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Kicker & Slider: Warum sich Kiter Hindernisse in den Weg stellen
Praxisthemen rund um Trendsport
Kicker & Slider: Warum sich Kiter Hindernisse in den Weg stellen

„Warum stellen sich die Kiter künstliche Hindernisse, auch Obstacles genannt, ins Wasser? Sie haben doch den Schirm, mit dessen Hilfe sie sich in die Höhe katapultieren können!“ Das denken sicherlich die meisten, wenn sie an Kiter und Obstacles denken.
Wakestyle: Boots rauf, Finnen runter
Was den Kitesport so interessant und facettenreich macht sind die vielen verschiedenen Styles die man fahren kann: von Oldschool hin zum Freestyle & Freeride und letztendlich Wakestyle. Beim Wakestyle wird der Schirm immer sehr tief geflogen zwischen 9 und 10 Uhr, um den gleichen Druck wie an der Wasserskianlage zu simulieren. Des Weiteren werden ausschließlich feste Bindungen (Boots) auf den Kiteboards gefahren, was dem Board eine zusätzliche Schwere verleiht, die sich auf den ganzen Style auswirkt. Finnen gehören beim Befahren der Obstacles nicht ans Board.
Slider Events im Kommen
Der Boardway Slider Event zum Beispiel am 1. Mai Wochenende 2010 in Loissin bot eine Vielzahl von Slidern und Kickern zum Ausprobieren - und zukünftig wird es wohl noch mehr solcher abwechslungsreichen Events geben. Die Faszination des Kickerns ist einfach zu beschreiben: man braucht die Herausforderung. Wichtig ist die Aufstellung der Obstacles: man sollte sie bei ausreichend Wind im 45° Winkel Downwind ausrichten, um den Kite nach der Anfahrt auf den Kicker möglichst gut zu entspannen.
Viele Elemente aus dem Wakeboardbereich
Flachwasser ist genial zum Tricksen, aber der Kicker verleiht einem die Möglichkeit den Schirm nach dem Absprung total zu entspannen und trotzdem die nötige Höhe für z.B. Handlepasses zu erreichen. Es ist ein unglaubliches Gefühl, wenn man abhebt und erst mehrer Meter entfernt landet. Man versucht somit viele Elemente aus dem Wakeboardbereich mit zu übernehmen, um den Wakestyle zu pushen.

Undergrounds Steeze 133 mit Boots
Zu den Boards:
Es ist empfehlenswert ein Board mit Grindbase und einem großen Rocker (Aufbiegung an den Tips / Boardenden) zu nutzen wie das Steeze von Underground um ein Verkanten des Boards auf dem Obstacle zu verhindern. Weiterhin sollte man die Finnen für unnötigen Widerstand entfernen.
Zur Fahrtechnik:
Bei der Anfahrt auf den Kicker niemals nach hinten lehnen sonder leicht das vordere Bein belasten sonst sitzt man schnell mit dem Allerwertesten auf dem Kicker. Man muss auch genügend Anfahrtgeschwindigkeit haben, damit der Kite einen über den Kicker zieht, jedoch direkt vorm Kicker den Schirm entlasten und den Flug genießen.
Prallschutzweste und Helm sollten nicht fehlen
Um den Einstieg in die Obstaclewelt zu schaffen, sollte man sich am Anfang am besten mit einer Prallschutzweste und einem Helm ausstatten, um unsanfte Berührungen glimpflich zu überstehen. Das sind die wichtigsten Facts, die nötig sind um eine Kicker- / Slidersession zu starten, also rock on!
Quelle:
Martin A. Groth, The Jokers Kiteboarding
supported by Ozone Kites & Underground Kiteboards
Mehr zur boardway Slider Session in Loissin
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