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Neustart für acht Gesellen
boot daily 2010
Neustart für acht Gesellen
30.01.2010
Die "frisch gebackenen" Gesellen.
Drei Jahre lang haben sie gelernt und gearbeitet, aber vor allen Dingen haben sie viel Spaß gehabt: Sechs junge Bootsbauer (Jakob Zibler, Collin Thomas Bianchi, Klaus Peter Noll, Torsten Schmitz, Christian Weber und Jewgeni Pirrwitz) und zwei Schiffbauer (Arne-Simon Sadra und Marc-David Licht) sind auf dem Stand der Boots- und Schiffbauer-Innung NRW losgesprochen worden. Unter den zahlreichen Gästen, darunter viele Freunde und Familienangehörige, waren auch boot-Projektleiter Goetz-Ulf Jungmichel, Benno Lensdorf, Bürgermeister der Stadt Duisburg, wo das Schiffer-Berufskolleg RHEIN seinen Sitz hat, Obermeister Gerhard Bicker sowie Jörg Rusche, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes. Prof. Wolfgang Schulhoff , Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf, begrüßte die jungen Handwerker. „Sie haben einen wunderbaren, Jahrtausende alten, aber überhaupt nicht antiquierten Beruf gelernt“, betonte er. „Diese Ausbildung kann Ihnen alles ermöglichen, Sie haben Zukunft!“ Er selbst gehe mit staunenden Augen über die boot Düsseldorf. „Wenn ich die Schiffe hier sehe, geht mir wirklich das Herz auf.“ Den feierlichen Akt der Lossprechung übernahm Thorsten Conradi, der Präsident des Deutschen Boots- und Schiffbauer-Verbandes. Er gab den frisch gebackenen Gesellen mahnende Worte mit auf den Weg: „Dies ist nicht das Ende des Lernens, sondern ein erster Schritt in einer unglaublich vielfältigen Branche. Ihre Ausbildung ist ein solider Grundstein. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft, Mut und Entschlossenheit!“ Die haben die jungen Männer – in diesem Jahr war keine Frau unter den Auszubildenden - schon jetzt bewiesen, besonders Jakob Zibler von Yachtbau Willi Brune in Erftstadt, der die Ausbildung mit der Note eins als Schulbester abgeschlossen hat. Für ihn geht es daher weiter zum Leistungswettbewerb auf Bundesebene. „Ich freue mich natürlich sehr über den guten Abschluss“, sagte der bescheidene Bootsbauer. „Ich glaube, das war nur möglich, weil mir die Lehre so viel Spaß gemacht hat.“
Halle 15/A06
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