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Die Endurance Serie Production P1
UIM Powerboat P1 Worlds
Die Endurance Serie Production P1

Die UIM Powerboat Production 1 World Championship Endurance Racing ist als Nachfolger der ehemaligen Endurance WM, der wohl ältesten Form von Powerboatrennen, gedacht. Sinn und Zweck der "neuen” Rennserie ist es, Kosten für die Teilnehmer zu senken, mehr Teilnehmer anzulocken und sicheren, spannenden und fairen Offshore-Rennsport zu bieten.
Qualität und Vielfalt
Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Qualität. Die sollen nicht nur Teilnehmer und Sponsoren bieten, sondern auch die Veranstaltungsorte bei der Durchführung der einzelnen Rennen. Die Teilnehmerzahl der Powerboat Production 1 WM wurde auf 25 Boote begrenzt. Die Powerboat P1 WM soll in mindestens fünf Grand Prix pro Saison ausgetragen werden. Es werden immer 2 getrennte Veranstaltungen am Rennwochenende gestartet. Dabei geht es Samstags um das "Rally” Race mit mindestens 50 sm Länge und am Rennsonntag um das "Endurance” Race mit mindestens 80 sm Länge.

Sieg nach Punkten
Weltmeister wird in jeder Klasse das Team mit den meisten Punkten. Für den Sieger des Rennens gibt es 10 Punkte, für den Zweiten noch 7, dann 5, 3, 2 und der Sechste erhält noch einen Punkt. Die Einteilung der Klassen soll zusammen mit dem Rennformat für eine ausgeglichene und faire Balance zwischen den Booten sorgen. Zugelassen sind nur Einrumpfboote (Monohull) mit mindestens 2 Maschinen. Die Teilnehmer dürfen während des Rennwochenendes lediglich 3 Maschinen mitführen, das heißt, neben den beiden eingebauten Motoren darf nur eine Ersatzmaschine vorhanden sein.
Drei Bootsklassen
Sonstige Ersatzteile dürfen unbegrenzt verwendet werden. Für die Klassen "Sport" und "Super Sport" dürfen nur Teile verwendet werden, die keine Leistungssteigerung hervorrufen. Alle Boote müssen offen sein, daher es ist kein geschlossenes Cockpit erlaubt. Als Besatzung dürfen bis zu vier Personen mitfahren. Einer davon kann Mechaniker sein, und evtl. Hilfeleistung bei Defekten leisten. Aus den vier Klassen der Anfangszeit der Endurance WM sind nun drei zugelassene Bootsklassen übrig geblieben.
Sport (früher Tourism)
Hier dürfen Serien-Boote mit einer Länge ab 9,00m bis unbegrenzt starten. An Rumpf und Maschinen dürfen keine Veränderungen vorgenommen werden. Von einem Serienboot müssen mindestens 25 Einheiten des Bootstyps an Sportbootfahrer verkauft worden sein. Ähnliches gilt auch für die Maschinen. Der Hersteller muß eine kommerzielle Produktion von mindestens 100 Einheiten hergestellt haben. In der Klasse Sport darf das Boot ein Leistungsgwicht von 10kg/PS nicht unterschreiten.

Supersport (früher Sport)
Auch hier dürfen Boote ab einer Länge von 9.00m starten, aber die maximale Länge darf 15m nicht überschreiten. Wie in der Klasse Sport kommen hier Standard-Serienboote mit Serienmaschinen zum Einsatz. Aber in einem oder mehreren Punkten entsprechen die Boote nicht dem Reglement der Klasse Sport. Bei den Supersports ist ein Leistungsgewicht von 5kg/PS als Minimum vorgeschrieben.
Evolution (früher Prototype)
Im Prinzip alle Boote, die nicht in die beiden anderen Klassen hineinpassen. Beim Leistungsgewicht dürfen hier 4kg/PS nicht unterschritten werden.
Quelle: world-of-powerboat.de
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