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Aus für Ras al-Khaimah (UAE) für „Deed of Gift“-Match
America's Cup 2010
Aus für Ras al-Khaimah (UAE) für „Deed of Gift“-Match
10.11.2009
In einem Brief, den der America's-Cup-Titelverteidiger Société Nautique de Genève (SNG) an Richterin Kornreich vom New York Supreme schrieb, hat die SNG bestätigt, dass sie einen „Deed of Gift“-Match mit dem GGYC im Februar 2010 in Valencia austragen wird. Dies ist das Datum und der Austragungsort, welche der GGYC wiederholt gefordert hat und der vom Gericht schon früher angeordnet worden ist.
Arabische Emirate als Venue ungültig
Als die erste Wahl der SNG, Ras al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten, vom New York Supreme Court für ungültig erklärt wurde, schlug der Schweizer Titelverteidiger zwei alternative Austragungsorte auf der südlichen Hemisphäre vor: Proserpine/Airlie Beach und Townsville in Australien, wo die Wetterbedingungen im Februar günstig sind.
Australien bleibt als Angebot bestehen
Während die SNG nun Valencia als Austragungsort für den 33. America's Cup im Februar 2010 bestätigt, bleibt weiterhin das Angebot an den GGYC für einen australischen Austragungsort am gleichen Datum bis zum 13. November 2009 bestehen, vorausgesetzt der GGYC sieht von allen seinen rechtlichen Schritten ab. Alinghi-Skipper Brad Butterworth, der an den Diskussionen in New York teilnahm, verlieh seiner Enttäuschung über das Ergebnis Ausdruck: „Wir haben an den Gesprächen mit gutem Willen teilgenommen, bereit Zugeständnisse zu machen... Ich denke, ich spreche für die gesamte Segelgemeinschaft, wenn ich sage, dass wir den Cup so schnell wie möglich auf dem Wasser austragen wollen.“

Flügelmast als Geheimwaffe
Anfang November hatte der Mega-Trimaran BOR 90 des BMW Oracle Racing Team bei Segeltests vor San Diego (USA) Mastbruch erlitten. Die Crew war dabei in Sicherheit, es kam niemand zu Schaden. Warum das Team BMW Oracle Racing über den Mastbruch auf ihrem Mega-Trimaran gar nicht so traurig war, wurde jetzt deutlich. In der Werkhalle des America's Cup Teams liegt längst eine Alternative und die könnte eine echte Waffe sein: Ein Flügelmast in Dimensionen, wie er vorher nie gebaut wurde.
Erste Tests geplant
Knappe 57 Meter über dem Deck endet der Koloss und ist etwa 80 Prozent größer als die Tragfläche einer Boing 747. Erste Tests sollen schon bald beginnen.
Quelle: sail24.com, alinghi.com
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