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Neue Schlauch- und Sportboote 2010 – eine Auswahl
Neuheiten 2010 in der Übersicht
Neue Schlauch- und Sportboote 2010 – eine Auswahl

Schlauchboote
Das tragende Element der Schlauchboote ist die Luft, die in die Schlauchkörper gepumpt wird. Die Königsklasse mit den RIBs hat einen festen GFK-Rumpf.
Das Turbojet RIB 505 D (5,05 m) von Williams (Großbritannien) ist erstmals auf dem europäischen Festland zu sehen. Ein 110 PS starker Yanmar Turbodiesel entfaltet seine Kraft über einen Jet Antrieb ins Wasser und macht das Boot bis zu 35 kn schnell. Es
eignet sich aufgrund seiner Wendigkeit und dank
eines Sattelsitzes auch als Jetski Ersatz.
Williams auf der boot 2010: Halle 9 / Stand C04
Als Weltpremieren stellt Holmen (Schweden) eine bei Silver Marine (China) gefertigte RIB Schlauchboot Kollektion vor. Die sind zwischen 2,40 und 6,60 m lang.
Holmen auf der boot 2010: Halle 10 / Stand A74
Der englische RIB Hersteller Scorpion – erstmals auf der boot – zeigt drei Modelle: Das Sport (6,50 m), das Serket (8,50 m) und das Sting (10 m). Die RIBs von Holmen und Scorpion sind individuell mit Außenbordmotoren auszurüsten.
Scorpion auf der boot 2010: Halle 9 / Stand D03

Sportboote
Kleine Sportboote sind beliebt bei Einsteigern und bei Leuten, die keinen festen Liegeplatz haben oder die ihr Boot auf dem Anhänger immer mal wieder zu einem anderen Revier trailern möchten. Offene Sportboote sind Schönwetterboote.
Hellwig (Erkelenz), eine der erfolgreichsten deutschen Werften für trailerbare Motorboote, zeigt als Weltpremiere den mit MerCruiser Motoren bis zu 36 kn schnellen Milos V 580 Bowrider (5,80 m). Bei einem Bowrider wird der normalerweise geschlossene Bugbereich – als Open Bow bezeichnet – für zusätzliche Sitzplätze genutzt. Der Open Bow lässt sich durch eine Kunststoffeinlage verschließen. Dann kann darauf eine Sonnenliege für drei Personen platziert werden.
Hellwig auf der boot 2010: Halle 9 / Stand A22
Die Weltpremiere Venatus Open (6,95 m) vom Bootscenter Bielefeld soll je nach Motorisierung mit einem sparsamen Dieselmotor als Verdränger und auch als Gleiter mit stärkerer Motorisierung gut laufen. Möglich macht das eine spezielle Rumpfform.
Bootscenter Bielefeld auf der boot 2010: Halle 9 / Stand A75
In kantigem Look – der auch bei anderen Werften en vogue ist – kommt das Smartboat 23‘ (6,99 m) aus Tunesien daher. Versprochen wird dank eines speziell geformten Rumpfes eine flache Heckwelle. Der Prototyp wird mit Außenbordmotoren bestückt. Bis zu 2 x 60 PS verträgt der Heckspiegel. Künftig soll es auch Varianten mit Einbau Dieseln oder Elektromotoren geben.
Smartboat auf der boot 2010: Halle 5 / Stand B22
Quelle: Messe Düsseldorf, Januar 2010
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