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„Ocean Initiatives“ - Strände und Meer respektieren </03.10>
Reportagen & Portraits
„Ocean Initiatives“ - Strände und Meer respektieren

Weltweit gibt es zahlreiche Initiativen und auch der DWV ist, durch die Kooperation mit der Surfrider Foundation immer dabei, wenn es um das Thema saubere Küsten und Meere geht. So findet im März zum 15. Mal die Aktion „Ocean Initiatives“ statt. Die Aktion ist offen für jedermann. Ziel ist es, Politiker, Behörden und auch private Betriebe zu alarmieren und über die Auswirkungen der Makroabfälle auf die Artenvielfalt im Meer und an den Küsten zu informieren. Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2010 zum internationalen Jahr der Artenvielfalt erklärt. Eine Million Vögel und 100.000 Meeressäugetiere sterben jedes Jahr weltweit aufgrund des sich im Meer befindlichen Mü̈lls.
An Stränden, See- und Flussufern
Das alljährliche Treffen, das tausende europäische Mitbürger an Stränden, See- und Flussufern zusammenbringt, erlaubt es, die Menge des gesammelten Mü̈lls zu schätzen und zu analysieren. Dieses Jahr werden zu dieser Gelegenheit Unterschriften gesammelt, die die Surfrider Foundation am „Europäischen Tag der Meere“ am 20. Mai 2010 in Gijón (Spanien) dem Europäischen Abgeordneten überreichen wird, um Forderungen zur Vermeidung von Makroabfällen geltend zu machen - Zielsetzung in diesem Jahr: 50.000 Teilnehmer.
Ü̈ber 280 Organisatoren
Ü̈ber 280 Organisatoren haben sich bereits eingeschrieben. Wer an einer Aktion teilnehmen, selbst eine Aktion organisieren oder eine Unterschrift geben will, kann sich online einschreiben auf: http://www.initiativesoceanes.org

Hier finden überall Aktionen statt
Ein gutes Beispiel
Die drei Neuseeländischen Surfer Sam Judd, James Bailey und Mark Pinkney führte ein Surftrip durch Südamerika, wo sie die Pazifik Wellen von Mexiko, Peru und Chile surften. Nachdem den Jungs in Chile das Auto verreckte, entschieden Sie sich für die Galapagos Inseln als nächstes Ziel. Kurzerhand waren zwei Flüge gebucht. Dort trafen sie Mark und nachdem sie monatelang die perfekten Barrels der Insel surften und sich an der atemberaubenden Natur satt gesehen hatten, entschieden Sie sich als freiwillige Helfer bei einem Küsten-Säuberungs-Projekt des Nationalparks mitzuarbeiten.
Ein Trip der ihr Leben verändern sollte
Während acht Tagen an Board eines alten Fischerboots fanden sie unzählige Tiere die in treibendem Plastik umgekommen waren und sammelten insgesamt 1,6 Tonnen Müll. Das gab ihnen wirklich zu denken, sodass die drei sich kurze Zeit später dazu entschieden die Initiative “Sustainable Coastlines” zu gründen.
Sponsoren und Freiwillige sind mit dabei
Seit der Gründung von Sustainable Coastlines wurden in Neuseeland zahlreiche Säuberungsprojekte an verschiedenen Küsten durchgeführt, darüber hinaus versucht die Initiative wo es geht auf sich und die Probleme der Meere aufmerksam zu machen. Mittlerweile wird das Team von zahlreichen Sponsoren bezuschusst und auch für jedes Projekt finden sich hunderte Freiwillige.
Text: Gunnar Lubahn, Tobias Mathar
Fotos: sustainablecoastlines.org, Surfrider Foundation
Quelle: dwv.com
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