Metern und ist zwischen zwei und sechs Metern tief. Wer die vereinzelten "Löcher” findet, der hat erhöhte Chancen auf die Könige oder die "Schleusenwärter" von Guttenbach: große Karpfen und Waller! Um die Bartelbrummer an den Haken zu bekommen, bedarf es einiger Vorbereitung. Die Angelstelle muss sorgfältig ausgewählt und einige Tage vorher unter Futter gesetzt werden. Das Gerät sollte auf jeden Fall genau auf die Neckar-Karpfen abgestimmt sein. Das heißt, abriebfeste Hauptschnüre und resistente Vorfächer für die vielen Muschelbänke sind absolute Pflicht. Doch in den Untiefen im Bereich der Schleuse und im gesamten Abschnitt bei Guttenbach hausen nicht nur Karpfen: Hier herrscht der Waller! Vor einigen Jahren wurden unterhalb der Schleuse Exemplare von über 30 Pfund auf Gummifisch und Blinker gefangen. Mittlerweile dürften die Kraftprotze die 60-Pfund-Marke locker gerissen haben. Einheimische Spezis erbeuten die Räuber mit Köderfisch, Tauwurmbündeln oder Fischmehl-Boilies. Topstellen sind die tiefen Außenkurven und der Bereich direkt hinter der Schleuse.

Räuber im Rudel
Aber nicht nur Waller und Karpfen sind eine lohnenswerte Beute am Neckar - dieses Revier ist bekannt für riesige Rapfen, Döbel, Zander und Barsche. Mit dem Gummifisch erbeutet man Zander und größere Barsche. Kleinere Stachelritter im Uferbereich stehen außerdem auf Spinner, Twister und Wobbler. Oft rappelt es aber auch, wenn die "zahnlosen” Räuber auf die Jagd gegen - kapitale Döbel schnappen sich neben herkömmlichen Kunstködern auch gerne mal die ausgelegten Boilies der Karpfenangler oder die Hakenköder der Friedfischangler, die hier am Neckar ebenfalls auf eine reiche Ernte hoffen können. Barben, die im Durchschnitt über zwei Pfund auf die Waage bringen, schöne Rotaugen und kräftige Brassen gehören zur Beute der Stippangler. Es besteht übrigens auch die Aussicht auf einen ganz besonderen Fisch: die Nase!


Die "Schleusenwärter" von Guttenbach: große Karpfen und Waller!

Raketen im Strom
Ganz hervorragend hat sich der Rapfenbestand in den letzten Jahren entwickelt, leider zum Nachteil für den Hecht. Überall dort, wo das Wasser an der Oberfläche spritzt, ist der Rapfen auf Beutezug. Unterhalb der Schleuse und in Höhe der Bacheinmündungen lässt sich der Jäger mit schnell geführten Spinnködern fangen. Dabei erreichen die größten Exemplare stattliche Gewichte von manchmal über zehn Pfund. Räuber im Rudel und Friedfisch ohne Ende - das gilt uneingeschränkt für den Neckar bei Guttenbach.

INFO:
Anfahrt:
Von Süden kommend über die A6 bis zur Ausfahrt Neckarsulm. Dann auf der B27 bis nach Mosbach. Hier auf die B37 wechseln und bis Guttenbach/Neckargerach fahren. Von Norden über die A5 bis zur Ausfahrt Heidelberg und dann über die B37 durch Heidelberg in das Neckartal einbiegen. An Zwingenberg (Kartenausgabe) vorbei bis Guttenbach/Neckargerach.
Angelkarten:
Die Tageskarte kostet acht Euro, die Jahreskarte ist für 45 Euro (plus 20 Euro Pfand für die Fangliste) zu haben.
Ausgabestelle, Angeltipps und Gewässerkarten:
Angelgeräte Kurt Zöllner, direkt an der B 37, 69439 Zwingenberg, Tel. (06263) 8131.
Bestimmungen:
In den mit Schildern ausgewiesenen Naturschutzgebieten darf die Fischerei nicht ausgeführt werden. Saison ist das ganze Jahr. Die Angelzeit geht von einer Stunde vor Sonnenaufgang bis eine Stunde nach Sonnenuntergang. Der Wels- und Aalfang ist bis 24 Uhr (Sommerzeit 1.00 Uhr) gestattet. Alle gehakten Brassen und Welse müssen entnommen werden.
Allgemeine Infos und Unterkünfte:
Touristikbüro Bergstraße-Odenwald, Darmstädter Straße 166, 64625 Bensheim-Auerbach, Tel. (06251) 73737,
Fax (06251) 77159, E-Mail: gerhard.knappe@t-online.de, Internet:
www.touristikbuerobergstrasse-odenwald.de oder
www.zwingenberg-bergstrasse.de
Camping:
Campingplatz zur alten Fähre, Bannwiesen, 69437 Neckargerach, Tel./Fax (06263) 8309, Internet: www.camping-zur-altenfaehre.beep.de
Schonzeiten und Mindestmaße:
Die genaue Angelstrecke, Mindestmaße und Schonzeiten sind auf dem Erlaubnisschein vermerkt. Aal (40 cm), Barbe 1. Mai bis 15. Juni (40 cm), Hecht 1. Februar bis 30. April (60 cm), Karpfen (40 cm), Wildkarpfen 15. März bis 31. Mai (45 cm), Zander 15. März bis 31. Mai (50 cm).

Quelle: www.ruteundrolle.de

Zurück zur Übersicht:
Routen, Reisen & Reportagen

 
 

Mehr Informationen

Wetterservice

Seewetter, Segelwetter, Wetterbericht

zum Seewetterbericht

Angeln auf der boot

zum Video

Alle boot TV Videos

Yachtcharter-Suche

Yachtcharter Ostsee, Mittelmeer, weltweit

zur Onlinesuche

Aktuelle Meldungen

Energy Team gewinnt Fleet Racing
mehr...
Williams gewinnt Formula Windsurfing EM
mehr...
Rodwald und Gruber gewinnen in Holnis
mehr...
Countdown in Venedig
mehr...
Katamaran-Elite in Grömitz
mehr...