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Atmosphäre in Valencia wie elektrisiert - Training der Teams
America's Cup 2010
Atmosphäre in Valencia wie elektrisiert - Training der Teams

Während des 33. America's Cup gibt es eine umfangreiche Berichterstattung aus Valencia durch das Segel Journal in deutscher Sprache mit Hintergrundberichten und Analysen - das Ganze in Form eines Internet-Blogs, der exklusiv auf www.segeljournal.com und www.boot.de gelesen werden kann. Hier der neue Blog:
Neuer Blog
"Wenige Tage vor dem Beginn der ersten America’s Cup Wettfahrt steigt die Spannung. Die Atmosphäre in Valencia ist schon wie elektrisiert, die Anspannung der Segler fast greifbar. Seit Tagen segeln beide Monsterboote, noch sind sie jedoch nicht direkt gegeneinander angetreten. Matthew Sheahan von Yachting World beschreibt in seinem Bericht aus Valencia (www.ybw.com), wie es ist, die Boote auf dem Wasser zu erleben: „Heute erlebten wir noch einmal BMW Oracle und ihren fantastischen Flügel. Diesmal segelte sie mit ihrem größten Code Zero, einem Vorsegel, dass schon bei 8 bis 10 Knoten wahrem Wind das Boot mit 25 Knoten durch das Wasser rauschen lässt – bei einem Ein-Meter-Schwell der es fast unmöglich machte, mit einem 40-Fuß-RIB mit 875 PS starken Außenbordern hinterher zu kommen. Bei diesen Booten sind die Dimensionen derart gewaltig, dass man einfach kein wirkliches Gefühl mehr dafür entwickeln kann, was dort eigentlich gerade passiert. Man könnte stundenlang staunend diese Boote betrachten, während vor unseren Augen Geschichte geschrieben wird.

Höher an den Wind
Aufschlussreich war Alinghis Training. Gestern brauchten die Verteidiger lediglich zwei Stunden und 31 Minuten, um bei nur 4 bis 8 Knoten wahrem Wind den 40 Seemeilen langen Windward/Leeward-Kurs abzusegeln! Die Geschwindigkeit lag immer im Bereich von 20 bis 25 Knoten, also in etwa vergleichbar mit dem, was wir bisher von BMW Oracle gesehen haben. Faszinierend dabei ist vor allem, dass sie weit höher an den Wind geht, als wir es bisher für möglich gehalten haben. Wir hatten für beide Boote mit rund 50 Grad maximaler Höhe am Wind gerechnet, jetzt sieht es so aus als ob beide Boote bis zu 40 Grad an den Wind gehen könnten, vielleicht sogar noch dichter. Alinghi hat auch zwei Test-Starts gemacht, beim ersten waren sie etwa 4 Sekunden zu früh über die Linie. Zur Linie zurück zu kehren und den Fehler zu korrigieren kostete sie 2 Minuten und 12 Sekunden! Kein Wunder also, dass sie beim nächsten Versuch 8 Sekunden zu spät dran waren. Deutlich wird: Einen Strafkringel drehen zu müssen, wird zumindest in diesem Kat sehr, sehr teuer!“
Es sieht ganz danach aus, als würden die Wettfahrten, von denen die erste am Montag gestartet wird, doch extrem spannend werden."
Quellen: segeljournal.com, americascup.com













