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Färöer Inseln - Abenteuer im Atlantik </03.08>
Angelziele in Europa
Färöer Inseln - Abenteuer im Atlantik
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Sie liegen mitten im Nordatlantik – die sagenhaften
Färöer Inseln. Dort warten die insgesamt 18 Eilande
mit einem einzigartigen Fischvorkommen darauf, von Anglern entdeckt zu werden! Rute & Rolle hat Pionierarbeit geleistet und eine spannende Erkundungstour im September erlebt.

Hier sind schon einige Entdecker an Land gegangen - zuerst erschienen irische Mönche auf der Bildfläche und hinterließen ein Erbe, das bis heute als Wahrzeichen der Färöer Inseln gilt: Schafe! Die Mönche verschwanden auf ungeklärte Weise, die Schafe blieben. Dann tauchten die eigentlichen Vorfahren der Färinger mit ihren Drachenbooten am Horizont auf: Norwegische Wikinger begannen ab dem 8. Jahrhundert zu siedeln, Fische zu fangen und natürlich Schafe zu züchten. Die heutige Bevölkerung blickt stolz auf die seefahrenden Nordmänner zurück - Sprache, Sagen und seemännisches Können zeugen vom Wikinger-Erbe. Das karge Archipel besteht aus 18 Einzelinseln und liegt auf halber Strecke zwischen Norwegen und Island.

Die Truppe von Rute & Rolle ist ausgezogen, um dem Fischreichtum der Inselgruppe auf die Spur zu kommen. Bisher waren die Färöer Inseln immer ein weißer Fleck auf der Landkarte geblieben, nur ein paar Infos vom Hörensagen waren durchgedrungen und die Artikeldichte ist äußerst dünn gesät. Eine Woche im September sollte Gewissheit schaffen, ob an dieser Stelle im Nordatlantik ein neues Anglermekka entstehen könnte. Im September 2007 legte die Norrøna der Smyril Line in Hanstholm/Dänemark zur Insel- Expedition ab. Eine stürmische Überfahrt machte der deutsch-dänischen Entdeckergruppe bereits klar, dass man sich auf rauer See befand und nicht auf Kaffeefahrt. Windstärke zehn auf einer großen Fähre ist dabei ein echtes Aha-Erlebnis.
Es geht an Bord
Am Abend nach dem Eintreffen in der Hauptstadt Torshavn und anschließender Weiterfahrt zum eigentlichen Kutter-Stützpunkt in Klaksvik besuchte die Gruppe die "Komet" von Kapitän Klæmint Hansen, ein in Dänemark gebauter Fischkutter, der seit einem guten Jahr auf den Färöer Inseln seinen Dienst verrichtet. Bevor Klæmint Angler durch die traumhafte färingische Inselwelt kutschierte, war er als Berufsfischer unterwegs. Er kennt die Gewässer seit frühester Jugend und so hingen wir an diesem Abend gebannt an seinen Lippen. Der Plan: raus auf die Bänke im Nordwesten, denn dort, so berichtete er, warteten Heilbutts und große Dorsche. Das andere interessante Gebiet sollte im Nordosten liegen. Tummelplatz im Sommer für Seelachse bis über 15 Kilo - so die Theorie. Der nächste Tag brachte einige neue Erfahrungen...
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