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Die vier Disziplinen: Racing, Slalom, Wave und Freestyle </03.12>

Der DWC - Über den Deutschen Windsurf Cup

Die vier Disziplinen: Racing, Slalom, Wave und Freestyle


Racing
Im Racing gewinnt der schnellste Windsurfer, der mit der besten Taktik den Kurs umrundet und als erster ins Ziel fährt. Das Racing hat sich aus den früheren Kursrennen entwickelt. Von Long Distance-Rennen über die typischen Dreiecks- und Trapezkurse bis hin zum extremen up-and-down-Kurs sind die unterschiedlichsten Rennstrecken möglich. Es gibt eine festgelegte Strecke, die die Fahrer absolvieren müssen. Die Strecke umfasst sowohl eine "Kreuz" (gegen den Wind aufkreuzen), als auch "Raumschotschläge" (schräg mit dem Wind).

Kraft und Ausdauer
Die Rennen können zwischen 7 und 20 Knoten gestartet werden und verlangen den Surfern viel Kraft und Ausdauer ab. Auch eine gute Taktik ist gefragt. Gestartet wird mit dem kompletten Starterfeld von teilweise über 80 Fahrern. Das Material in der Disziplin Racing ist limitiert, um faire Teilnahmebedingungen für alle Starter und günstige Zugangsvoraussetzungen für Neueinsteiger zu schaffen. Zugelassen sind ausschließlich ein Serienboard, zwei Segel und zwei Finnen pro Fahrer. Die maximale Segelgröße ist auf 12,5m² begrenzt.

Windsurfen Slalom DWC, Copyright: John Carter


Slalom
Nach einigen Jahren der Abwesenheit kehrte diese dynamische Windsurfdisziplin 2003 zurück. Keine Disziplin ist so einfach zu betreiben und für die Zuschauer so gut zu verfolgen wie Slalom. Aber gerade dieses simple Konzept macht Slalom zum Bindeglied zwischen Wave-Surfern, Freestylern und Racing-Spezialisten sowie Neueinsteigern und etablierten Fahrern. Anders als im Racing müssen die Fahrer nicht gegen den Wind ankreuzen. Die Slalomwettbewerbe werden zwischen 10 und 30 Knoten gestartet, wobei Geschwindigkeiten von über 60 km/h erreicht werden. Die Positionskämpfe an den Halsentonnen fordern ein hohes Fahrkönnen der Teilnehmer und sind sicherlich eines der faszinierendsten Erlebnisse für die Zuschauer.

Limitiertes Material
Auch im Slalom ist das Material limitiert. Zugelassen sind ein Serienboard mit maximal 80cm Breite sowie zwei Segel und Finnen pro Teilnehmer. Das Equipment entspricht am ehesten der Ausrüstung der Breitensportler, sodass sich in dieser Disziplin die besten Ansätze zum Regattaeinstieg bieten.

 
 
 

Wave
Seit der Saison 2011 sind die Disziplinen Wave und Freestyle voneinander getrennt. In beiden Disziplinen kommt es auf eine perfekte Koordination und Timing an. Die Disziplin Wave besteht aus faszinierenden Wellenritten und spektakulären Sprüngen. Ab Windstärke 5 und einer entsprechenden Wellenhöhe werden die Rennen gestartet und laufen Mann gegen Mann im K.O.-System. Die Teilnehmer treten in Heats gegeneinander an, bis im Finale der Sieger ermittelt wird. Wave steht für radikale Action auf dem Wasser bei anspruchsvollen Bedingungen.

Freestyle
Freestyle, die spektakuläre Manöverdisziplin, wird ebenfalls ab Windstärke 5 gestartet, das K.O.-System ist ebenfalls das gleiche. Freestyle gilt als anspruchsvollste Disziplin, in einer Heatdauer von 10 Minuten zeigen die Freestyler ihre extremen Tricks, faszinierende Manöver und bieten den Zuschauern ein perfektes Flachwasserhighlight. In dieser Disziplin wird den Teilnehmern eine extreme Körperbeherrschung und perfektes Bewegungstalent abverlangt.

Quelle: www.windsurfcup.de


 
 

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