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Die ideale Yacht für die Generation 50plus </02.09>

Marktberichte & Reportagen

Die ideale Yacht für die Generation 50plus


Auf der boot in Düsseldorf trafen sich Segler, Werften und Ausrüster zu einer Diskussionrunde über die „ideale Yacht für die Generation 50plus“. Nach 4 Stunden Vortrags- und Diskussionszeit stand fest: Die ideale Yacht für die Generation „50 plus“ ist nicht als Serienboot zu haben. Sie ist Ergebnis individuellen Planens und Entscheidens.

Eine maßgeschneiderte Yacht gelingt, wenn Eigner drei Regeln beachten:

  • Regel Nr.1: Man beherzige, dass eine ideale Yacht weniger Ergebnis von Möglichkeiten, als Folge von Verzicht und klugen Entscheidungen ist. Zu viele Optionen behindern sich gegenseitig.
  • Regel Nr.2: Man arbeite mit Designern, Werften und Ausrüstern, die im Superyachtbereich Erfahrung haben. Dort entstehen Innovationen in Technik und Stil, die schon einer Yacht zwischen 50 und 60 Fuß phantastische Eigenschaften verleihen können.
  • Regel Nr.3: Man beginne die Planung damit, Ziele zu formulieren. Was genau soll die Yacht können, wie wird sie genutzt, was sind Möglichkeiten der Handhabung? Expertenberatung macht hier bereits Sinn. Entscheidungen dagegen muss der Eigner treffen.

    Wer so gerüstet ist, trifft heute im Semi- Custom-Yachtbau auf ein Meer ungeahnter Möglichkeiten. Sie sind im Serienyachtbau unerreichbar, obwohl Premiummarken dort mitunter teurer sind.


    Komfort und leichtes Handling
    Am Round table „50plus“ ging es auch um Details. Performance spielte eine geringere Rolle als das Thema Komfort und leichtes Handling für kleinste Crews. Bill Dixon verwies auf Riggs, die ohne allzu große Mehrkosten bis zu 60% des Gewichts über Deck sparen - und damit deutlich weniger Bewegungen in der Welle verursachen. Albert Schweizer von Beilken rückte Rollgroß-Lösungen in ein überraschend gutes Licht. Eine kleine Crew segelt mit Rollmast oder Rollbaum öfter und meist sogar schneller, als wenn es ein eigentlich leistungsfähigeres Lattengroß mit Lazyjacks gäbe. Einfach weil ein großes Lattensegel allzu oft weggepackt bleiben oder früh gerefft werden müsste in der Praxis.

    Platz ist Garant für Luxus
    Alv Kintscher von OPUS Yachten führte die Teilnehmer unter Deck ins „Loft- Appartment“ seiner OPUS Roadster. Kintscher verzichtet dort auf feste Wände zwischen Eignerkammer und Salon. Denn Platz ist der wichtigste Garant von Luxus auf einem Schiff. Die Yachten von Kintscher vereinigen viele Wohnfunktionen in einer großen „Suite“, mit ästhetischer Ambition, die über die Funktionen Kochen, Essen und Schlafen weit hinausgeht.

    Quelle: www.sailbeautiful.com

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