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Meisterliche Botschafter
boot daily 2010
Meisterliche Botschafter
30.01.2010
Viel Trubel auf dem Stand der "Sportstiftung NRW".
Weltmeister unter sich: Schwimmer Christian Keller und Speerwerferin Steffi Nerius begrüßen sich mit Küsschen, für den Hockey-Olympiasieger von 1992, Carsten Fischer, gibt’s einen Klaps auf die Schulter. Zum zehnjährigen Bestehen der Sportstiftung NRW, die ihren Geburtstag und den Auftakt zum Jubiläumsjahr „10 Jahre Sportstiftung NRW“ auf der boot gefeiert hat, sind sie alle gekommen: Ulrike Nasse-Meyfarth, Hochsprung-Olympiasiegerin von 1972 und 1984, der Weltmeister und Olympiasieger im Gewichtheben von 1984, Rolf Milser, die Ex-Basketball-Nationalspielerin Sophie von Saldern und der Judo-Olympiasieger von 1984, Frank Wieneke. Boxstar Henry Maske und die Doppel-Olympiasiegerin von 1972, Heide Ecker-Rosendahl, waren bereits Mitte der Woche zu Gast auf dem Stand der Sportstiftung, die sich zum ersten Mal auf der boot präsentiert. Allen diesen ehemaligen Spitzensportlern ist eines gemein: Sie sind Botschafter der Sportstiftung NRW und als solche im Einsatz für die Besten und die, die es einmal werden wollen. Messechef Werner M. Dornscheidt freute sich über die sportlichen Gäste: „Für uns ist es eine Ehre, dass Sie hier auf der boot so präsent sind. Wir sehen es als unsere Aufgabe, dem Sport eine Plattform zu bieten.“
Zahlreiche Prominente aus Sport, Wirtschaft und Politik waren unter den mehr als 100 Gästen und Festrednern, darunter Manfred Speck, Staatssekretär a.D. und Vorstandsvorsitzender der Sportstiftung NRW, Sportstiftungsvorstand Konstantin Neven DuMont, Ulrich Feldhoff, Mitgründer der Sportstiftung NRW, NRW-Innen- und Sportminister Dr. Ingo Wolf, Dr. Michael Vesper, Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), sowie Abdul-Rahman Adib, Vorsitzender des Düsseldorfer Yachtclubs und ebenfalls Botschafter der Sportstiftung NRW. Ulrike Nasse-Meyfarth als Sprecherin der Botschafter sprach in sehr persönlichen Worten zu den Gästen: „Wir wollen die Gesellschaft für die jungen Talente begeistern und ihnen Paten und Mentoren sein. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwierig dieser Weg ist. Besonders dann, wenn er einmal nicht so gerade verläuft.“ Denn die Unterstützung der Sportstiftung NRW geht weit über das Finanzielle hinaus: Die Athleten werden umfassend und individuell gefördert, so dass sie ihr Leben zwischen Hochleistungssport und Schule, Hochschule oder Beruf meistern können. Ein Beispiel für gelungene Förderung ist Max Hoff, die große Olympiahoffnung in London 2012 im Einer-Kanadier. „Zum Ende meines Biologie-Studiums stand ich am Scheideweg: Promotion oder Leistungssport“, erzählt er. „Beides zusammen schien mir unvereinbar, ich wollte mit dem Sport aufhören.“ Bis die Sportstiftung ihn unter die Fittiche nahm. Seit Anfang des Jahres hat er eine Promotionsstelle im Projekt „momentum“ an der Sporthochschule Köln, die ihm den nötigen Trainingsfreiraum lässt. Auch „momentum“ ist übrigens ein solcher Erfolg, den sich die Sportstiftung anrechnen kann. Das Projekt zum Aufbau des Deutschen Forschungszentrums für Leistungssport in Köln wird von Prof. Joachim Mester geleitet. „Uns würde es ohne die Sportstiftung NRW nicht geben“, betont der Wissenschaftler.
Halle 17/B41
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